Immunsystem

Frauen & Autoimmunerkrankungen. Zusammenhänge

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Zahnmedizin

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Dornwarzen

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Nährstofftherapie

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Orthomolekulare Medizin / Nährstoff-Therapie


Diese Therapierichtung nimmt die Nährstoffe in Augenschein. Vitamine, Vitaminoide, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren.

Hier geht es darum, Mängel auf die Spur zu kommen, und diese sinnvoll auszugleichen. Leider gelingt es heutzutage meist nicht mehr, genügend Nährstoffe über die Nahrung aufzunehmen.

Die Ursachen sind vielfältig:
- Überdüngung der Böden, Pestizide in der Natur
- ein zu hoher Verbrauch im Körper- Lebensweise, erhöhter Bedarf bei Stress, Schwangerschaft, Stillzeit, Grunderkrankungen etc.
- Darmaufnahmestörungen
- schlechte Ernährungsgewohnheiten
etc.

Viele vorgegebenen Referenzbereiche sind nicht mehr zeitgemäss.
Was "normal" ist, ist nicht "optimal"!

Nährstoffmängel ziehen viele Erkrankungen nach sich, so sind die Nährstoffe Bausteine aller Stoffwechselvorgänge im Körper.
Die Nährstofftherapie ist eine Grundlagentherapie für die meisten Erkrankungen!

Eine Diagnose erfolgt mittels Blutuntersuchungen, Anamnese und Aufdecken von Ernährungsgewohnheiten.
Diese Untersuchungen sind erschwinglich!


Anhand dieser Ergebnisse erfolgt dann eine Zufuhr der Nährstoffe.


zusätzlich können auch Stuhlanalysen aufschlussreich sein!




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Schlaf und Gesundheit


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gesegneter Schlaf auch in fremden Betten. Benni. Foto Gudrun Faller


Forschung zeigt, dass Erwachsene 6-9 Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, um gesund zu bleiben. Kinder und Jugendliche sogar mehr.
(allerdings gibt es auch Individuen, die tatsächlich mit sehr wenig Schlaf auskommen, und deswegen nicht krank werden)
Kommt es auf Dauer zu
Schlafstörungen und verkürzten Schlafenszeiten, kann dies starke gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen:

Schlafmangel kann zu einem höheren Risiko zu Herzinfarkten und frühem Tod führen, aber auch Gehirnleistungsstörungen, Demenz, Diabetes, hohem Blutdruck, Depressionen, chronischen Entzündungen und andere chronischen Erkrankungen.

Es geschieht sehr viel während des Schlafes. Auch wenn wir nichts davon bemerken und völlig passiv in unseren Betten liegen.
In den ersten Stunden des Schlafes kann der Körper Gewebeschäden reparieren, und neues Gewebe wachsen. Der Körper heilt Schäden und repariert. Die Durchblutung wird aktiviert. Entzündungen können abheilen.
In dieser Zeit schafft das Gehirn auch Platz. "Müll" wird entsorgt und das Gehirn reinigt sich. Der Platz zwischen Neuronen wird erweitert.
Auch Erlebnisse des Tages werden verarbeitet und Gedanken, Erlebnisse, die nicht lohnen behalten zu werden, werden gefiltert.

Dann kommt es zur REM Phase, der Schlaf wird leichter, Das Gehirn ist aktiver, der Körper aber ruhig. Man träumt. Schöne Träume und Alpträume. Diese Phasen (Nicht-REM und REM) wechseln immer wieder über Nacht, wobei die REM Phasen sich verlängern im Laufe der Nacht.

Werden REM Phasen verkürzt kann es (am Tag) zu Lernschwierigkeiten, Denkstörungen und Stimmungsschwankungen kommen. Menschen haben dann Probleme, Dinge, die sie vor dem Schlafen gelernt haben, am Morgen noch abzurufen.

Die letzte Schlafphase ist jene, in der noch mehr Mentale Heilung geschieht. Aber auch körperliche Heilung wird hier vollendet. Es ist wie eine Art "Versiegelung"- wie ein Parkett, das zum Schluss eine Versiegelung erhält, um geschützt zu sein.

Kinder und Jugendliche benötigen mehr Schlaf, da in der Nacht Wachstumshormone ausgeschüttet werden, die für den ganzen Körper wichtig sind, v.a. aber auch für die Gehirnentwicklung.

Was kann man also selbst tun, um für einen guten Schlaf zu sorgen? (hier entnehme ich aus meinem früheren Text, der unten auch verlinkt ist. Dort sind auch einige der Ursachen für Schlafprobleme zu finden)

Allgemeine Tipps:

  • 1-2 Stunden vor dem Schlafen kein TV und PC Konsum
  • Autogenes Training / Meditation am Abend / einen kleinen Spaziergang durchs Quartier -> entstressen
  • immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen
  • lüften, bei offenen Fenster schlafen, zumindest keine Heizung anmachen
  • Nachtabschaltung von Strom wäre von Vorteil
  • kein WLAN etc im Schlafzimmer (auch kein Laptop, TV im Schlafzimmer)
  • eine gute Matratze
  • besser getrennte Schlafzimmer bei einem schnarchenden Partner
  • andere Lärm/Störquellen beseitigen (sofern möglich)
  • Probleme nicht mit ins Bett nehmen (wenn möglich vorher klären)
  • bei Alkoholgenuss vor dem Zubettgehen streiten sich die Gemüter: manchen hilft ein kleiner Cognac und etwas Schokolade vor dem Schlafen. Ansonsten heisst es: kein Alkohol
  • mit vollem Magen schläft es sich schlecht: nicht zu spät essen!
  • Einschlafrituale können helfen
  • Das Bett nur nachts nutzen. Nicht tagsüber im Bett herum liegen
  • natürlich keine koffeinhaltigen Getränke vor dem Schlafengehen
  • Abends Magnesium einnehmen- wirkt entspannend und beruhigend



Hier geht es zu einem früheren Beitrag über Schlaf


Ansonsten gibt es natürlich auch einige Pflanzenstoffe, die zu einem besseren Schlaf verhelfen. Diese sollten individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein (Ursachen der Schlafstörungen?!)

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Das Kind in der Naturheilpraxis

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Gudrun und Kindergarten-Freund

Ein ständig krankes Kind zuhause? Bronchiale Leiden, Mittelohrentzündungen, Allergien, Darmprobleme, Kopfschmerzen, Neurodermitis, Ekzeme, Pilze, Würmer, ADHS…

Auch für Kinder kann die Naturheilkunde einiges tun. Zum Einen eine weiterführende Diagnostik. Ob Stuhlanalysen, Urintests für Neurotransmitter, Blutanalysen: Mineralien / Spurenelemente / Vitamine, Unverträglichkeitstest.
Aber auch Schwachstellen mittels Augendiagnose aufdecken. Oder Kinesiologische Austestungen, die Kindern auch meist Spass bereiten.

Man kann auf Spurensuche gehen, und oft überraschend einfache und schnelle Lösungen für die Probleme finden.

Eine Hauptursache ist z.b. eine
Dysbiose im Darm, ein Leaky gut Syndrom und Schleimhautabwehrprobleme in der Darmmucosa. Oft stammt dies aus der Stillzeit durch das mütterliche System, aber auch durch häufige Antibiotikatherapien und natürlich durch Ernährungsfehler.
Mit einer Darmanalyse kann dem auf dem Grund gegangen, und ganz einfach und schnell behandelt werden.

Auch eine
Mikronährstoff/Vitaminanalyse und einer entsprechenden Therapie kann viel erreicht werden. Kinder verbrauchen im Wachstum sehr viele Nährstoffe, die die heutige Ernährung nicht mehr decken kann. Bestehen dann noch Darmprobleme, werden die Nährstoffe auch nicht optimal über die Schleimhaut aufgenommen. Als Folge ergeben sich Symptome vielfältiger Art. Um nur einige wenige zu nennen:

Zinkmangel: Immunprobleme, Nervensystem, Darm, Hautprobleme, Herpes, gestörte Wundheilung, Haarausfall, Nagelveränderungen, Wachstumsstörungen
Magnesiummangel: Muskulatur, neurologische Probleme, Magen/Darmprobleme, Zittern, Übererregbarkeit
Calciummangel: Knochenwachstumsprobleme, Muskuläre Probleme, Krämpfe, Krampfanfälle, Kribbeln, Zuckungen
Eisenmangel: Erschöpfung, Immunprobleme, Herzrhythmusprobleme, unruhige Beine, Antriebslosigkeit, Nervosität, Haarausfall, Atemnot, Appetitlosigkeit
Vitamin D Mangel: Immunschwäche, Knochenwachstumsstörungen, Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depressionen, schlechte Wundheilung, Angst und Panikattacken
Vitamin B Mängel: Nervenschwäche, Energiestoffwechsel, Ängste, Müdigkeit, Kribbeln, Verwirrung, Magen/Darmprobleme


Bei Kindern mit ADHS / ADS / Lernstörungen kann sich eine Neurotransmitter Analyse im Urin lohnen. Hier werden Neurotransmitter wie: Dopamin, Serotonin, Adrenalin, GABA, Glutamat, Glutamin u.a. untersucht. Diese sind massgeblich am Hirnstoffwechsel beteiligt. Gibt es hier ein Ungleichgewicht, kann es zu Störungen im Hirn-und Nervenstoffwechsel kommen. Die Folgen sind vielfältig- zu den oben genannten können auch Depressionen oder ein Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burn out kommen.
Siehe Serie Neurotransmitter


Sehr häufig sind auch
Atlasblockaden. Der 1. Halswirbel hat eine enge Verbindung zum Gehirn und den Inneren Organen, v.a. dem Darm. Es kann zu Störungen des Vagus-Nerv kommen, welches wiederum sehr viele Probleme verursacht, u.a. Neurotransmitter-Störungen.

Zudem kommt es immer häufiger zu Autoimmunerkrankungen beim Kind. Ich habe einige Kinder, die schon früh Hashimoto oder auch Rheumatische Erkrankungen entwickeln. Ursache ist hier oft eine oder mehrere Impfungen.

Möchte man beim Kind nicht unbedingt Blut nehmen, dann eignen sich
kinesiologische Testungen oder Bioresonanztestungen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diese tun nicht weh, und können sogar Spass machen.
Sobald ein Kind auch einigermaßen ruhig sitzt, kann sich auch eine
Augendiagnose lohnen. Hier sieht man konstitutionelle Schwachstellen, die mittels einer stabilisierenden Konstitutionstherapie behandelt wird (Tröpfchenmischungen, Teemischungen..) Kinder sprechen sehr gut darauf an.

Für Kinder auch sehr gut geeignet, ist die Eigenbluttherapie nach Imhäuser. Gerade bei Kinder, die ständig Infekte haben, Hauterkrankungen oder bei Allergien.
Man nimmt hier einmalig einen Tropfen Blut aus dem Finger oder dem Ohr, und dieser wird in der Apotheke potenziert und in eine Eigenblutnosode verwandelt. Ein schonende, kostengünstige und sehr wirksame Therapie!

Als Unterstützung für Zuhause können Techniken wie
Wickel und Auflagen oder Kneippsche Anwendungen vermittelt werden. Diese helfen sehr gut bei akuten Geschehen. Bekannt sind natürlich der klassische Wadenwickel, es gibt jedoch noch einiges mehr, das man machen kann. (über viele Jahre habe ich beim Familienzentrum Lö und Weil oder auch bei den Landfrauen Kurse zu dem Thema angeboten- gerne berate ich dich hierzu)

Bei Haltungsproblemen, Schmerzen am Bewegungsapparat, Fussfehlstellungen aber auch Kieferproblemen oder Kopfschmerzen kann bei Kindern ab 6 Jahren die
PodoOrthesiologische Therapie in Betracht gezogen werden. Bei dieser werden individuelle Schuheinlagen angefertigt, die über die propriozeptiven Muskeln am Fuss auf den ganzen Körper und die Statik einwirken. Es kommt schnell zu einer Verbesserung der Probleme, u.v.a. zur Stärkung des muskulo-skelettalen Systems. Im Gegensatz zu "normalen" Einlagen werden Fuss und Muskeln aktiv trainiert, und nach einiger Zeit kann die Einlage entfernt werden. Man erkennt dann auch an einem neuerlichen Fussabdruck wie die Fussform sich verändert hat.


Auf
seelischer Ebene können Kinder mit Bachblüten, homöopathischen Mischungen, Spagyrik oder Phytotherapeutisch behandelt werden. Aber auch Techniken wie EFT können den Eltern gezeigt werden, und helfen, mit Stress umzugehen.






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Borreliose

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Hier Texte zur Borreliose:

Borreliose 1

Borreliose 2





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Neues vom Mikrobiom

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Bild: Gudrun Faller

Wie wichtig die Darmflora (das Mikrobiom) ist, hat sich mittlerweile sogar in der Schulmedizin herumgesprochen. Seit einigen Jahren ist es ein beliebtes Forschungsthema. Alleine in den letzten paar Tagen kamen in der deutschen Presse jede Menge Beiträge zu dem Thema.
Wenig neues für Naturheilkundler…
Zeitschrift
Spektrum : Vielfalt der Darmbakterien schützt vor Eindringlingen/Krankheitserreger. Oder: Springer Verlag: bei Reizdarm liegt eine Dysbiose vor…Antibiotika und Protonenpumpenhemmer (Säurehemmer für den Magen) stören die Darmflora. (ach?!)
Letzte Woche kam auch ein TV- Beitrag (SWR) über das Mikrobiom und Fasten.

Ein Teil des Immunsystems (GALT) hat hier seinen Sitz ("Gut-associated lymphoid tissue"). Ein spezialisierter Teil des Immunsystems, das in der Mucosa des Darmes zu finden ist. Die Aufgabe: ständiges Auffinden und Abwehren von Eindringlingen um dann Immunantworte zu aktivierend, die die Eindringlinge "neutralisieren" um überschiessende Immunreaktionen zu verhindern.
Durch die Produktion von IgA wird das Immunsystem in der Mucosa gestärkt.
Ist dieser Vorgang gestört, kommt es u.a. zu Autoimmunreaktionen.

(-> Hier hatte ich schon über das
Leaky Gut Syndrom geschrieben und hier über SIBO)

Was für Zusammenhänge gibt es sonst noch?

1.
das Estrobolom: ein Teil Darmbakterien, die sich auf den Abbau überschüssiger Östrogene spezialisiert hat. Sehr wichtig, da wir alle- auch Männer- oft zu viel Östrogene im Körper zirkulieren haben. Viele der Östrogene stammen aus der Umwelt. Nicht unbedingt die Eigenproduktion des Körpers. Auch Reste von Östrogene, die schon verbraucht wurden, zirkulieren noch im System, und sollten abgebaut werden. Hierfür ist das Estrobolom zuständig. Fehlen genau diese Darmbakterien, kann es zu einer Östrogendominanz kommen. Wichtig ist daher der Verzehr von genug Präbiotika - Ballaststoffe- wie: Inulin, Akazienfasern, Flohsamen, Leinsamen etc.


2.
Neurotransmitter: eigentlich nichts neues mehr.. dies ist schon länger bekannt: Die Darm-Hirn Achse.
Im Darm werden Neurotransmitter produziert. Dopamin, Histamin, Serotonin, Noradrenalin, GABA und Glutamat werden über das Zentrale Nervensystem in das Gehirn transportiert. Eine gute und gesunde Darmflora ist essenziell für einen guten Hirnstoffwechsel. Und damit eine Grundtherapie für neurodegenerative Erkrankungen oder Depressionen, Angstzustände, Posttraumatische Belastungsstörungen, usw.


3.
Darm und Alzheimer: In (Maus) Studien konnte gezeigt werden, dass nach Gaben von Ballaststoffen Entzündungen zurückgingen und die Microglia (Immunzellen im Gehirn), die Alzheimer auslösen, sich regulierten.
Ballaststoffe füttern Darmbakterien, die Fettsäuren herstellen, die wiederum im Gehirn in Stoffwechselprozesse eingreifen.
Auch Gehirn:
Darm und Schlaganfall: Ebenfalls in Mausstudien hat sich gezeigt, dass kurz nach einem Schlaganfall eine Leaky Gut entsteht. Dadurch gelangen aggressive Bakterien durch die Darmwand und zirkulieren im Körper- es kann zu Infektionen kommen. Infektionen sind eine häufige Todesursache nach Schlaganfällen.
Implantierte man alten Mäusen eine gesunde Darmflora erhöhte sich die Überlebensrate um 50 %. Hingegen starben mehr Mäuse mit implantiertem defekten Darmmilieu.


4.
Neueste Forschung- Darm & Sport: "Several factors can alter the diversity of gut microbiota, including disease, infection, antibiotics and diet. Exercise, however, can modify gut microbiota by its positive impact on energy homeostasis; a biological process in which the cells in our body regulate energy production, energy expenditure and food intake." (UCLA)
HIIT bringt z.b. mehr Sauerstoff in die Blutbahn, was gute Voraussetzungen für die Produktion von Darmbakterien hat. Ruhigeres Training wiederum verhindert die zu schnelle Passage des Nahrungsbreies durch den Magen/Darmtrakt und fördert damit eine gesunde Darmflora.
Training reduziert ausserdem Entzündungen im Magen/Darmtrakt und Darmkrebs durch Verbesserung der Antioxidanzien. Verbessert die Immunfunktion und reduziert das Insulin, welches das Zellwachstum bei Krebs im Darm fördert.
Zusatz: Diese Ergebnisse werden gefördert, wenn ausser genug Sport auch eine gesunde Ernährung im Spiel ist. Logisch.

4. Auch schon länger bekannt:
Fettleibigkeit und Darm.
Menschen mit guter gesunder Darmflora leiden weniger unter Fettleibigkeit. Ein Zusammenhang von Hormonproduktion, Darmflora/Darmbakterien wird angenommen.
Je mehr man abnimmt, desto besser wird die Vielfalt der Darmbakterien, vor allem der guten Bakterienstämme. Das erleichtert wiederum das Abnehmen…..


5.
Darm und Covid: Kinder, die ihr erstes Lebensjahr in der Pandemie erlebten, haben ein verändertes Darmmilieu, im Gegensatz zu Kindern, die schon vor Corona geboren wurden.
"The authors indicate in their article that the differences may have been influenced “by the social changes caused by the COVID-19 pandemic, with infants potentially experiencing more time at home, less time in daycare interacting with other children, increased hygiene in the environment, changes to diet and breastfeeding practices, and increased caregiver stress…”

Und wenn wir schon bei Kindern sind: Stanford University Studie:
Säuglinge in Industriestaaten verlieren die Bakterien, die die Muttermilch verdauen können. Dies könnte zu vermehrten chronischen Entzündungen führen. Schon im Kindesalter.



Weitere Quelle:
Link und Link und Link und Link




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Leaky gut Syndrom. Intestinale Permeabilität

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effektive Abwehr am Zaun. Kater Benni.
Foto: Gudrun Faller


In den letzten Jahren wurde viel geforscht hinsichtlich des Zusammenhangs Darm und Gesundheit. Man konnte nachweisen, dass viele Erkrankungen den Ursprung im Darm haben: Autoimmunerkrankungen, Allergien, Herz/Kreislaufprobleme (Arteriosklerose), neurodegenerative Erkrankungen oder chronische Entzündungen.

Intestinale Permeabilität
Die Intestinale Permeabilität ist gleichzusetzen mit Leaky gut Syndrom. Die Darmmucosa - die "Schutzschicht" wird undicht. Diese Schutzschicht ist die Grenze zwischen Aussen und Innen. Sie erlaubt manchen Stoffen einzutreten (z.b.Nährstoffe) und in den Blutstrom zu gelangen, während andere schädliche Substanzen (z.b. Bakterien, Toxine) abgewehrt werden. Ist die Schutzschicht undicht, gelangen Substanzen in den Körper, die schädigend auf das ganze System einwirken.

Wie kommt es nun zu dem Leaky gut Syndrom?
Ursachen sind: Stress, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Schlafstörungen, Antibiotika und andere Medikamente, Alkohol und intern eine Dysbiose des Darmes.
Die Symptome, die dann erscheinen sind vielfältig: Verdauungsprobleme verschiedener Art (Blähungen, Krämpfe, Reizdarm Symptome), Kopfschmerzen, Erschöpfung, Hitzewallungen, Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Allergien, Gelenkschmerzen und vieles mehr.
Auf Dauer kommt es zu Systematischen Entzündungen und das ganze Immunsystem beginnt zu rebellieren.

Das Leaky gut kann in Zusammenhang stehen mit
SIBO, Zöliakie, Autoimmunerkrankungen und Kardiovaskulären Erkrankungen.

Man weiss heute (heutzutage wissenschaftlich bewiesen, naturheilkundlich schon sehr viel länger), dass es den Zusammenhang zwischen Darmimmunsystem und systematischen Erkrankungen besteht.
Ein Teil des Immunsystems ist im Darm zu finden: das GALT ("Gut-associated lymphoid tissue"). Ein spezialisierter Teil des Immunsystems, das in der Mucosa des Darmes zu finden ist. Die Aufgabe: ständiges Auffinden und Abwehren von Eindringlingen um dann Immunantworte zu aktivierend, die die Eindringlinge "neutralisieren" um überschiessende Immunreaktionen zu verhindern.
Durch die Produktion von IgA wird das Immunsystem in der Mucosa gestärkt.
Ist dieser Vorgang gestört, kommt es u.a. zu Autoimmunreaktionen.

Als weitere Barriere fungieren die intrazelluläre "Tight junctions": Protein Strukturen, die zwischen den Zellen der Darmmucosa liegen.
Diese Tight Junctions regulieren das Eindringen von Moleküle. Nährstoffe werden eingelassen, Schadstoffe draussen gehalten.
Zonulin, das man in einer Laboranalyse testen kann, ist ein Protein, das diese Tight Junctions moduliert. Es reguliert die Öffnung oder das Schliessen der "Türe". So reguliert es die Permeabilität der Schleimhaut. Eine Dysregulation von Zonulin resultiert in einer grösseren Permeabilität - es kommt zum Leaky gut. Und damit zu einem Eindringen von unerwünschten Substanzen in den Blutstrom.

Folgen bzw auch in Zusammenhang stehende Erkrankungen:

Autoimmunreaktionen:
Rheumatoide Arthitis
Neurodegenerative Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose..)
Atopische Dermatitis
Diabetes Typ 1
Asthma
Lupus
Colitis Ulcerosa
Morbus Crohn
Zöliakie
aber auch
Glutensensibilität
Unverträglichkeitsreaktionen
Hautprobleme
Darmprobleme
chronische Schmerzen (Kopfweh, Gelenke)
Entzündungen im ganzen Körper
Fatique
Brain fog

und vieles mehr


Wie kann man ein Leaky gut diagnostizieren?

Wie oben schon geschrieben, kann u.a. das Zonulin im Stuhl untersucht werden.
Meine Erfahrung: seit es diesen Test gibt, untersuche ich das Zonulin auch regelmässig bei meinen Patienten. Und erschreckend viele haben teils extremste Erhöhungen.
Zusätzlich lasse ich immer den Florastatus untersuchen, aber auch das IgA, sowie bei Bedarf noch andere Parameter.

Und dann?

Ernährungsumstellung und Medikamente, die das Leaky gut verbessern, bzw ausheilen lassen.

Diese Therapie dauert oft viele Monate, wenngleich schon schnell eine Verbesserung der Symptome eintritt.

Kosten:
Floraanalyse ca 40 Euro, Zonulin ca 30 Euro.



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Anti aging / Good aging

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Foto: Gudrun Faller.
Oma(*). Verstorben 22.12.22 mit fast 100 Jahren. Und bis ins letzte Lebensjahr selbständig und fit.


Anti Aging ist ein Miilardengeschäaft. Nicht nur die Kosmetikindustrie profitiert- auch Nahrungsergänzungsmittelhersteller und die Pharma sind Profiteure. Es wird seit langem an DER Wunderpille geforscht, die die Menschen alt werden lässt. Momentan gut im Rennen sind Metformin und v.a. Rapamycin- ein mTOR Inhibitor. (Beides übrigens Substanzen, die ursprünglich aus Naturstoffen gewonnen wurden)

Ein besserer Begriff als "Anti Aging"ist "Better aging". Ein gesundes Altern.
Frage: wie sollen die letzten 10 Jahre deines Lebens aussehen?
Auf Hilfe angewiesen sein? Am Rollator? Nicht fähig eine Wasserflasche oder ein Marmeladeglas zu öffnen? Im Pflegeheim? Womöglich bettlägerig?
Oder: bis in die letzten Wochen oder Monate des Lebens selbständig sein, sich selbst versorgen können?
Ich denke, jeder würde die zweite Option wählen wollen.
Nur: soll man dies dem Schicksal überlassen?
Sind es die Gene?

Nein. 20 % ist es die Genetik. 80 % die Epigentik, die du selbst beeinflussen kannst. Es ist deine Lebensweise, dein Denken, dein Handeln.
Den Grundstein legst du schon in deinen 20er Jahren. Vor 50 sollte man tunlichst versuchen, sich auf das Alter vorzubereiten, die Voraussetzungen zu schaffen für ein gutes, gesundes Altern.

Was tun? Was sagt die neueste Forschung?

1. Freundschaften pflegen, nährende Sozialkontakte
2. Ernährung /
Fasten
3. Sport / Bewegung
4. Schlaf
5. Stress in Schach halten
6. Hormetische Reize
7. genug Nährstoffe
8. Supplemente/ Nahrungsergänzungsmittel


ad 1: Der Mensch ist ein
soziales Wesen. Das Eingebundenen in eine Gruppe, in die Familie ist wichtig für das Überleben. (Was Isolation bewirkt haben wir ja die letzten Jahre gesehen). Interkulturelle und generationsübergreifende Beziehungen sind förderlich für die Gesundheit.

ad 2.: Eine gesunde, ausgewogene
Ernährung ist wichtig. Tatsächlich zeigt sich, dass eine Low carb bzw auch die etwas strengere Variante- die Ketogene Ernährungsform genau das sind, was den Menschen auf Dauer gesund hält.
Und:
Fasten.
Was haben die Anti-aging Produkte Rapamycin und Metformin gemeinsam?: Sie simulieren im Körper einen Fastenzustand (mTOR wird herabgesetzt). Fasten für Bequeme ;)
Fasten verlängert das Leben. Schliesslich ist es im menschlichen Stoffwechsel verankert. Es gab schon immer Zeiten des Hungers und Zeiten des Überflusses. Heute herrscht permanenter Überfluss. An zumeist ungesunden, leeren Lebensmittel. Ab und zu ein Fasttag macht gesund!

ad 3.:
Sport. Was zeigen hier die Studien? Kurz: Kraftsport vor Ausdauersport. Muskelaufbau ist weitaus wichtiger als Ausdauer. Im Alter v.a. schützen Muskeln vor Stürzen. Sie verbessern die Koordination. Sie sind voll mit Mitochondrien, und damit mit Energie.
Wer schon jung mit
Kraftsport beginnt, hat ganz klar Vorteile. Aber die Forschung zeigt, dass auch alte Menschen, die mit Kraftsport beginnen noch profitieren, und die Gesundheit positiv beeinflussen.
Zum Ausdauersport: der ist natürlich als Herz/Kreislauftraining
wichtig. Jedoch: er zehrt auch aus und bedeutet starken Stress für den Körper.
Exzessives Ausdauertraining (intensives Joggen! oder gar Marathon u.ä,) wirken schädigend. Dahingegen sind Wandern, Walking, zügiges Spazierengehen förderlich- mit anderen Worten- Zone 2 Training- man sollte gut miteinander reden können beim Gehen. Den Puls nicht zu hoch jagen.

Apropos Puls hoch jagen: eine Ausnahme gibt es : Das
HIIT. Hochintensives Intervalltraining. Dies zeigte in Studien die besten Ergebnisse. Und mal ehrlich- lieber 2-3 mal die Woche 15–20 Minuten HIIT als stundenlang herumzujoggen. Gutes Training für Faule und Sportmuffel. ;) Auch hier: genetisch sind sind Menschen für Sprints ausgelegt. Nicht für stundenlanges Rennen.

Der Forscher und Arzt Sean O´Mara konnte eindrucksvoll in seinen Studien zeigen, wie gerade Ausdauersportler das gefährliche Viszeralfett in sich tragen. Dafür kein aussen sichtbares subkutanes Fett.
Nach drei Monaten Verzicht auf Ausdauersport und stattdessen HIIT konnte bei allen Probanden das Viszeralfett abgebaut werden. (zusätzlich empfiehlt auch er übrigens das Fasten und strengere Ernährungsformen, wie Keto /Paleo… Er selbst ist ein Fan der Carnivoren Ernährung)

ad 4.:
Schlafen. Im Schlaf repariert der Körper sich. Andauernde Schlafstörungen können das Leben verkürzen. Daher auf eine gesunde und gute Schlafhygiene achten.
Dunkles, kühles Zimmer, kein Handy/TV/PC am Abend, evtl. Entspannungsübungen am Abend, den Tag Revue passieren lassen, Dankbarkeitstagebuch führen, ein Abendspaziergang, eine Gewichts-Decke (Therapiedecke) als Bettdecke … es gibt noch viele weitere hilfreiche Tipps.
Studie: regelmässiges zur gleichen Zeit Zubettgehen (+/- 1 Stunde), regelmässiges zur gleichen Zeit Aufstehen und die Qualität ist wichtiger als die Dauer des Schlafes!


ad 5.:
Stress ist gut. In Maßen. Der Körper braucht Stress. Als hormetischer Stress stärkt es den ganzen Organismus (s. ad 6)
Anti-Stress: Achtsamkeitsübungen, Mediation, Yoga, Natur geniessen- rausgehen, Hobbys pflegen, Nebenniere stabilisieren- Nährstoffe für das Nervensystem einnehmen, Dankbarkeitstagebuch, Gesprächstherapien, kuscheln (mit Mensch & Tier), Nein-sagen lernen, und und und.


ad 6.:
Hormetischer Stress: die Dosis macht's. Hier nutzt man leichte Reize (Kneipp, Prießnitz: auch die nutzen schon diese Reize in Form von Wasseranwendungen/Wickel mit dem Merksatz: "schwache Reize stärken, starke Reize schaden")
Reize sind u.a.:
Hitze: Sauna, Rotlicht…
Kälte: kalt duschen, Eiswasserbaden, Wickel, Kneippanwendungen…
Atemübungen bis hin zur Hypoxie….
Fasten
HIIT/Sport
aber auch: für das Gehirn: schwere Matheaufgabe lösen, Rätsel jeder Art lösen

und wie gesagt: alles in Maßen! Wohl dosiert.

ad 7.:
Nährstoffe in ausreichender Menge und Qualität. Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Eiweiss, (gesunde) Kohlenhydrate, (gesunde) Fette…. Leider fast nicht mehr machbar dies alles über die Ernährung in ausreichenden Mengen zu bekommen. Oft bleibt- zumindest zeitweise- nichts anderes übrig als zu supplementieren. Am Besten nach einer Blutanalyse.

Ein paar Worte zu den
Eiweissen: auch hier zeigt sich in der Altersforschung wie wichtig gerade die Eiweisse sind. Die allgemeinen Ernährungsempfehlungen hinsichtlich Eiweisse sind überholt (0,6-0,8 g / kg).

Pro kg Körpergewicht sollten eher 1,2- 1,6 g Eiweiss gegessen werden. Je nach Alter, Umstände/ Verbrauch (Sportler! ). Pro Mahlzeit sollten 30-50 g Eiweiss gegessen werden.
Dafür sollte der Kohlenhydratanteil reduziert werden (Low carb):
20-50 g Kohlenhydrate/Mahlzeit reichen aus! Der Körper braucht nicht mehr (von extern zugeführt).
Der Körper kann durch das zugeführte Protein selbst Glucose herstellen. Von 100 g zugeführtem Eiweiss kann der Körper 60 g Glucose produzieren (Gluconeogenesis).

ad 8:
Supplemente /Medikamente. Wie erwähnt- da wird fleissig geforscht.
Allen voran Metformin und Rapamycin. Beides nur auf Rezept erhältlich.
Was gibt es sonst?
u.a. Astragalus, Quercetin, Fisetin, Resveratrol, Urolithin A, Genistein, Spermitidin, Forskolin…
diese Substanzen wirken u.a. auf mTOR/AMPK, Telomere, als Senolytics, auf Mitochondrien und die Sirtuine.


Buchempfehlung:

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Dr Peter Attia: Outlive,The Science and Art of Longevity // Dr. Gabrielle Lyon: Forever Strong


* Zum obigen Foto: meine Oma ist letztes Jahr kurz vor Weihnachten verstorben. Sie konnte sich bis ins letzte Jahr selbständig versorgen. Ihr Lebensstil: bescheiden. Gesunde, saisonale, regionale Lebensmittel, da kein Auto: viel zu Fuss und bis Mitte 80 mit dem Fahrrad unterwegs. Sie hat Freundschaften gepflegt, war hier in die Familie eingebunden. Sie hatte ihre Rhythmen, die sie streng eingehalten hat: Essenszeiten, Schlaf, Bewegung. Sie hat sich an Kleinigkeiten erfreut. Ihr Garten war ihr wichtig- sie hat mit ihren Pflanzen gesprochen- der berühmte grüne Daumen :)


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Nebenniere /Autoimmunerkrankungen

In den letzten Jahren sind Autoimmunerkrankungen und Nebennierenschwäche (Burn out, chronische Erschöpfung und andere Symptome) massiv angestiegen.

Und sie werden in Zukunft noch mehr ansteigen. Warum?

Zum einen sicher die Folge der derzeitigen Anti-Corona-Massnahmen. Chronischer Stress, Existenzängste, Verlust von Beruf, fehlende Sozialkontakte, zerbrochene Freundschaften, Anfeindungen, zu viel (negativen) Beschuss von Seiten der Medien, Ungewissheit, Unsicherheit u.s.w. sind seit bald einem Jahr an der Tagesordnung und im hohen Masse ungesund.
Zum anderen die lieben Viren selbst. Da gesellt sich zu den eh schon vorhandenen Viren nun auch das Covid- 19. Und wie bei den meisten anderen viralen Erkrankungen bleibt es unbehandelt.
Auch Covid-19 macht Langzeitfolgen (war ja zu erwarten), wie u.a. Chronic fatique. Die bisherigen Übeltäter hierfür waren v.a. EBV und Cytomegalie-Virus.

Viele Menschen haben ein instabiles Immunsystem. Viele auch so schon eine Tendenz zu Autoimmun-Reaktionen, diese werden verschlimmert.

Was tun:

- Entspannung. Medien-Fasten. Sich zentrieren. Ruhe finden. Naturerlebnisse suchen, für guten Schlaf sorgen etc.

- Adaptogene zuführen (Rhodiola, Ashwanganda, Heilpilze...)-> siehe meine früheren Beiträge zu dem Thema

- Für ein gutes Immunsystem sorgen. -> auch hier viele frühere Beiträge auf meiner Webseite

- Immunsystem- Check im Blut (u.a. Zytokin-Status, "Mikroimmunstatus"). Bestehen Tendenzen zu Autoimmungeschehen, Überreaktionen? Immundefizite?

(auch im Hinblick einer etwaigen Impfung ratsam. Impfungen können Autoimmunreaktionen anheizen und auslösen bei bestehenden Problemen im System!)

- Viren-Status im Blut. Persistierende Infektionen? Re-Aktivierungen? EBV, Cytomegalie, Coxsackie, Herpes, aber auch intrazelluläre Bakterien wie u.a. Borrelien, Chlamydien... -> Hauptauslöser vieler Autoimmunreaktionen, chronischer Krankheiten und Fatique-Syndrom

- Nebennierentests: Cortisol-Speicheltest, Neurotransmittertest im Urin. Sexualhormone/DHEA im Speichel...

- die eigene Konstitution stärken (evtl anhand Augendiagnose)

- Dunkelfelduntersuchung des Blutes zur Früherkennung von Durchblutungsstörungen im Mikroskop (Achtung bei Covid: Thromben/Embolien)
-> Durchblutungsstörungen können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Über die Dunkelfelduntersuchung hat man eine gute Früherkennung (weit bevor es sonst sichtbar wird! )
Auch bakterielle Belastungen und Beherdungen werden hier sichtbar. Und einiges anderes mehr.

- Aufbau-Kuren. Infusionen (Vitamin C Hochdosen, u.a. auch mit weiteren Zusätzen), Injektionen. Es gibt viele passende gute Präparate.

- Ernährungsumstellung (immunologisch: Bluttest auf Unverträglichkeiten. Ansonsten gesunde, ausgewogene, vollwertige Ernärhung anstreben)


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Covid-19 / Corona Therapien / Studienergebnisse

Heute habe ich an einem Online- Kongress zu Covid-19 teilgenommen. Referenten waren namhafte Professoren und Ärzte aus Deutschland und Österreich.
Themen: Neue Forschungsergebnisse, Immunsystem und v.a. ganzheitliche Therapie der Sars Cov-2 /Covid 19 und Influenza-Infektionen.

Uns
Heilpraktikern ist es natürlich verboten, eine akute Corona-Infektion zu behandeln. Meine Hoffnung ist, dass immer mehr Ärzte sehen, was möglich ist in der Therapie.

Die
Spätfolgen (Long-Covid Symptome) von Covid 19 Infektionen sind teilweise auch schon bekannt - hierzu gehören Fatique, Gelenk/Muskel-Schmerzen, Entzündungen, Kognitive Beschwerden, Brustschmerzen u.a. (siehe aber auch Spätfolgen bei allen anderen Virenarten!!-> EBV, Cytomegalie, Coxackie…sehr ähnlich)
Hier dürfen wir Heilpraktiker dann auch wieder behandeln. Ebenfalls natürlich Prophylaktisch.


Forschung:

Vitamin C Mangel erleichtert SARS CoV-2 den Eintritt in die Zelle!
Studien zu Vitamin C Hoschdosen : 1x China, 3x USA, 2x Kanada, 1x Italien

Fast alle Intensiv-Patienten haben massive Vitamin C Mängel. (Skorbut-Bereich-> Lungenentzündungen!)

Die neuesten Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass es zu einer über
70% geringeren Sterblichkeit bei schwerstkranken intensivpflichtigen Corona-Patienten mit Pneumonien kam, sofern diese über eine Woche täglich Hochdosen an Vitamin C bekamen (bis zu 30 g). Sie benötigten seltener Beatmung und hatten eine besseren Sauerstoffversorgung und weniger Organschäden als die Vergleichsgruppe.
Die Patienten in der Studie wurden leider erst behandelt, als sie schon auf Intensiv lagen. Aber immerhin!


Es hat sich auch gezeigt, dass durch die
frühe Therapie mit Vitamin C die Krankheit abgebremst wurde, die Patienten schneller gesundeten und sich keine schweren Verläufe zeigten. Dies gilt leider nur für die Hochdosis Vitamin C Gabe per Infusionen. Also: die orale Gabe bringt nichts (bei Symptomen! ansonsten kann prophylaktisch Vitamin C oral eingenommen werden! Bis zur Durchfallgrenze).

Prophylaktisch sollten auf jeden Fall Risikopatienten behandelt werden: 2 Infusionen pro Woche für 4-6 Wochen oder länger.

Bei
ersten Symptomen eines grippalen Infektes oder von Covid 19 sollte auf die tägliche Gabe von Infusionen gegangen werden.

Hier liegt natürlich das Problem: im Umkreis Lörrach kommen Patienten mit grippalen Symptomen teilweise nicht einmal mehr zu einem Arzt in die Praxis, sie werden am Telefon abgewiesen.
Es erfolgt keinerlei Therapie. Einzige Empfehlungen, die Patienten (mit Symptomen) von mir bekamen (auch bei pos. Testergebnissen auf Covid 19): Hustensaft, ausruhen, Tee trinken.
Dass daraus ohne eine echte adäquate Therapie evtl schwere Verläufe resultieren, ist dann kein Wunder! Ich schätze so läuft das meistens in ganz Deutschland. (dies sind meine Informationen über diverse Patienten, vielleicht läuft es in manchen Fällen auch anders)
Aus meiner Sicht werden die Patienten zu oft alleingelassen! Ich vermute, dass auch in den Kliniken hier im Umkreis keine Infusionstherapie mit Hochdosen Vitamin C stattfinden, trotz der hervorragenden Ergebnisse.
(Falls sie doch stattfinden, würde ich mich freuen und mich eines Besseren belehren lassen! :) ) Ich hoffe, es gibt in der Gegend zumindest ein paar niedergelassene Ärzte, die Vitamin C in den Praxen infundieren bei erkrankten Patienten.

Gerade
zu Beginn eines Infektes verbraucht der Körper mehr Vitamin C als man oral zuführen kann! Vitamin C hält die Entzündungen in heilsamen Grenzen. Entzündungen sind notwendig für das Immunsystem, sie sollten aber nicht entgleisen. (Zusatzanmerkung: Daher auch Fieber zulassen und nicht immer gleich massiv senken. Fieber hat seinen Sinn! Fieberphasen besser unterstützen)

Systemische Gefässentzündungen / Embolien bei Covid 19 (NETs/ Immunthrombose): zu wenig Lymphozyten, zu viele Neutrophile (es bilden sich Netze, die Gefäße durch oxidativen Stress verstopfen)
-> prophylaktische Abhilfe:
Blut verdünnen (OPC, Sanum/Spenglersan Präparate, Pflanzenstoffe etc.) sowie Vitamin C, das die Netzbildung verhindert.
Im schlimmen akuten Fall natürlich Heparin!

-> Vitamin verbessert generell die anti-virale Therapie!


Studien weltweit (China, USA, Neuseeland):

Auch gab/gibt es weltweit Studien zu
Vitamin D3. Jeder Patient, der schwere Verläufe mit Covid 19 hatte, zeigte auch einen massiven Mangel an Vitamin D3. Schutz bietet Vitamin D3 in einem höheren Blutspiegelbereich. Unbedingt messen lassen und gegebenenfalls auffüllen mit Hochdosen! Kosten: ca 20 Euro für die Laboruntersuchung.

Vitamin D3 sollte zusammen mit
Vitamin A gegeben werden. Dies wirkt ebenfalls stark auf den Immunschutz der Schleimhäute.
In Hochdosen zusammen immer auch mit Vitamin K. Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen und Knochenerkrankungen profitieren ebenfalls von Vitamin K! Ansonsten: statt Kombi mit Calcium besser zusammen mit Magnesium geben!

Zur korrekten individuellen Dosierung wenden Sie sich gerne an mich. Ein Labortest lohnt sich für die Mikronährstoffe!

Zink, Selen, Melatonin: wirken ebenfalls stark auf die Immunabwehr!

Vitamin B12 und Folsäure (am besten ein Vitamin B Komplex einnehmen!) sollten ebenfalls gegeben werden, da sie einen Zellschutz darstellen! Siehe Silent inflammation und oxidativer Stress!

Und natürlich die
Omega 3 Fettsäuren!


Thema Zytokine: wer bei mir in Behandlung ist, weiss, dass ich seit vielen Jahren im Bereich Immunsystem arbeite, und auch gerne Labortests in dieser Richtung durchführen lasse. Eine meiner Lieblingsuntersuchungen ist der Zytokin-Test. Hier sieht man, wo der Patient in Sachen Immunsystem steht (es gibt natürlich auch noch andere Untersuchungen in dem Bereich, z.b. auch das Mikroimmunprofil, u.a. - auch diese kann ich Ihnen bieten)
Hier zeigen sich Schwächen im System. Chronische Silent Inflammation, chronische persistierende Infekte aber auch akute hochgradige Entzündungen.

Gerade die
Silent Inflammation sind ein Problem auch hinsichtlich der Covid 19 Erkrankungen. Patienten mit Vorbelastungen erkranken stärker oder erkranken überhaupt an Corona.

Daher: ein Blick ins Immunsystem deckt Schwächen auf, die dann aber auch erfolgreich behandelt werden können! Dafür eignen sich viele Therapieformen: Vitamin C Hochdosen / Orthomolekulare Therapie, Mikroimmuntherapie, Heilpilze, Pflanzenstoffe usw.

Lassen Sie sich testen!! Nutzen Sie die Möglichkeiten der Labormedizin. Leider bieten diese Untersuchung ärztliche Praxen so gut wie gar nicht an. Gesetzliche Krankenkassen zahlen diese Tests nicht.



Bitte sorgt für euch und eure Lieben! Es ist so einfach und bringt so viel!


(Falls genauere Informationen zu den obigen Studien/Ergebnissen gewünscht werden- die Hinweise / Links zu den Studien liegen mir vor)




Ich bin seit vielen Jahren zertifizierte Vitamin C Praxis. Profitieren Sie von über 20- jähriger Erfahrung mit der Vitamin C Hochdosis Infusion! Ich nehme regelmässig an Fortbildungen zu Nährstofftherapien und besonders auch der Vitamin C Hochdosis-Therapie teil.

(Das einzige in Deutschland
zugelassene Vitamin C Infusionspräparat stammt von der Firma Pascoe, Giessen!)



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Viren. Und Folgeerkrankungen

Alle Viren sind gefährlich, und führen in vielen Fällen zu teils schwersten Folgeerkrankungen. Da wird Covid-19 wohl auch keine Ausnahme machen.

Leider wird diesen anderen Viren kaum Aufmerksamkeit geschenkt.

Eines dieser Viren ist das EBV (Epstein-Barr-Virus), welches Pfeiffersches Drüsenfieber auslöst.
Dieses kann sich dauerhaft im Körper festsetzen und noch Jahre später schwere Krankheiten auslösen.
Auch das Cytomegalie-Virus (CMV), verschiedene Herpes-Viren-Typen, aber auch intrazelluläre Bakterien wie Chlamydien oder Borrelien führen zu Folgeerkrankungen.

Man kann die Erreger im Blut oder auch Speichel testen lassen. Ebenso das Immunsystem.

Behandelt gehören sie immer- gerade die chronischen Verlaufsformen oder Reaktivierungen.

Siehe auch:
Immunsystem-Check und die anderen Beiträge zum Thema Viren



Hier eine sehr gute Auflistung zum Thema EBV:

Quelle:
http://www.gesundheits-lexikon.com/Infektionskrankheiten/Pfeiffersches-Druesenfieber-Infektioese-Mononukleose-/Folgeerkrankungen.html


Folgeerkrankungen
Pfeiffersches Drüsenfieber (Infektiöse Mononukleose)

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) mit bedingt sein können:

Atmungssystem (J00-J99)
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Streptokokkenangina – Halsentzündung, die durch Bakterien bedingt ist
Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)
  • Hämolytische Anämie – Blutarmut, die durch die Zerstörung der Erythrozyten (roten Blutkörperchen) bedingt ist
  • Milzruptur (Milzriss), nicht traumatisch
Herzkreislaufsystem (I00-I99)
  • Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
  • Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
  • Vaskulitis (Gefäßentzündung)
Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)
  • Hepatitis (Leberentzündung)
Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)
  • Sialadenitis (Speicheldrüsenentzündung)
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
  • Enzephalitis (Gehirnentzündung)
  • Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Multiple Sklerose (MS) – Epstein-Barr-Virus (EBV) ist ein Risikofaktor die Entwicklung einer Multiplen Sklerose; unabhängig vom ethnischen Hintergrund [1]
Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)
  • Genitale Ulzerationen (Geschwürbildungen)
  • Nephritis (Nierenentzündung)

Assoziierte Erkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die gekoppelt mit einer infektiösen Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) auftreten können. Sie treten bei Personen auf, die an einer Immundefizienz (Immunschwäche) leiden.

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)
  • Angioimmunoplastische Lymphadenopathie – zu den Non-Hodgkin-Lymphomen zählende Erkrankung
  • Granulozytopenie – Verminderung des Gehaltes von Granulozyten im Blut; Granulozyten zählen zu den Abwehrzellen
  • Panzytopenie (Synonym: Trizytopenie) – Verminderung aller drei Zellreihen im Blut
Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)
  • Altersassoziierte Lymphome (100 % der altersassoziierten Lymphome sind EBV-assoziiert)
  • B-Zell-Lymphome (ca. 20 % der B-Zell-Lymphome sind EBV-assoziiert)
  • Burkitt-Lymphom (endemisch in afrikanischen und lateinamerikanischen Malariagebieten und Neuguinea) – malignes Lymphom, dessen Bildung in 20 % der Fälle mit dem Epstein-Barr-Virus assoziiert ist und zu den B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen gezählt wird
  • HIV-assoziierte Lymphome (ca. 70 % der HIV-assoziierten Lymphome sind EBV-assoziiert)
  • Hodgkin-Lymphom (ca. 30 % der Hodgkin-Lymphome sind EBV-assoziiert)
  • Leiomyosarkome – bösartiger Tumor, der meist von Haarbalgmuskeln ausgeht
  • Lymphome des zentralen Nervensystems
  • Magenkarzinom (Magenkrebs; ca. 8-10 % der Magenkarzinome sind EBV-assoziiert)
  • Nasopharynxkarzinom (Nasen-Rachen-Krebs; das EBV-assoziierte Nasopharynxkarzinom ist endemisch in Taiwan, Südchina, Südostasien und Teilen Nordafrikas)
  • NK/T-Zell-Lymphom – zu den Non-Hodgkin-Lymphomen zählende Erkrankung
  • Tonsillenkarzinom (Gaumenmandelkrebs)
  • Thymom (Thymustumor)
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
  • Akute transverse Myelitis – diffuse Rückenmarksentzündung
  • Fazialisparese – Lähmung des Nervus fazialis; diese versorgt unter anderem Gesichtsmuskeln
  • Guillain-Barré-Syndrom (GBS; Synonyme: Idiopathische Polyradikuloneuritis, Landry-Guillain-Barré-Strohl-Syndrom); zwei Verlaufsformen: akute inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie bzw. chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (Erkrankung des peripheren Nervensystems); idiopathische Polyneuritis (Erkrankungen mehrerer Nerven) der spinalen Nervenwurzeln und peripheren Nerven mit aufsteigenden Lähmungen und Schmerzen; tritt meist nach Infektionen auf
  • Periphere Neuritis – Nervenentzündung an peripheren Nerven

Literatur
  1. Langer-Gould A et al.: Epstein-Barr virus, cytomegalovirus, and multiple sclerosis susceptibility. Neurology 10.1212/WNL.0000000000004412 Published online before print August 30, 2017, doi: http://dx.doi.org/10.1212/ WNL.0000000000004412
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SIBO. Overgrowth Syndrom

SIBO steht für "Small Intestinal Bacterial Overgrowth"


Viele Menschen leiden massiv an Darmsymptomen. Allen voran Blähungen. Diese sind auch ein Leitsymptom für
SIBO.



Das Problem sind Bakterien.

Es kommt zu einem unkontrollierten Wachstum von Colon- Bakterienstämme oben im Dünndarm. Auch können pathogene Bakterien aus der Nahrung den Dünndarm besiedeln.
Teilschuld ist hier auch eine verminderte Magensaftproduktion. (Die im Übrigen häufiger ist als zu viel Magensäure.)

SIBO ist verantwortlich für Symptome von 60 % aller
Reizdarmpatienten! Wird aber selten diagnostiziert.

Symptome:

  • Blähbauch
  • Aufstossen (Rülpsen)
  • Oberbauchschmerzen
  • Durchfall, Verstopfung, wechselhafter Stuhlgang
  • Blähungen, Übelkeit, Sodbrennen (Magensäuremangel macht ebenfalls Sodbrennen)
  • Schleimhautreizungen


Wie kommt es zu so einer Fehlbesiedelung?

  • Verminderte Peristaltik im Dünndarm!
  • Lebensmittelverunreinigungen
  • Magen-Darm-Grippe /Infektionen
  • andere Erkrankungen: Schilddrüse, entzündliche Darmerkrankungen,…
  • Operationen
  • zu wenig Magensäure
  • Medikamente: Magensäureblocker, Antibiotika
  • Stress
  • vegetative Fehlregulation (Vagus!)


Diagnose:

Mittels eines Atemtest (H2/ CH4-Test)

(ähnlich wie Laktose oder Fructose Test)

- Kosten 59,68 Euro


Therapie:

  • Ernährungsplan
  • Antibiotika (ca. 2 Wochen) oder
  • pflanzliche "Antibiotika" (3-6 Wochen)
  • Unterstützende Pflanzenstoffe (Bitterstoffe…)
  • Danach Darmsanierung
  • falls beteiligt: Vagus-Nerv Therapie (Atlas!)
  • zusätzliche Therapien (Infusionen, Nährstoffzufuhr…)


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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme

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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC

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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel

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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia /Weihrauch



Boswellia (Weihrauch)

Schon vor über 20 Jahren -während meiner Assistenzzeit in einer Praxis in Karlsruhe- durfte ich die hervorragende Wirkung des Weihrauch erfahren. Da mein damaliger Chef sehr viel mit Weihrauch arbeitete, hat die sich im Haus befindende Apotheke eine Eigenherstellung an die Patienten verkauft.
Mein Chef verordnete das Weihrauch-Präparat häufig in Pulverform v.a. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aber auch in Kapselform bei rheumatischen Erkrankungen, Schuppenflechte und einigen anderen Erkrankungen mit sehr guten Erfolgen.
Seit damals habe auch ich Weihrauch in meinem Repertoire. Gerade bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zeigen sich teils extreme Erfolge- so können einige Patienten von ihren Schulmedizinischen Präparate Abstand nehmen- oder diese zumindest stark reduzieren, weil die Therapie mit Weihrauch und Begleitmittel so gut wirkt.
Es gibt verschiedene Weihrauch-Arten. Jede hat andere Zusammensetzungen und wirken unterschiedlich. Hauptsächlich genutzt werden: Boswellia carterii aus Afrika und Boswellia serrata aus Indien.

Wirkungen:
Weihrauch wirkt insgesamt
stark entzündungshemmend. Man weiss heute auch, wo genau im Immunsystem die Wirkstoffe ansetzen.
  • TNF-alpha senkend
  • COX-1, COX-2 hemmend
  • entzündlich wirkende Leukotriene senkend
  • TH1 / TH2 System regulierend
  • Interleukin 1,2,4,6 hemmend
  • Aktiviert Produktion von Antikörpern
  • antimikrobiell
  • Analgetisch (Schmerzstillend)
  • Zytotoxisch bei Tumore
  • Vermindert Ödeme

Anwendungsgebiete:
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Autoimmunerkrankungen
  • Schuppenflechte
  • Rheumatische Erkrankungen, Arthritis, rheumatoide Arthritis
  • Lebererkrankungen (Hepatitis)
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Arthrose
  • Hirntumore (Glioblastom, Astrozytom)
  • Asthma bronchiale
  • COPD
  • Akne
  • allgemeine Verdauungsstörungen,
  • Depression

Mittels einer Laboruntersuchung kann man feststellen, ob Weihrauch auf das eigene Immunsystem wirkt, und wenn ja, wie stark.
Weihrauch sollte immer zu einer (fettreichen) Mahlzeit eingenommen werden. Sehr gut wirkt auch die Kombination mit
Curcuma.



Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme


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Myalgic Encephalomyelitis (ME) und CFS (Chronic Fatigue Syndrom)

unrest film (Eine Dokumentation von und mit einer Betroffenen)


Myalgische Encephalomyelitis (ME) und CFS -Chronic Fatigue Syndrom

ALLGEMEINES:
Es handelt sich hier um Erkrankungen, die nach wie vor unterschätzt oder auch oft fehldiagnostiziert werden. In Deutschland gibt es lediglich zwei Zentren für Betroffene, und diese nehmen derzeit nicht einmal mehr neue Patienten an.

Es handelt sich bei den Erkrankungen NICHT um ein "stinknormales" chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom! Es ist im Gegenteil eine schwere
Neuro-Endokrine-Immunologische Erkrankung.

Hauptsächlich sind Frauen betroffen (etwas doppelt so viele ); Prävalenz liegt bei 0,2-0,4 %.
In Deutschland leben schätzungsweise 300.000-400.000 Patienten bei einer hohen Dunkelziffer (durch nicht oder falsch gestellte Diagnose!) Weltweit sind ca. 17 Mio. Menschen erkrankt
Meist tritt die Krankheit im Alter von 11- 40 Jahren erstmals auf.

Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt; es gibt zahlreiche Hypothesen so auch die sekundären Mitochondriopathie.
Die Erkrankung beginnt fast immer mit einem meist viralen Infekt, in einer Phase von körperlichem oder mentalem Stress.

Besonders der
EBV-Virus ist oft Auslöser und es kann eine Reaktivierung nachgewiesen werden.

Studien lassen genetische Prägungen vermuten. Ein Grossteil der Erkrankten leiden im Vorfeld unter anderen
Autoimmunerkrankungen. (Forschungsergebnisse weissen darauf hin, dass ach ME und CFS ebenfalls Autoimmunerkankungen sind)
Neben EBV beginnt CFS auch oft mit einem unspezifischen viralen gastrointestinalen oder Atemwegsinfekt. Die Patienten berichten außerdem oft von anderen zusätzlichen Ereignissen wie Operationen, Verletzungen, Tod eines Angehörigen, Schwangerschaft und Entbindung oder andere belastende Ereignisse. Auch das HWS-Trauma (chronische Atlasblockaden!) wird hier häufig genannt!

SYMPTOME:


Die Patienten leiden neben der schweren Fatigue unter neurokognitiven, autonomen und immunologischen Symptomen

  • Typisch ist die sog.
    POST EXERTIONAL MALAISE, eine dramatische Zustandsverschlechterung die teilweise tagelang anhält, nach einer nicht im Verhältnis dazu stehenden körperlichen oder geistigen Anstrengung
  • Weitere typische Beschwerden sind:
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, migräneartige Kopfschmerzen, Symptome des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, orthostatische Intoleranz, geschwollene Lymphknoten, Schlafstörungen, kognitive Störungen, Reizempfindlichkeit
  • Viele Patienten klagen über rezidivierende Halsschmerzen, subfebrile Temperaturen und grippeähnlichem Gefühl
  • Reizdarmbeschwerden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Glutensensitivität (die dann auch den sog. „brain fog“ auslöst) und Allergien sowie Infektanfälligkeit sind bekannt
  • Da die Patienten trotz der Fatigue unter teils schweren Schlafstörungen leiden, Konzentrations-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprobleme haben und kein greifbarer Grund für die Beschwerden gefunden werden kann, werden die meisten Patienten als psychisch krank eingestuft!

DIAGNOSTIK:
ausser der üblichen schulmedizinischen Tests, sollten untersucht werden:
Nebenniere (Cortisol Tagesprofil / Neurotransmitter),
Autoimmun-Check up
Immunologische Tests (Zytokine (T-Helferzellstatus), Zellulärer Immunstatus..
Mineralien/Vitamine,
Erregernachweis (EBV, Chlamydien, Cytomegalie, Herpes, Borrelien, etc),
Hormone (Speichel, Blut)
Zahnärztlicher Status
HWS / Atlas Check

THERAPIE:
Auf allen Ebenen:
- Immunsystem
- Hormonsystem
- Nervensystem
- Psyche

Grundlage ist die
Mitochondriopathie und deren Behandlung

Entfernung aller Auslöser. So z.b. Zahnstörfelder, und andere körperliche Störfelder (Mandeln, Nebenhöhlen etc) Elektrosmog, schädigende Medikamente, Stressen entfernen (Menschen, Arbeit, neg. Gedanken…), Entspannungstechniken, Bewegung nur so viel, wie ertragen wird, kein/Kaum Sport, Unverträglichkeiten / Allergien behandeln, Virale / Bakterielle / Parasitäre chronische Belastungen behandeln, Speicher auffüllen (Mineralien, Vitamine..), gesunde, naturbelassene Ernährung,
usw.


siehe auch meine anderen Beiträge zu
Mikrobiom
Silent inflammation
Hormone
Autoimmunerkrankungen
Zahnherde
Stress & Nebenniere und die anderen Nebennierenbeiträge
EBV / Chronische Virenbelastungen / Borreliose
Immunsystem
Mikroimmuntherapie
Atlasblockaden
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Neurotransmitter- Serie
Mikronährstoffe

extern:
Weitere Informationen



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Gemmotherapie. Die Kraft aus der Pflanzenknospe

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Die Gemmotherapie ist eine relativ junge Therapieform. "Gemmo" ist Latein und bedeutet "Knospe". Die Heilmittel werden also aus frischen Knospen hergestellt. Entwickler der Gemmotherapie war der Belgier Dr. Pol Henry.

Knospen sind junge Triebe, in denen sehr viel Energie enthalten ist. Das Wachstum, inkl Wachstumsfaktoren. Somit sind es sehr vitale und starke Inhaltsstoffe, die in die Medizinische Lösung eingehen.

Die Gemmotherapie kann man bei vielerlei Erkrankungen anwenden- auch begleitend und ergänzend zu anderen Therapien. Sie wird überwiegend mittels Sprays angewandt, damit die Wirkstoffe in der Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Die Gemmotherapeutika wirken auf die Makrophagen (Immunsystem) ein, wirken antviral, antibakteriell, antiallergisch; leiten Giftstoffe aus (Entgiftung), und bringen Vorgänge wieder in Fluss.

So wirkt Gemmotherapie auch sehr schön bei Hormonellen Störungen, und kann hier ergänzend zu anderen Therapien eingesetzt werden.



Bildschirmfoto 2020-07-30 um 08.54.26


Bilder: Gudrun Faller
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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcumin/Curcuma

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 4: Curcuma/Curcumin


Curcuma ist spätestens seit dem Internet Hype um die "Goldene Milch" in aller Munde.
Die allseits präsente TV- Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim hatte die Goldene Milch in einem YouTube Beitrag kürzlich als unsinnig und unwirksam bezeichnet- trotz aller vorliegenden Studienergebnisse, und das sind mittlerweile Tausende (auf PMC immerhin über 36,000 Suchergebnisse) zum Thema Curcumin.

Curcuma gehört zu den mit am Besten erforschten Pflanzen. Man weiß um die entzündungshemmende Eigenschaften. Auch eine Deutsche Studie konnte vor wenigen Jahren nachweisen, dass Curcuma "gezielt antientzündliche Wirkungen entfaltet" (
Curcumin besser als Kortison?)

In der Ayurvedischen Medizin wird Curcuma traditionell bei Verdauungsproblemen eingesetzt: Blähungen, Völlegefühl, schlechte Verdauungsleistung, es aktiviert den Gallefluss, aber auch bei Nebenhöhlenentzündungen, Ekzemen, Gürtelrose und anderer Beschwerden wurde/wird es eingesetzt.

neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Curcuma folgende Wirkungen hat:

  • entzündungshemmend
  • antiviral
  • antibakteriell
  • antioxidativ
  • hepatoprotektiv
  • antihepatotoxisch
  • tumorhemmend
  • antiallergisch
  • fiebersenkend

Das Problem bei der Einnahme von Curcuma ist die Bioverfügbarkeit. Als reines Pulver/Gewürz ist die Verfügbarkeit nicht sehr hoch (daher ist die Goldene Milch nicht ganz so wirksam?!) Gerade die fettlöslichen wirksamen Bestandteile werden fast kaum aufgeschlüsselt.
Daher gibt es mittlerweile mizellierte Curcuma-Extrakte, die eine hohe Bioverfügbarkeit (über 180fache) aufweisen, und damit hochwirksam sind.

Im Bereich des Immunsystems wirkt es TNF Alpha dämpfend (Entzündungen!), TH1 senkend. (auch hier zahlreiche Studien)


Curcuma sollte nicht eingenommen werden bei einem akuten Verschluss der Gallenwege (z.b. bei Steinen)




Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme

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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 4: Relora

Relora ist kein Monopräparat, sondern es beinhaltet zwei Pflanzenextrakte:
  • Magnolia officinalis
  • Phellodendron amurense


Relora wird hauptsächlich bei
Nebennierenerschöpfung / Adrenal fatique verwendet. Kann jedoch natürlich auch unabhängig davon verwendet werden.
Kommt die Nebenniere aufgrund längerer Stressphasen aus dem Takt, kann es zu teils schwerwiegenden Symptomen und Folgeerkrankungen kommen, z.b.:

  • Bluthochdruck
  • Depression
  • Zuckerstoffwechselstörungen
  • Fettleibigkeit (Bauchfett!)
  • Immunsystemdefizite, Infektanfälligkeit
  • Schwere Erschöpfungssymptome
  • Hormonentgleisungen, mit zusätzlichen Beschwerden (Schilddrüse / Sexualhormone)
  • Neurotransmitterentgleisungen, mit zusätzlichen Beschwerden (Serotonin, Dopamin, Adrenalin..)
  • Schmerzen, Muskelschwäche
  • Allergien / Asthma
  • Autoimmunerkrankungen
  • Angstzustände, Panikattacken
  • Libidoprobleme

Relora kann hierbei gute Dienste leisten. Es wirkt auf diesen Stress-Stoffwechsel ein. Wirkt beruhigend und entspannend (auf Geist und Muskulatur). Ängste und Panik werden verbessert oder verschwinden.
Das Ein-und Durchschlafen wird erleichtert.
In einer Studie konnten nachgewiesen werden, dass durch Relora auch Cortisol - Werte gesenkt werden -> Stressreduktion im Stoffwechsel.

Studie:

Results
After 4 weeks of supplementation, salivary cortisol exposure was significantly (p<0.05) lower (−18%) in the Relora group compared to Placebo. Compared to Placebo, the Relora group had significantly better (p<0.05) mood state parameters, including lower indices of Overall Stress (−11%), Tension (−13%), Depression (−20%), Anger (−42%), Fatigue (−31%), and Confusion (−27%), and higher indices of Global Mood State (+11%) and Vigor (+18%).

Conclusion
These results indicate that daily supplementation with a combination of Magnolia bark extract and Phellodendron bark extract (Relora®) reduces cortisol exposure and perceived daily stress, while improving a variety of mood state parameters, including lower fatigue and higher vigor. These results suggest an effective natural approach to modulating the detrimental health effects of chronic stress in moderately stressed adults. Future studies should examine the possible performance and recovery benefits of Relora supplementation in athletes overstressed by the physical and psychological demands of training and competition.

Magnolia Extrakt kann ähnlich wirken wie Diazepam (Valium)- ein starkes Beruhigungsmittel- nur ohne Nebenwirkungen.

Ich selbst gebe Relora ergänzend zu anderen Nebennieren-Medikamenten oder Hormone. Als Begleittherapie.





Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme
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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 3: Rhodiola
Rosenwurz


Diese Pflanze ist in nördlichen Regionen Europas beheimatet. In Skandinavien aber auch in Russland wird Rhodiola schon seit Jahrhunderten genutzt. Meist als Tee und als Extrakt. Sie wird auch als "Goldene Wurzel" bezeichnet.
Schon vor vielen Jahrhunderten haben die Wikinger Rhodiola genutzt. Als Stärkungsmittel.

Auch Rhodiola gehört zu den Adaptogenen Stoffen. Wie auch
Ashwagandha im Beitrag zuvor. (Adaptogene sind Stoffe, die den Körper widerstandsfähiger machen)

Wirkungen

"Der Rosenwurz werden stimulierende und adaptogene Eigenschaften zugeschrieben, d.h. das Arzneimittel gibt einerseits mehr Energie und erhöht andererseits die Stresstoleranz. Ferner wurden unter anderem kardioprotektive, antioxidative, antidepressive und angstlösende Effekte nachgewiesen. Als Wirkmechanismus wird ein Einfluss auf die Monoamine, Opioidpeptide und Neurotransmitter und eine verminderte Ausschüttung von Stresshormonen angegeben. Die Anwendung beruht auf Traditionen und Überlieferungen, ist aber auch durch eine Reihe klinischer Studien abgestützt." (pharmawiki)

"Dadurch, dass Rosenwurz die Fähigkeit dieser Enzyme, Neurotransmitter zu verstoffwechseln, hemmt, bleiben Neurotransmitter Serotonin und Dopamin länger und in höher Konzentration im Gehirn aktiv. Die Serotonin-Aktivität im Gehirn verbessert und stabilisiert die Stimmung beim Menschen, die Dopamin-Aktivität im Gehirn macht positiver und selbstbewusster und erhöht allgemein die Motivation." (medmix)
Rhodiola hemmt die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin, und regt den Energiestoffwechsel der Zelle an. Wirkt modulierend auf das TH1 / TH2 System (Immunsystem)



Indikationen:

  • Erschöpfungszustände
  • Burn out
  • Nervliche Überlastung, Reizbarkeit
  • Rekonvaleszenz
  • Stress
  • Überarbeitung
  • leichte bis mittelschwere Depressionen
  • erhöht mentale Aufnahme (Verarbeitung von Denkprozesse…)
  • Angstzustände
  • Immunsystemmodulierend




Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme
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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 2: Ashwagandha
Schlafbeere



"Ashwagandha, das was den Geruch eines Pferdes hat, da diese Pflanze die Vitalität und sexuelle Energie eines Pferdes verleiht."
(Zitat aus meinem Ayurvedischen Pflanzenheilbuch)
Nun man kann nur hoffen, dass das Pferd nicht ein lahmer alter Gaul ist
😉
Spass bei Seite.
Ashwagandha ist in der Ayurvedischen Medizin das, was Ginseng in der Chinesischen Medizin ist: ein Stärkungs-und Aufbaumittel.

Ashwagandha ist die beste verjüngende Heilpflanze (laut Ayurvedischer Medizin).
Sie ist gut für Muskulatur, Knochenmark, bei allen Formen der Schwäche und der Mangelzustände des Gewebes.
Für Menschen, die durch chronische Krankheiten, Überarbeitung, Schlafmangel und nervöser Erschöpfung geschwächt sind. Daher wird es oft auch als Adaptogen in der
Nebennierentherapie (Adrenal fatique) verwendet -> Beim Burn out.
Das Mittel bremst die Alterungsvorgänge und aktiviert die anabolen Stoffwechselvorgänge im Körper. (Anabol heisst aufbauend , das Gegenteil ist katabol - abbauend im Sinne des Stoffwechsels)

Es hat klärende und nährende Wirkung auf den Geist. Dadurch wirkt es auch gut abends - man kann besser einschlafen, Ashwagandha entspannt, beruhigt den Geist und man kann tief und traumlos schlafen.

Und um nochmal auf das Pferd oben zu kommen: Ashwagandha wirkt auch als Aphrodisiakum auf die sexuelle Energie. Es verbessert den Testosteron und DHEA- Spiegel.

Ashwagandha wirkt im Immunsystem auf das TH1 System stimulierend, und senkt eine TH2 Shift. Es erhöht Interferon Gamma und Interleukin 2; und senkt Interleukin 4 - Daher auch bei Autoimmunerkrankungen ein Mittel der Wahl! (
am Besten zuvor einen Immuncheck machen lassen)


Allgemeine Indikationen:
  • allgemeine Schwäche
  • sexuelle Schwäche
  • nervliche Erschöpfung
  • zur Rekonvaleszenz
  • Altersbeschwerden
  • Gedächtnisverlust
  • schlechte Spermienqualität
  • Überarbeitung
  • Schlaflosigkeit
  • Multiple Sklerose
  • Lähmungen
  • Rheuma
  • Hautprobleme
  • Anämien
  • Unfruchtbarkeit

Ashwagandha wird oft als die Pflanze für Männer bezeichnet. Das Gegenstück für Frauen ist
"Shatavari"
Auch hier gibt es einen Spruch:
"Die, die 100 Männer besitzt." Und auch hier die Anspielung auf die sexuelle Energie, die diese Pflanze aktivieren kann.
Shatavari wird bei allerlei Frauenproblemen gegeben. Unfruchtbarkeit, Sexuelle Schwäche, Wechseljahrsbeschwerden, Ausfluss, Periodenprobleme, Aber auch bei Magen-Darmproblemen und Husten.





Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
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Corona & Heilpilze. Empfehlung eines Arztes.

Textquelle: Gesundheitslounge, Dr. med. O. Zais
Bildschirmfoto 2020-07-14 um 16.10.54
Bild: Gudrun Faller


Corona  – Die Kraft der Vitalpilze
Dein Immunsystem weiß, was es braucht um gut zu funktionieren. In Zeiten einer Erkrankung ist der Bedarf anders als in Zeiten der Gesundheit. Vitalpilze haben vieles von dem „an Bord“, was in besonderen Situationen gebraucht wird. Vitamine, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren (die der Körper eben nicht selbst herstellen kann), Mineralien. Und Vitalpilze haben eine enorme immunologische Kraft.

In der Natur wachsen Vitalpilze meist auf abgestorbenen Hölzern, helfen diese zu zersetzen und hinterlassen einen höchst fruchtbaren Boden auf dem Neues entstehen kann.
Und in Deinem Körper ist das nicht anders.

In der aktuellen Jahreszeit, der Übergang vom Winter in den Frühling, mit Kälte und Wärme im Wechsel bei hoher Feuchtigkeit, haben Virusinfekte Hochkonjunktur. Das ist jedes Jahr der Fall. In dieser Phase unterstützen Vitalpilze auf hervorragende Weise.
Der Cordyceps ist im Rahmen einer Studie zu Lungenerkrankung und Virusinfekt durch SARS, einem Virus aus der Gruppe der Coronaviren, untersucht worden. Es wurde gezeigt, dass dieser Vitalpilz auf besondere Weise die Lungenfunktion aufrechterhalten kann. Entzündung wird reguliert, Viren werden gehemmt in ihren krankmachenden Eigenschaften.

(Chen, M., Cheung, F. W., Chan, M. H., Hui, P. K., Ip, S. P., Ling, Y. H. et al. (2012). Protective roles of Cordyceps on lung fibrosis in cellular and rat models. J Ethnopharmacol, 143(2), 448-454. Chen, M., Cheung, F. W., Chan, M. H., Hui, P. K., Ip, S. P., Ling, Y. H. et al. (2012). Protective roles of Cordyceps on lung fibrosis in cellular and rat models. J Ethnopharmacol, 143(2), 448-454.)

Darüber hinaus ist gerade der Cordyceps ein Vitalpilz, der Kraft gibt. Im Frühling treibt der Pilz aus und bildet oberirdisch gestielte, keulenförmige braune Fruchtkörper. Er hat daher auch den Namen Raupenpilz. Die Sherpas in den Anden verspürten eine besondere körperliche Kraft, wenn sie dieses „Kraut“ aßen.


Vitalpilze wirken aus sich heraus antiviral, antibakteriell und antientzündlich. In Zeiten von Erkältungserkrankungen, die nahezu immer viral sind, haben sich, neben dem Cordyceps, auch der Reishi, sowie der Coriolus bewährt.
Der Reishi hat die Lunge im Fokus: Er verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen, entlastet das Lungengerüst durch seine antientzündliche Wirkung und unterstützt das Immunsystem in seiner Auseinandersetzung mit Viren. Natürliche Killerzellen (NK-Zellen), eine besondere Form der Abwehrzellen, werden aktiviert. Die Bildung von Schleim zum leichteren Abhusten wird wesentlich aktiviert. Er unterstützt auch die Leber in ihrer Stoffwechselaktivität, ein Umstand, der in bei heftiger immunologischer Auseinandersetzung besonders wichtig ist. Die Leber als Entgiftungsorgan hat in diesen Zeiten einfach mehr zu tun!

Coriolus reguliert auf besondere Weise Entzündung: Mit seinen Polysacchariden PSK (Krestin) und PSP (Polysaccarid-Peptid) unterstützt er die Bildung von Abwehrzellen. Er entfaltet auch eine große Wirkung im Darm, dem größten Immunorgan in unserem Körper. Ausgebreitet hat der Darm die Fläche eines Fussballfeldes! Im Rahmen eines Virusinfektes, muss neben der Lunge, daher auch der Darm auf besondere Weise unterstützt werden. Hier leistet der Coriolus eine hervorragende Arbeit.

In der Unterstützung des Darmes ist auch der Hericium ein wichtiger Mitstreiter: Er sorgt für einen guten Boden, auf dem die wichtigen Darmbakterien Nahrung und Halt finden. Unter den Vitalpilzen vermag er die Aktivität der NK-Zellen am stärksten zu aktivieren.

Ein weiterer Vitalpilz ist der Shiitake, der „Gesundheitsbewahrer“: In der späten Phase eines Virusinfektes ist seine Fähigkeit, Entzündung zu regulieren wichtig. Zudem sorgt der Shiitake für ein basisches Milieu, was wiederum für Viren ein schlechtes Lebensumfeld bietet.

  • In der Akutphase einer Viruserkrankung sind Cordycepas, Reishi und Coriolus wichtige Unterstützer.
  • In der Phase der Genesung und dann Gesunderhaltung entfalten der Shitake in Verbindung mit Reishi und Hericium ihr Potential.
  • In der Zeit der Vorbeugung und auch in der Phase der Genesung ist der Rote Ginseng ein perfekter Begleiter. Seine adaptogene Wirkung, die verschiedene Prozesse im Körper aufeinander abstimmt, stellt eine kompetente Unterstützung dar.
  • Eingenommen werden Vitalpilze morgens und mittags zum oder nach dem Essen
  • Sie können beliebig kombiniert werden.
  • Achten Sie bitte auf Bio-Qualität.

Dr.med. Ortwin Zais
Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Psychotherapie, biologische Krebsmedizin, Klinische Umweltmedizin, Ökologischer Ärztebund e.V.  – Vorstandsmitglied

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Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Neue Serie. Teil 1 Olivenblattextrakt

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.


Bildschirmfoto 2020-07-20 um 07.25.57
Unser Olivenbaum im Garten meiner Praxis

Teil 1: Olivenblattextrakt

Olivenblätter sind schon seit dem Altertum in südlichen Ländern als Heilmittel bekannt. Zumeist als Tee zubereitet.
Durch die neuere Forschung konnten einige Wirkmechanismen der Inhaltsstoffe des Olivenblattes aufgezeigt werden.
"Zu den medizinisch und pharmazeutisch interessanten Inhaltsstoffen in den Olivenblättern gehören die etwas bitter schmeckende Substanz Oleuropein, Linolsäure sowie verschiedene Triterpene wie Oleanolsäure und Maslinsäure sowie phenolische Verbindungen (Hydroxytyrosol, Kaffeesäure) sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide (Olivin, Rutin, Hesperidin, Quercetin) und natürlich das Chlorophyll."

Hauptwirkstoffe:

Oleuropein:
  • antibakteriell
  • Antiviral
  • Antitumorös
  • Blutzuckersenkend
  • Arterienschützend
  • Entzündungshemmend (TH17 senkend, TNF alpha senkend))
  • Nervenschützend
  • Leberschützend
  • Immunmodelierend
  • Antioxiandans
  • Wirkung auf Schilddrüse

Oleanolsäure:
  • bei Lebererkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • nichtlymphatische Leukämien

Oleocanthal
  • wirkt wie ein COX-Hemmer, ähnlich wie Ibuprofen/Aspirin
  • verbessert Blutfluss, verhindert Verklumpen
  • wirkt Alzheimer entgegen
  • tötet in Studien Krebszellen


Maslinsäure
  • Teil der Wachsschicht
  • Wirkt Zytotoxisch -> Tumorhemmend ( z.b. Dickdarmkrebs)
  • Herzschützend

Hydroxytyrosol
  • Antioxidanz
  • Antithrombotisch
  • Herzschützend
  • verbessert Gehirnaktivität neuronal
  • Schutzfunktionen


Anwendungsgebiete:

  • bei Herz-Kreislauferkrankungen Herzkranzgefässe, Herzrhythmusstörungen
  • Hypertonie
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Arteriosklerose
  • Senkt Chrolesterin
  • Entzündungshemmend
  • Hemmt Blutgerinnung (Blutverdünner) - Thrombose und Schlaganfallprophylaxe
  • Verdauungsprobleme
  • Darmkrämpfe
  • gegen Durchfall
  • Dickdarmentzündung
  • Fettleber
  • Antibiotische Wirkung
  • Antiviral (u.a. Herpes Zoster)
  • Blutzuckersenkend (Diabetes!)
  • Alzheimer / Demenzprophylaxe
  • Gicht (Hemmt Enzym, das Harnsäure katalysiert)
  • Anti-Krebs
  • Knorpelverletzungen
  • Arthrose /Arthritis
  • Autoimmunerkrankungen (Wirkung auf TNF Alpha, Interleukine)
  • Schmerzen
  • Schilddrüsenprobleme (verhindert Konversionsstörung)-> Versuch: Innerhalb von zwei Wochen 2,5 x mehr aktives Schilddrüsenhormon (T3) im Blut (Quelle: edubily)
  • erhöhte Neuroplastizität
  • erhöhte Neurogenese der Zellen im Hippocampus

  • vermehrte Ausschüttung von BDNF

  • Erhöhte Energiegewinnung von ATP in den Mitochondrien.





Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme

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Es mieft: 💩




Lasst uns über
1f4a9 reden... Fragt man die Patienten danach, wie denn der Stuhlgang so aussieht, kommt immer die gleiche Antwort: "normal". Allerdings ist er bei den meisten dann doch nicht als "normal" einzuordnen.


Was ist denn normal?
Ein guter Stuhlgang ist eine geformte Wurst. Relativ fest und in bräunlicher Farbe. Möglichst sollte er keinen schmierigen Film im Klo hinterlassen, und man sollte keine Klobürste benutzen müssen, eigentlich sollte man auch kein Toilettenpapier benutzen müssen (klar, aus Hygienegründen macht man das..). Ausserdem sollte er im Wasser absinken, und nicht oben schwimmen.
Alles andere zeigt Probleme im Verdauungstrakt, und diese können vielfältige andere Symptome und Erkrankungen nach sich ziehen. (-> Silent inflammation / Entzündungen, Neurotransmitterstörungen, Allergien, Hautprobleme, neurodegenerative Erkrankungen (u.a. Alzheimer, Parkinson, MS) und vieles mehr)


Wie kommt man dahinter, was nicht stimmt?
Zum Beispiel:
1. Mikrobiomanalyse (Stuhlanalyse) durch ein Labor
2. Zungendiagnose
3. Augendiagnose
4. Antlitzdiagnose
5. Dunkelfeldanalyse
6. Blutlaboranalysen


Was kann man tun?
u.a. Darmsanierung, Pro- und Präbiotika, Pflanzenstoffe einnehmen, Ernährungsumstellung...



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Immunsystem- Check

Wie sieht es in deinem Immunsystem aus? Wo steht deine virale Abwehr? Oder wie sieht es mit der bakteriellen Abwehr aus? Ist eines von beiden defizitär? Oder sogar hyperaktiv -> evtl. Autoimmun?
Dies kann man im Blut testen. Und dementsprechend handeln.

Ein gutes Immunsystem muss kein Zufall sein. Präparate, die auf die verschiedenen Zustände einwirken gibt es, auch ohne Nebenwirkungen.

Gerne berate ich dich!

{ 1. Bild: Zytokinstatus: TH1 – TH 2- Helferzellen
Die spezifische Immunantwort des Körpers kann über die humorale und die zelluläre Ebene erfolgen. Der Begriff der Helferzellen und die Unterscheidung zwischen TH1 und TH2 Helferzellen wurde im Rahmen der Forschungen zu HIV und Aids bekannt.

Der humorale Weg = TH 2
erfolgt über die Antikörper. Er wird vermittelt über die TH2- Helferzellen und ist besonders wichtig gegen Bakterien, extrazelluläre Parasiten und Darmparasiten

Der zelluläre Weg = TH1
wird über die TH1-Zellen vermittelt. Dieser ist besonders wirksam gegen Viren, intrazelluläre Parasiten und zur Elimination von kanzerogenen Zellen im Frühstadium und bei Metastasierung.

Durch diverse belastende Faktoren kommt es zum sogenannten TH2-switch, d.h. zur Dominanz der TH2-Helferzellen mit erhöhter Antikörperproduktion.

2.Bild: Übersichtsuntersuchung Immunologie. T-Helferzelle, B-Helferzellen, Killerzellen..}

Bildschirmfoto 2020-07-17 um 09.05.50




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Chronische Virenbelastungen und Folgen

Und nein, nicht schon wieder Corona..obwohl ja, COVID 19 zählt natürlich auch zu den Viren, und bringt mit Sicherheit auch Folgeerscheinungen mit sich.. die Zeit wird es zeigen, welche und wie gefährlich diese sind.

Und über Folgeerscheinungen soll es hier u.a. auch gehen. Einen Text zu
EBV (Epstein-Barr-Virus) hatte ich geschrieben, und darin auch von den Folgeerkrankungen chronisch persistierender oder auch reaktivierter EBV-Infektionen.
Hier nochmal kurz; EBV kann zu folgenden Problemen führen:

- Erkrankungen wie MS (Multiple Sklerose)
- Lymphkrebs (Lymphome)
- Tumore im Nasen-Rachenraum
- Leukämie (Forschungen laufen)
- Magenkrebs
- Hashimoto und andere Autoimmunerkrankungen
- Fibromyalgie
- Chronische Müdigkeit

zusätzlich noch Symptome, die Sie
hier in der Auflistung finden.

Sehr viele Menschen haben reaktivierte oder chronisch persistierende Infektionen in sich. Kein Wunder, EBV hat- ähnlich wie andere Herpes-Viren- eine hohe Durchseuchungsrate in der Bevölkerung, und viele Menschen haben ein eher mittelmäßiges Immunsystem (folge von Umweltbelastungen, Stress, Medikamente (Antibiose!), Impfungen, usw).

Bildschirmfoto 2020-07-08 um 20.58.24
-> reaktivierte EBV



Auch andere Viren können chronisch verlaufen oder reaktiviert werden.
Dazu zählen v.a.:

  • Herpes- Viren wie: Herpes simplex / genitalis , Herpes zoster (Gürtelrose), EBV, HHV 6, Cytomegalie
  • Coxsackie
  • Paroviren
  • und natürlich auch andere Viren

Bildschirmfoto 2020-07-08 um 21.01.43

Aber auch
andere Erreger (v.a. bakteriell aber auch Parasiten und Pilze) können das Immunsystem chronisch stören:

  • Chlamydien
  • Borrelien
  • Yersinien
  • Würmer sind auch relativ häufig v.a. im Darm zu finden, aber hatte ich auch schon in der Dunkelfeldanalyse im Blut zu sehen bekommen.
  • Mykosen (z.b. Hefe / Schimmelpilze)


Bei allen chronischen Erkrankungen sollte man auch an solche unterschwellig ablaufenden Immunprozesse achten. Ebenfalls bei Erkrankungen, die in der Therapie stagnieren und man nicht weiter kommt.

Meist wird dies per Blutuntersuchung geschehen, bei Würmern aber z.B. auch über eine Stuhluntersuchung (oder im Blut als Immunologische Untersuchung).

Bei
Erkrankungen wie :

Arthrosen, Gelenkschmerzen, Wirbelsäulenprobleme, Erschöpfung, Burn out, Depressionen, Darmprobleme, Hormonstörungen, Autoimmunerkrankungen (Hashimoto, Rheuma..), Brainfog / Denk/Merkstörungen, Fibromyalgie, Allergien, Hautprobleme, Chronische oder rezidivierende Nebenhöhlen- / Mandelentzündung und Bronchitis , Herzprobleme. Neurologische Probleme, MS, Krebserkrankungen, und einigen anderen mehr
sowie bei einem allgemeinem Krankheitgefühl (ohne befriedigenden Befund) und Blutbildveränderungen
sollte irgendwann auch an die Erreger gedacht, und diese kontrolliert werden. Diese Erkrankungen können eine Folge von Erregerbelastungen und Immunsystemblockaden sein.

Zusätzlich bei chronischen Erkrankungen natürlich auch an
Zahnbeherdungen denken!


Alle Erreger liegen mir als
Test- Ampullen vor, und können somit zusätzlich auch mittels Kinesiologie / Bioresonanz getestet werden. Ebenso die Zahnbeherdungen.


Um dann genauer therapieren zu können, lohnt sich ein
TH1/TH2/TH17- Zytokin-Profil. Dies mache ich grundsätzlich immer bei Autoimmungeschehen (Hashimoto!). Diese Untersuchung zeigt immunologische Dysbalancen.
Entsprechend des Befundes kann die Dysbalance mittels
Immunmodulatoren behandelt werden, dazu zählen z.B. Heilpilze, Mikroimmuntherapeutika, Vitaminpräparate, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe (z.b. Boswellia, Curcumin, Artemisin..), Rizole, Horvi- Tiergifte, Homotoxikologische Präparate u.a.

Auch diese Substanzen liegen mir in Test-Ampullenform vor, und können (kinesiologisch) getestet werden.


Bildschirmfoto 2020-07-08 um 20.56.56



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Frauenheilkunde. Hormone | Teil 6 : Infektionen

Bildschirmfoto 2020-07-09 um 19.51.44
Bild: Gudrun Faller, Völkerschlacht Leipzig.

Häufige Infektionen bei Frauen

1. Candida Infektionen (Pilz)

2. Chlamydien (bakteriell)

3. Trichomonaden (Einzeller)

4. Herpes genitalis (viral)



Allgemeine Anzeichen von Infektionen im Genitalbereich:

  • verstärkter Ausfluss: riecht oft unangenehm, ist verfärbt
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Brennen, Jucken
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Rötungen

Risikofaktoren
an Infektionen zu erkranken:

eine unausgeglichene Scheidenflora. Hormonprobleme, ungeschützter Geschlechtsverkehr. Wechselnde Sexualpartner, Mangelnde / falsche / übertriebene Hygiene. Immunprobleme. Darmprobleme


ad. 1 Candida Infektion:

Symptome:

Jucken, Brennen, gelblich-weisser-bröckeliger Ausfluss, rot-geschwollene Schleimhäute, manchmal Schuppen oder Bläschen.

Faktoren, die Candida begünstigen:

vorangegangene Antibiose, Dysbiose des Darmes oder Pilzbefall in Darm, Stress, Immunschwächen, Hormonelle Störungen, Schleimhautprobleme durch extreme Hygiene. Fehlbesiedelung des Vaginalschleimhaut

Therapie:

spezielle Anti-Pilzmittel. Als Zäpfchen oder Creme.

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau / Pilze im Darm behandeln. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten / Mikroimmuntherapie
(ansonsten kann es zu permanenten Rückfällen kommen!)


ad 2. Chlamydien:

Symptome:

Chlamydien machen nicht immer Symptome, wenn dann kommt es zu Ausfluss aus der Harnröhre und Vagina. Und auch zu Jucken, Brennen und Schmerzen v.a. beim Wasserlassen.
Chlamydien können sich im Körper ausbreiten. Dann oft mit Fieber. Sie können Zwischenblutungen oder auch sehr starke Regelblutungen auslösen.

Sie können auch den Enddarm befallen: Meist Symptomlos oder symtomarm. Aber auch starke Beschwerden wie schleimig-eitriger Ausfluss, Schmerzen, Juckreiz, Durchfall, entzündlicher Ausschlag.

Unbehandelte Chlamydien-Infektionen können zu Unfruchtbarkeit oder Bauchhöhlen/Eileiterschwangerschaften führen ! In der Schwangerschaft kann eine Chlamydieninfektion zu Frühgeburten oder einer Infektion des Neugeborenen führen.

Übertragung:

durch Geschlechtsverkehr (oral, vaginal, anal), Sex-Spielzeug, über die Hände. Unter der Geburt auf das Kind
Chlamydien befinden sich auf der Schleimhaut im Rachen, Harnröhre, Enddarm. Gebärmutterhals, Vagina.


Therapie: Antibiose.

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten / Mikroimmuntherapie / Nosoden



ad 3. Trichomonaden:

Symptome:

oft keine Beschwerden.
Scheidenausfluss, quälender Juckreiz, Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr, unangenehmer Geruch. Ausfluss oft grünlich und etwas schaumig.

Übertragung:

Petting, Geschlechtsverkehr

Therapie:

Antibiose

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten. Nosodentherapie


ad 4 Herpes genitalis:

Symptome:
oft starke Beschwerden. Anschwellen der Schamlippen, Bläschenbefall (auch teilweise auf er angrenzenden Haut), Ausbreitung auch in die Scheide bis Muttermund oder Harnröhre. Brennen, Schmerzen. Angeschwollene Lymphknoten im Leistenbereich, evtl allgemein Krankheitszeichen wie Fieber, Kopf-Gliederschmerzen (meist bei Erstbefall, bei Rezidiven seltener).

Herpesviren können dann auch auf Lippen, Rachen, Enddarm übertragen werden: Sexualpraktiken.

Komplikationen: Superinfektionen durch Pilze oder Bakterien, wenn die geplatzten Bläschen die Schleimhaut öffnen -> Eintrittspforte für andere Erreger.
Starke Komplikation: Wenn Herpes-Viren in die Blubahn und von dort in das Gehirn gelangen- Herpesenzephalitis (Gehirnentzündung)
Übertragung unter der Geburt auf das Neugeborene möglich!

Therapie:
Symptome lindern. Cremes, Zäpfchen, Tabletten. Virostatika-Therapie (Verhinderung der Virusvermehrung)

Naturheilkundliche Therapie: oft besser und wirksamer als die schulmedizinische Therapie! Es gibt einige sehr gute naturheilkundliche Viren- und Immunmittel auf dem Markt. Pflanzlich oder homöopathische Komplexmittel. Heilpilze. Nosoden. Sprays. Aminosäuren Mineralien/Vitamine!

Danach sollte jedoch ein konsequenter Immunaufbau erfolgen!:

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten. Nosodentherapie. Mikroimmuntherapie





Weiter Infos siehe auch:

Mikrobiom
Immunsystem oder hier oder hier und weiter Blogbeiträge
Mikroimmuntherapie
Injektionskuren
Vitamin C Hochdosisinfusionen
Hormontherapien und andere Beiträge auf der Webseite und im Blog
Stress und Nebenniere




Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.


Teil 7: Wechseljahre folgt demnächst


Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

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Arteriosklerose

Viele Menschen leiden spätestens im Alter an Atherosklerose / Arteriosklerose, die wiederum zu gefährlichen Folgeerkrankungen führt, u.a. Schlaganfall und Herzinfarkt.

Daher wäre es schön, frühzeitig entgegenzuwirken, präventiv zu arbeiten, ansonsten: den Schaden begrenzen.


Ursachen / Risikofaktoren:

Schäden an der Arterienwand
- Immunreaktionen, Autoimmunprozesse, Chronische Entzündungen, Viren, Bakterien
- Erhöhte Fettwerte
- Diabetes
- Rauchen / Nikotin
- Blutdruckerhöhungen
- im Alter durch Verhärtung der Arterien
- Genetik
- Durchblutungsstörungen
- Bewegungsmangel
- Oxidativer Stress
- Verzehr Transfette
- Hormone (Wechseljahre!)


Diagnose:

Labortests:
- Spezialtests: Matrix-GLA Protein, LP-PLA2-Test, oxLDL, Lipoprotein(a)
(alle leider viel zu selten routinemässig gemacht!- in meiner Praxis möglich. Ich rate zumindest älteren Menschen, bzw. Risikopatienten dann und wann diese Tests durchführen zu lassen!)

- aber auch: Cholesterin (gesamt, HDL, LDL), Homocystein, CRP, Triglyceride, Zuckerstoffwechsel. Mineralien, Omega Fett-Status,…

- (Mikro)-Durchblutungsstörungen sind im
Dunkelfeld schon sehr früh zu diagnostizieren

sonstiges:
- Duplex-Sonographie
- Angiographie
- Herzkatheter


Therapie:

am besten schon präventiv!

  • Omega Fette
  • Coenzym Q10
  • Zitronen-Knoblauchtrunk
  • 200-400 mmg Vitamin K2 (nicht K1 !) -> Studie 1 Studie 2 Studie 3 -> 50% weniger Herzinfarkte und 20 % Verminderung Gesamtmortalität
  • Vitamin B12 / B6 /B1 / Folsäure / Niacin flush, Vitamin C
  • L- Arginin, Glutathion, Zink, Kalium, Magnesium -> am Besten im Labor testen!
  • Ernährungsumstellung, Darmtherapie, Lebertherapie, Verdauungs-Enzyme -> Weizen aktiviert Arteriosklerose! Lektine! Unverträglichkeiten ->Inflammation
  • Bewegung!
  • Übersäuerung behandeln (Baseninfusionen)
  • Lecithin- Infusionen
  • spezielle naturheilkundliche Medikamente (anhand Anamnese/Konstitution/Dunkelfeld )
  • Ursachenbehandlung: Entzündungen, Immunsystem, Hormone…


zum Thema Statine (Cholesterinsenker):

"Statine zeigen in sehr grossen Studien in der Primär-Prävention (Verhinderung des Auftretens von Herzinfarkt oder Schlaganfall bei erhöhtem Cholesterin-Spiegel) keine positiven Effekte, eine primärpräventive Therapie ist daher studienmässig fragwürdig." Dr Retzek

Auch nicht bei angeborener Hypercholesterinämie:
SPIRE Studie: statistisch nicht signifikante Verminderung des Cholesterin


(kann ich bei mir bestätigen- als Jugendliche musste ich damals "Lipobay" (
Skandalmedikament mit vielen Todesfällen) schlucken- am Cholesterin hat sich kaum etwas geändert. Mein Cholesterin hat sich später verringert durch Ursachenbehandlung: Hormone, Stresshormone!)


Bildschirmfoto 2020-06-29 um 07.50.06
Ein schönes Video von Dr. Kirkamm auf YouTube:



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Borreliose

  • • Die Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die ganze Organsystem befallen kann: Muskeln, Nerven, Knochen, Organe. Dies führt zu starken Zellschäden.

  • Übertragung meist über Zecken, jedoch - was viele nicht wissen- auch über Mückenarten oder andere Tiere: Flöhe, Spinnen, Läuse aber anscheinend auch über: Sperma, oder von Mutter auf Kind über die Plazenta und Muttermilch.

  • oft gibt es Co-Infektionen. So hatte ich schon Zecken ins Labor geschickt, die voll waren mit mehreren Erregern: Ehrlicha, Rickettsia, Babesien…

  • Durch die Borrelien können auch andere Erkrankungen / Erreger reaktiviert werden (Immunsystem!)- wie EBV, Herpes, Candida..

  • Borrelien durchlaufen Stadien! Daher reicht es therapeutisch nicht aus z.b. nur eine Antibiotika-Kur durchzuführen. Damit erreicht man nie (!) alle Erreger. Sie verschwinden im Gewebe und sind unerreichbar. Zudem: Borrelien bilden auch Biofilme, die manche Antibiotika nicht durchbrechen können (oft werden die falschen Antibiotika gegeben. Auch hilft nur ein Antibiotika nicht, es sollte eine Kombination verschiedener sein).

  • Borrelien können ihre Form verändern und als voll ausgereifte Spirochäten, als zellwandarme L-Form oder als zystische Form existieren. Sie können innerhalb und außerhalb der Zelle leben. Intrazellulär nehmen sie andere Formen an: Blebs, Cysten, Granula

  • Verschiedene Antibiotika führen auch zu Resistenzen

-> Aus diesem Grund muss die Borrelien-Therapie vielfältig sein und nie eingleisig!

Diagnostik:


Diagnostik über das Blut:

  • Dunkelfeld, Verfahren, um die Spirochäten im Mikroskop zu sehen.
  • LTT (Lymphozytentransformationstest) -> Beste Wahl- aber leider immer noch abgelehnt von Ärztlichen Gesellschaften. Obwohl dies bekannt ist: Sensitivität 91 % und Spezifität 94 % des Tests. Zudem beste Untersuchung zur Kontrolle von Therapie(erfolgen)
  • T-Cellspot: Schon 10-14 Tage nach Stich möglich. Unterscheidung zwischen aktiver und abgelaufener Infektion möglich.
  • Western-Blot: Differenzierung zwischen akuter und abgelaufener Infektion oft nicht möglich!
  • ELISA-Antikörper-Tests sind nicht wirklich sinnvoll! - zu ungenau. Nur in Kombination mit Western-Blot einigermassen Sicherheit!

Manche Menschen sind auch
Seronegativ bei ELISA!
Ursachen:
- zu früh abgenommene Blutprobe : < 4 Wochen nach Zeckenbiss
- Immunsupprimierte Menschen (angeboren oder durch Medikamente)
- Immunkomplexbildung

Natürlich kann man (zusätzlich) auch mittels Bioresonanz, EAV-Test, Kinesiologie u.ä. Verfahren testen.


"Lymphozytentransformationstest (LTT) / 3HT-Memory-Spot Der Lymphozytentransformationstest (LTT bzw. 3HT- Memory-Spot®) ist ein immunologischer Funktionstest, der die Sensibilisierung von T-Zellen auf ein spezifisches Anti- gen nachweist.
Im 3HT-Memory-Spot® Borrelien kann einerseits eine frische Borrelien-Infektion nachgewiesen werden. Aufgrund der langen Inkubationsphase des Testsystems werden jedoch andererseits auch vorhandene Gedächtnis-Zellen aktiviert, so dass durchlaufene Infektionen ebenfalls detektierbar sind." Ganzimmun

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Symptome der chronischen Borreliose: (Auflistung von der Webseite Dr. Hopf-Seidel )

Der Verdacht auf das Vorliegen einer chronisch-persistierenden Borreliose sollte sich immer dann ergeben, wenn über einige (in der Regel mehr als drei) der folgenden Symptome geklagt wird:

  • ausgeprägte und lang anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit ohne vorherige körperliche Beanspruchung

  • starke Schmerzen in verschiedenen Gelenken sowie Nacken- und Rückenschmerzen in wechselnder Lokalisation, die auch ohne spezifische Behandlung wieder verschwinden

  • heftige, meist diffuse, aber auch kappen- oder ringförmige Kopfschmerzen, "Haarspitzenkatarrh" mit Schmerzen beim Haarekämmen

  • meist einseitige Rachen- und Zungengrundschmerzen

  • immer wieder rezidivierende und oft lange nicht ausheilende Nasennebenhöhlen-Infektionen mit Schleimhautschwellungen

  • schmerzlose oder schmerzhafte Lymphknotenschwellungen am Hals und Nacken, unter den Achseln und in den Leisten

  • Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe am ganzen Körper ohne vorherige körperliche Beanspruchung

  • Schmerzen an Sehnen und Bändern: Am häufigsten sind Achillessehnenschmerzen, ein "Tennisarm" oder "Golfarm", ein Carpaltunnelsyndrom, "springende" Finger oder Fußsohlenschmerzen mit morgendlichem Anlaufschmerz

  • Sehnen(teil)abrisse ohne dafür adäquates Trauma bzw. spontan auftretend

  • Schienbein- und Fersenbeinschmerzen (vor allem nachts im LIegen)

  • "Wundschmerzen" der Rippenansätze im Brustbeinbereich und am unteren Rippenbogen, oft verbunden mit dem Gefühl eines verminderten Atemvolumens und eines Druckes auf dem Brustkorb

  • Brennschmerzen der Haut und/oder Taubheitsgefühle, die diffus am ganzen Körper auftreten oder auf einzelne Hautbereiche beschränkt sind

  • "Elektrisieren" und/oder Spontanzuckungen der Muskeln verschiedener Körperregionen

  • plötzlich einschießende starke Schmerzen in der Muskulatur wie "bei einem Messerstich", die aber in ihrer Lokalisation ständig wechseln

  • attackenartiges, vorzugsweise nachts auftretendes Herzrasen ohne jede körperliche Anstrengung

  • Veränderung eines vorher normotonen Blutdruckes auf hypertone Werte, wobei meist der diastolische Wert über 90 mm Hg ansteigt 

  • Irritationen der Hirnnerven sind häufig. Am häufigsten zeigt sich im Frühstadium der Erkrankung eine Facialisparese, im chronischen Stadium aber können mehrere der 12 Hirnnerven gleichzeitig betroffen sein

  • Funktionsstörungen der Augen, wie z. B. Augenmuskelschmerzen, leichte Doppelbilder, Lidschwäche, Akkomodationsstörungen, Pupillenstörungen, häufige Augenentzündungen mit Augenbrennen, Trockenheits- sowie Fremdkörpergefühl

  • Funktionsstörungen der Ohren mit Hörsturz, Tinnitus, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

  • Störungen des Geruchs und Geschmacks

  • Bannwarth-Syndrom (nachts betonte, stark brennende und ziehende Schmerzen in meist nur einem Bein oder Arm)

  • vegetative Störungen wie gestörtes Temperaturempfinden mit oft ausgeprägtem Frieren, heftige, überwiegend nächtliche Schweißausbrüche, die aber auch tagsüber "schubweise wie im Klimakterium" bei Männern ebenso wie bei Frauen auftreten können oder am Nachmittag auftretende "Glühwangen" ohne Fieber

  • sexuelle Funktionsstörungen wie Libidoverlust, Menstruationsstörungen, Erektionsstörungen und Brust-(drüsen)schmerzen

  • urologische Störungen wie Brennschmerzen der Blase und Schmerzen des Hodens ohne Nachweis von Bakterien im Urin, sehr häufiges Wasserlassen, Harninkontinenz, Leistenschmerzen ohne organischen Befund

  • gastro-intestinale Beschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Völlegfühl, Stuhlunregelmäßigkeiten, Appetitverlust, neu auftretende Laktose- oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Stoffwechselveränderungen wie Übersäuerung, neu auftretende Cholesterinerhöhungen, Alkoholunverträglichkeit

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen (meist Unterfunktion mit TPO-Autoantikörpern, die sog. Hashimoto-Thyreoiditis)


  • Störung des Serotoninstoffwechsels mit Gereiztheit, Panikattacken, Angstzuständen, latenter Aggressivität, Wutanfällen, ausgeprägten depressiven Stimmungsschwankungen und emotionaler Labilität

  • schwerwiegende, lang anhaltende Schlafstörungen, oft mit Albträumen

  • Besonders bei Kindern zu beobachten: Aufmerksamkeitsstörungen und motorische Unruhe mit der Folge von Lernschwierigkeiten ("ADHS"), Gereiztheit, Streitsucht und Aggressivität

  • selten: schwere psychische Veränderungen wie Psychosen, Zwangssymptome, manisch-depressive Stimmungsschwankungen, Irritierbarkeit und Aggressivität bis zum Kontrollverlust

  • kognitive Störungen wie z. B. Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses, Konzentrationsstörungen, erhöhte Ablenkbarkeit, Aufmerksamkeitsstörungen und Minderung der Lernfähigkeit und Auffassung

  • in schweren Fällen: Orientierungsstörungen und starken Gedächtniseinbußen wie bei M. Alzheimer. aber auch  Wahnvorstellungen und Halluzinationen

  • Häufige Hautveränderungen sind das Erythema migrans (Wanderröte) und seltener das Lymphocytom

  • Seltene Hautveränderungen sind die sog. Zigarettenpapierhaut (bei Acrodermatitis chronica atrophicans) 

  • Diffuser Haarausfall (meist bei Frauen) sowie Nagelwachstumsstörungen mit Brüchigkeit und Rillenbildung



Therapie:

  • in schweren akuten Fällen: Antibiose! Eine Antibiotika- Kur reicht oft nicht aus. Zumal auf oft die falschen Antibiotika gegeben werden. Antibiose muss den Stadien der Borrelien, bzw ob intrazellulär oder extrazellulär vorliegend ,angepasst und wiederholt werden.

  • sofort nach dem Stich- am Besten innerhalb der ersten 24 Stunden- zu einem Heilpraktiker / Arzt gehen, um Injektionen mit Sanum Immunmittel & Horvi direkt an die Stichstelle zu erhalten. Damit lässt sich verlässlich eine Ausbreitung der Borrelien in den Körper unterbinden!

  • Die naturheilkundliche Therapie ist vielfältig. Ich habe fast alle Anti-Borrelien Medikamente (auch die verschiedenen Antibiotika) in der Praxis vorliegen, und teste meist kinesiologisch aus, welche gerade benötigt werden.

  • Sanum Immunpräparate
  • Mikroimmun-Therapeutika
  • Horvi-Gifte
  • Phytotherapeutika wie Zistrose, Karde, Samento, Banderol, Artemisin etc. (Klinghardt-Protokoll!)
  • Mineralstoffpräparate, Vitamine (Orthomolekulare Therapie)
  • Homöopathie (Komplexmittel und Nosoden)- Unterstützung der Organe (Leber, Lymphe, Niere..) und der Konstitution.
  • Rizole- Therapie
  • Bioresonanz
  • Schwermetall-Entgiftung inkl Zahnärztliche Therapie (z.b. auch Zahnbeherdungen behandeln)
  • Immunmodulation
  • Infusionstherapie
  • Lymphdrainage
  • Ernährungsumstellung / Unverträglichkeiten
  • für ein Basisches Milieu im Körper sorgen
  • Hormone / Neurotransmitter balancieren
  • Sauerstoff-Therapie / Ozon-Therapie
  • Emotionale Stressfaktoren behandeln -> Psychokinesiologie


sowie natürlich andere, zuhause auszuführende Aufgaben:

  • E-Smog und ähnliche Belastungen eliminieren
  • Trockenbürsten / Kneipp-Anwendungen
  • moderaten Sport
  • Entspannungstechniken

Borreliose Text 2


Weitere Informationen:
Dr Hopf-Seidel
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Das Immunsystem. Ein (kleiner) Überblick und Labor

Allgemeines:

  • Das Immunsystem besteht aus verschiedenen Anteilen, die untereinander und miteinander vernetzt sind. Übergänge sind fliessend.
  • Auch die Haut und die Schleimhäute gehören zur Immunabwehr. Das Mikrobiom des Darms, oder auch Enzyme im Speichel und der Tränenflüssigkeit, aber auch die Magensäure.
  • Das Immunsystem schützt uns vor äusseren Einflüssen, wie Erreger aber auch vor inneren Prozessen, wie entartete Zellen.

Verschiedene Anteile:

Das Angeborene / Unspezifische Immunsystem : ca 90 % der Aufgaben erledigt dieser Teil. Makrophagen und Granulozyten und Gewebestoffe. Killer-Zellen.
Granulozyten, Bakterienabwehr
Monozyten ->Makrophagen (wenn sie im Gewebe sind): "Fresszellen"- Bakterien und andere Mikroorganismen, Zelltrümmer u.a. werden aufgenommen und zerstört.

Lymphozyten:
T-Lymphozyten: organisieren die Abwehr.
B-Lymphozyten: befinden sich überwiegend in Milz und Lymphknoten- spezifische Abwehr

Das Erworbene / Spezifische Immunsystem: spezialisierte Lymphozyten. Diese bilden ein "Gedächtnis" aus- Immunität

Antikörper: Immunglobuline: IgG, IgE, IgM, IgA, IgD

Botenstoffe: Zytokine: Interleukine, Interferone. Sie dienen der Informationsübertragung zwischen den Beteiligten des Immunsystems. Sie führen dazu, dass Immunzellen angelockt werden oder sich vermehren.

Botenstoffe:
Histamin, Prostaglandin, Leukotrine: z.b. bei allergischen Geschehen und Entzündungen.


Labor:

- im allgemeinen Blutbild sind meist enthalten:
Lymphozyten, Eosinophile, Basophile, Neutrophile, Monozyten

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Spezialuntersuchungen:

Solche Tests sind zu empfehlen z. B. bei Autoimmungeschehen, schwachem oder überaktiven Immunsystem, chronischen Erkrankungen, "wenn keine Therapie anschlägt- man kommt nicht weiter", Erschöpfungszustände, "ständig krank", Oder auch als Vorsorgeuntersuchung (wo benötigt das Immunsystem Hilfe? wie steht es mit der viralen Abwehr, der bakteriellen Abwehr?)

Zusätzlich könnten Tests bezüglich der häufigsten
Erreger erfolgen. Persönlich teste ich meistens: EBV, Borrelien, Herpes, und Cytomegalie. Ansonsten kann natürlich bei Verdacht noch andere Erreger mit einbezogen werden (z.b. Chlamydien, Hepatitis, usw)

Den Darm betreffend natürlich Untersuchungen des Mikrobioms, oder auch der Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die das Immunsystem stark beeinträchtigen- s. letzten Beitrag oder hier



Immunstatus:
Die verschiedenen Helferzellen, Killerzellen, T-/B-Helferzellen etc. Ein sehr guter Überblick, auf den man eine Therapie ausrichten kann. Kosten: 129 Euro


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Oder spezialisiert- die Zytokine. Kosten: 106 Euro


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Protein-Profil Kosten: 110 Euro.

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Zahnherde


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Beherdete Zähne sind Zeitbomben im Körper.

-> Ein "Herd" ist eine Veränderung, die Auswirkungen auf andere Körperteile hat. Also eine Fernwirkung.
-> Sehr häufig sind Zahnherde und Herd an Mandeln. Aber auch Blinddarm oder Narben können Herde darstellen.
-> Herde haben eine Verbindung zum Körper über die Blut- Lymph- oder Nervenbahn. Über den Nervenweg gibt es z.b. Wirkungen im zentralen Nervensystem. Über die Gefässe können Bakterien und Toxine durch den Körper geschleust werden.
-> Solange ein funktionierendes Immunsystem vorhanden ist, kann der Körper relativ gut mit Herden umgehen, sollten aber noch andere Schwächen hinzukommen, andere Symptome oder Erkrankungen, bricht das System zusammen.

-> Herde im Zahnbereich können sein:

  • Zysten
  • wurzelbehandelte / tote Zähne
  • degenerative Kieferveränderungen
  • Amalgamfüllungen, Materialunverträglichkeiten
  • verlagerte Weisheitszähne
  • Parodontose
  • Fremdkörper im Knochen / Zahnbereich


-> jeder einzelne Zahn hat u.a. eine Verbindung zu einem Organ, einem Rücken/Wirbelsegment, einem Meridian, sowie Nerven.


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Bildquelle: Umweltzahnarzt.de

-> es bilden sich Leichengifte, die das Immunsystem belasten (bei Wurzelbehandelte Zähnen oder Restostitiden (im Knochen verbliebene Wurzelreste nach Entfernen des Zahnes)

-> Wurzelspitzenresektionen sind in diesem Zusammenhang auch gefährlich- eine Keimaufschwemmung kann stattfinden. Erst das Entfernen des Zahnes lässt den Patienten wieder gesund werden

-> solche Bakterienüberschwemmungen kann man z.b. oft im Dunkelfeld beobachten. Diese Bakterien im Blut stammen oft aus dem Zahnbereich, oder anderen Beherdungen


Symptome:

  • Kopf-Gesichtsschmerzen/Neuralgien
  • Rheuma
  • Verspannungen
  • chronische Schmerzen
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Erkrankungen innerer Organe
  • Schlafstörungen
  • Fatique
  • Autoimmunerkrankungen


Diagnostik:

-> Röntgen (leider nicht immer genaue und befriedigende Ergebnisse)
-> Vitalmessung des Zahnes
> Testung auf Belastung mittels Kinesiologischer Techniken
-> Blut Tests (RANTES, Entzündungen, genetische Tests, Immuntests)
-> Bioresonanz oder EAV-Testung


Therapie:

-> Zahnärztlich : die Zähne müssen gezogen, und ein sinnvoller und halbwegs gesunder Zahnersatz eingesetzt werden.
-> ganzheitlich: Ausleitung / Behandlung der bakteriellen Belastung. Immunsystemstabilisierung. Ausleitung von Vergiftungen (Amalgam..)



Zahnherde-Störfelder Sprechstunde: Risiken erkennen


Interessante Zusammenhänge/ Studien:

->
Herpes und EBV in Zusammenhang mit den Zähnen
->
ebenso dies
->
Periodontitis und Viren

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Silent inflammation

Silent inflammation - Stille /versteckte Entzündungen.

Dr. Kirkamm, der Gründer des Labors Ganzimmun, deren Leistungen ich seit gut 20 Jahren in Anspruch nehme, erklärt in einem Video auf YouTube sehr schön, was "Silent inflammation" ist, und was es im Körper macht. (Link unten)

Silent inflammation ist Hauptursache für viele Erkrankungen:

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  • Asthma
  • Autoimmunerkrankungen
  • Arteriosklerose
  • Rheuma
  • Metabolisches Syndrom
  • Insulinresistenz
  • Typ-2-Diabetes
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Chronische Müdigkeit (CFS)
  • Depressionen
  • Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs

Leider verläuft diese stille Entzündung in der Regel unbemerkt (wie der Name schon andeutet) - es fehlen die typischen Entzündungszeichen- Rötung, Schwellung, Fieber, Schmerzen.
Trotzdem wird das Immunsystem permanent gefordert - und ist auf Dauer überfordert. Dadurch können andere Immunsystemsaufgaben nicht mehr bewältigt werden- z.b. Viren/Bakterienabwehr

Die Silent inflammation ist schulmedizinisch immer noch unterschätzt und werden selten untersucht. ->
siehe Mikrobiom


Welche Erkrankungen / Probleme triggern die Silent inflammtion?:

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v.a. auch chronischer Stress fördert diese Entzündungsprozesse! -> Nebennierenschwäche!


Es gibt diverse Laborparameter, die man in dieser Hinsicht heranziehen kann, je nach Ausgangslage / Problem des Patienten.


zum Video Dr Kirkamm
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Mikronährstoffe & Immunsystem

Grobe Richtlinien zur Prävention von grippalen Infekten:
(am Besten wäre eine Blutuntersuchung zur Abklärung wie der individuelle Stand ist, anhand dessen man genaue Dosierungen berechnen kann -> biete ich in meiner Praxis an)

Vitamin A: 1500-2000 i.E./tägl zum Essen
Vitamin D: 3000-4000 i.E./tägl zum Essen (in dem Fall sind tägliche Dosen besser als Hochdosen, da sie die Schleimhaut besser schützen, Hochdosen führen dafür zu einem besseren Speicher)
Vitamin C: Als Ester-C: 500 - 1000 mg/tägl
Omega 3: 2-4 g/tägl zum Essen als Öl
Selen: 200-500 mmg tägl nüchtern
Zink: 20-30 mg tägl nüchtern

Bei akuten Infekten (egal welcher Art!) muss die Dosis stark angehoben werden. Ich selbst arbeite seit über 20 Jahren mit Hochdosis Infusionen Vitamin C plus andere Stoffe. Bei Erkältungsbeginn oder noch besser zur Vorbeugung.

Was COVID-19 betrifft: die Universität Wuhan arbeitet seit Februar 20 auf Intensivstationen mit
Hochdosis Vitamin C- die ersten Ergebnisse der Studie kamen schon im März heraus (Zwischenergebnisse), ich hatte sie damals selbst gelesen. Das Ende der Studie erwartet man Ende 2020. Dort wird täglich bis zu 30 g Vitamin C infundiert. Bisher recht gute Ergebnisse- die Patienten kamen schneller aus der Lungenentzündung heraus. kaum Septische Zustände und andere Begleiterscheinungen, schnelleres Absetzen der Beatmung.

Vitamin D: Eine Studie von 3 Jahren mit Grippeviren ergab, dass Patienten mit einem ausreichenden Vitamin D Status (2000 i.e täglich) so gut wie nicht erkankten - im Gegensatz zur Placebo Gruppe. Patienten mit nur 800 i.e täglich hatten ein minimales Erkrankungsrisiko.

Übrigens: Keine Studie konnte je belegen, dass Vitamin D zusammen mit Vitamin K eingenommen werden sollte. Bonus haben nur die Leute mit Vitamin K für Knochenerkrankungen und kardiovaskulären Erkrankungen. Ansonsten braucht man KEIN Kombipräparat.
Besser wäre es, Vitamin A und D zu kombinieren (gleicher Rezeptor!)
Oder noch besser: Vitamin D und Magnesium (früher wurde
Vitamin D mit Calcium gegeben- leider mit vielen Nebenwirkungen- da ist man davon abgekommen. Dafür bieten immer mehr Hersteller die Kombi mit Magnesium- was wesentlich sinnvoller ist)

Magnesium: Fast jeder Mensch weist einen Magnesiummangel auf. Richtlinie 400 mg pro Tag substituieren.

Selen: Deutschland, und viele andere Länder (Italien, China..), die im Moment von Virenerkrankungen überrannt wurden, sind Selenmangelgebiete. Selen ist jedoch eines der am stärksten wirkenden Immunstoffe. Die Deutschen sind so gut wie alle in einer Unterversorgung und zwar massiv.

Esst 5 Paranüsse/Tag oder substituiert! (Paranüsse wirken wirklich sehr gut- ich habe einige Patienten in der Vergangenheit, die durch Paranüsse den Blutstatus aufgebaut haben)


Da ich sehr viele Tests auf Mikronährstoffe in der Praxis mache- seit vielen Jahren sicher hunderte - kann ich all dies nur bestätigen. Ich hatte praktisch noch keinen Menschen, der KEINEN Mangel hatte.
Leider werden diese Stoffe kaum getestet. v.a. nur selten als Routineuntersuchung in Arztpraxen. Man könnte so viel präventiv angehen. Bevor irgendwelche Erkrankungen auftreten. Nicht nur wegen irgendwelcher Viren / Immunsystem. Auch viele andere Erkrankungen- Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Alzheimer, Demenz, Hormonstörungen, Neurologische Erkrankungen, Kardiolvaskuläre Erkrankungen… usw usf.



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Hirnleistungsstörungen & Neurodegeneration und was man dagegen tun kann

Wie schon in dem vorangegangenem Post über das Mikrobiom zu lesen, ist das Gehirn eng mit dem Darm gekoppelt. Und damit auch mit der Nährstoffversorgung. Leider ist es heutzutage nicht mehr möglich, alle Nährstoffe in ausreichender Menge und Qualität rein durch die Ernährung zuzuführen. Dafür sind die Umweltschäden zu gross und der menschliche Körper zu überbeansprucht.
Das soll nun nicht heissen, dass man nur noch bei McDoof essen könnte und zusätzlich einfach nur genug Nährstoffpillen zu sich nimmt- nein- eine
ausgewogene und vielseitige Ernährung sollte schon Grundlage sein. ;)

Wahllos Nahrungsergänzungen einzuwerfen, ist nun aber auch nicht Sinn der Sache, und sicher auch nicht gesund. Daher empfehle ich wie immer: testen. Im Blut, Urin, Stuhl. Die
Laboranalysen werden angeboten, und können genutzt werden.
Man kann natürlich auch
kinesiologisch oder mittels Gerätschaften wie Bioresonanz testen, jedoch mag ich es am liebsten per Labor. Alternativ austesten kann man dann noch, welche chemischen Verbindungen individuell am besten passen und welche Menge.

"Die Schulmedizin ignoriert nach wie vor nachhaltig und erfolgreich jede Studie zum Thema Mikronährstoffe." (OT: Uwe Gröber, Pharmazeut und Nährstoffexperte, an vielen Studien beteiligt)

Es ist ja sogar so, dass es in Lö Ärzte gibt, die sagen, dass es nur ein Hype mit dem Vitamin D sei, und es absolut nichts bringe, sowas einzunehmen. Kaum zu glauben, entgegen aller Forschungsergebnisse der letzten Jahre hinsichtlich Krebserkrankungen, Immunsystem, Stoffwechselerkrankungen u.a.

Aber nun zum
Hirnstoffwechsel. Und damit zu Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, kognitive Störungen, oder Neurodegeneration wie MS aber auch ADHS/ADS und anderer Probleme.

Alles, was nun folgt ist durch vielfache Studien belegt und sehr gut erforscht.

1) Hirnstoffwechsel und AGEs

Advanced Glycation Endproducts (AGE) sind Risikomoleküle für die Zellalterung. Diese entstehen durch zu viel tierisches Eiweiss (v.a. gebraten und gegrillt) und durch Kohlenhydrate.


csm_306_Abb_1_10097b5f89 Bildquelle: Labor IMD Berlin

AGEs regen Entzündungsprozesse im Körper an, fördern neuronale Schäden und oxidativen Stress . Sie sind massgeblich an Alzheimer (Diabetes Typ 3) / Demenz beteiligt.

Daher: eine Pflanzenbasierte Kost und eher selten Fleisch. Dafür mehr Fisch (Omega 3 Versorgung!) und eher Dünsten als Braten/Grillen!

2) Entzündungsprozesse…
…im Gehirn: Durch oxidativen Stress verursacht. Glia Zellen im Hirn verbrauchen sehr viel Energie. Hierzu benötigt der Körper vor allem Fette. Wie im vorangegangenem Post über Omega Fette schon beschrieben sind diese für den ganzen Körper gut, aber gerade für das Nervensystem absolut lebensnotwendig. Und hierfür mehr das DHA als EPA. Dieses wirkt direkt auf die Glia Zellen ein. Und hier auch auf Antioxidanzien achten. Ernährungstechnisch: Beeren, Gemüse (Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralien)

3.)Mitochondropatie
durch fehlerhafte Energiegewinnung in den Mitochondrien (s.auch hier) und oxidativen Stress (Zusammenhänge bitte im Beitrag über Mitochondrien nachlesen!) , kommt es zu Nerven/Gehirnstörungen.
Es werden vielerlei Nährstoffe benötigt, um den "Motor am laufen zu halten":
Vitamine: A, D, Bs, E, Mineralien/Spurenelemente (Kalium, Magnesium, Selen, Kupfer, Zink), Omega Fette, Coenzym Q10

4.) Homocystein
..ein Zwischenprodukt im Stoffwechsel, das massgeblich an einigen Erkrankungen beteiligt ist, sofern erhöht (im Blut messbar, gehört gerade bei älteren Menschen nachgetestet)
Homocystein
schädigt die Gefäße (koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Embolien, Thrombosen..), wirkt neurodegenerativ, und bei Schwangeren kann es zu schweren Schäden am Kind führen.

Massnahme: Einnahme von Vitamin B (B2, B6 B12) und Folsäure.

Alzheimer:
Auch Diabetes Typ 3 genannt. In Studien konnte belegt werden, dass die regelmässige Einnahme von Mikronährstoffen die Erkrankung verzögert und aufhält.
dazu gehören v.a.: B-Vitamine, Vitamin C, E, D und Alpha Liponsäure; sowie natürlich Omega 3 Fette (EPA/DHA) (gilt auch für Demenz)

Übrigens : die so gern von Ärzten verordneten
Protonenpumpenhemmer (Magensäureblocker) erhöhen laut neuen Studien (2015/2017) das Risiko um 38 % an Demenz und um 44% an Alzheimer zu erkranken. Zusätzliche als Nebenwirkung bei vielen Patienten schon nach einer Woche: Kognitive Beeinträchtigungen!

Ähnliches gilt auch für
Statine (Cholesterinsenker)- Cholesterol ist Baustoff für das Myelin. Wird Cholesterin zu weit gesenkt, bricht da Nervensystem zusammen (siehe Beipackzettel Nebenwirkungen), und nicht nur das Nervensystem wird geschädigt- auch das Muskel- und Hormonsystem sowie der ganze Zellstoffwechsel. Daher sollte zwingend bei Statingabe auch Coenzym Q10 gegeben werden, um solche Schäden aufzufangen.
(Statine sind das mit am häufigsten verordnete Medikament- ob nützlich oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist eine der besten Einnahmequelle für die Pharmaindustrie)


Sehr wichtig für den Hirnstoffwechsel ist auch
Magnesium. Dieses sollte regelmässig aufgefüllt werden (400mg/Tag)
Magnesium und Vitamin D3 hängen auch eng zusammen!
Vitamin D3: laut einer Studie der Uni Graz sind 84 % aller Menschen unterversorgt mit Vitamin D3. Das deckt sich mit meinen Messungen (ich hätte sogar eher gesagt, mehr als 84%) eigentlich fast jeder, der zu mir in die Praxis kommt. Vitamin D3 wirkt u.a. (es hat ja viele Wirkungen) auf den Hirnstoffwechsel. Je höher der Vitamin D3 Spiegel, desto seltener Hirnstoffwechselstörungen. Ideal ist es, die Vitamine A und D zu kombinieren, da sie den gleichen Rezeptor nutzen. Früher hat man das getan- mit Lebertran.


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Omega 3 & entzündliche Ekrankungen / MS

Entzündungen- das innere Feuer

Krankheiten z.B.:

  • Rheuma
  • Chronisch entz. Darmerkrankungen
  • Asthma
  • Neurodermitis, Psoriasis
  • Lupus Eryth.
  • Sarkoidose
  • Hashimoto
  • Autoimmune Lebererkrankungen
  • Multiple Sklerose

u.v.m.

Schulmedizinische Therapie (teilweise) erforderlich, manchmal lebenslang und mit heftigsten Nebenwirkungen (teils tödlich)

Schön wäre ein Zusammenspiel von Schulmedizin und Komplementärmedizin- beide können verschiedene Bereiche abdecken. Eine rein symptomatische Therapie wie die der Schulmedizin sollte vermieden werden.
"Komplexe Krankheiten sollten komplex behandelt werden!"

Ernährung / Omega 3

- weniger Omega 6 Fette einnehmen! -> Frittiertes, Tierische Fette (ausser Fisch), Linolsäure in Pflanzenöle
- dafür mehr Omega 3 Fette -> EPA /DHA mind 2 g tägl (aus Fisch oder Algen) plus ALA (Leinöl). Leinöl alleine reicht nicht aus für eine volle Omega 3 Versorgung!
- Sekundäre Pflanzenstoffe. Gemüse, Obst… auch und v.a.: Ingwer, Brokkoli, Curcuma..

um 2 g EPA/DHA zu sich zu nehmen bräuchte man:
- 15 Kapseln herkömmliches Fischöl , das billig in Supermärkten/Drogerien angeboten wird
- täglich mehr als 500 g Fisch

-> kaum machbar

daher:

Hochwertiges Fischöl (übrigens auch reich an Vitamin D3! und EPA)
oder Algenöl (Mikroalgen viel DHA)
beides flüssig oder als Kapseln erhältlich! Auf Qualität achten.

-> im Blut lässt sich die genau Omega-Versorgung individuell testen!

EPA: mehr Entzündungshemmung
DHA: Mehr Neuroregeneration

Bei entzündlichen Erkrankungen und MS sollten mehr als 2g ÖL zu sich genommen werden- eher 4 g!

Wirkung lt Studien:

  • Antinflammatorisch (Antientzündlich) Prostaglandin 2
  • Endo-cannabinoide erhöhend (die körpereigene Cannabisproduktion ;) )
  • Resolvine und Protectine erhöhend (Neuroprotectine)
  • Zytokine, Interleukin 6 /8
  • T-Zell - Inhibitierend
  • TNF Alpha senkend.

Ergebnisse:
(wenn alleine nur Omega gegeben wird- keine sonstige Therapie)
- Reduktion bis vollständiges Verschwinden von Schmerzen und Entzündungen


Multiple Sklerose und Omega Fette:

Haupt-MS Symptome (nicht unbedingt nur an die typischen neurologischen Symptome denken! oft beginnt es mit folgenden Symptomen , und auch bei bestehender MS):
  • Fatique
  • Erschöpfung
  • Depression
  • Angststörungen
  • kognitiver Abbau (wird massiv beschleunigt!) -> 1/2 bis 3/4 aller MS Kranker hat kognitiven Abbau!
  • Blutdruckerhöhungen
  • Diabetes
  • Gefässerkrankungen

Es kommt zur Neurodegeneration.
Ist dieser reversibel? Früher hiess es "nein" - heute weiss man, man kann die Prozesse partiell rückgängig machen oder zum Stillstand bringen kann. Mit einer Antientzündlichen Therapie. Und dazu zeigen viele Studien die Wirkung von Omega 3 Fetten.

Man weiss seit den 50er Jahren (!), dass in Ländern, bzw Landstrichen, die viel Fische essen, MS seltener vorkommt. z.b. haben Norweger, die im Inland wohnen 6x häufiger MS als die Bewohner in Küstenregionen.
Liegt ein erhöhtes Vorkommen an gesättigten Fettsäuren vor, erhöht sich das Risiko, an MS zu erkranken.

Zwillingsstudien zeigen, dass genetisch ein erhöhtes Risiko für einen Zwilling besteht an MS zu erkranken, wenn der andere Zwilling MS hat (25-35%) ABER das hängt sehr stark von der Umwelt und der Ernährung ab!


Der Lebensstil / Ernährung sind wichtig!

Studie 2018:
2g DHA /EPA plus 7000 i.E Vitamin D3:

Weniger Entzündungen
Höhere Glutathion-Werte
Bessere Antioxidative Kapazitäten
weniger Nitrostress

(s. auch
Mitochondriale Therapie)

Wirkung der Therapie über 6 Monate ist identisch mit hohen Gaben von Kortison und Cyclophosphamid! (aber wesentlich gesünder und ohne Nebenwirkungen!)

Hierzu gibt es eine Vielzahl von Studien- seit über 50 Jahren! Und leider wird oft keine/kaum Empfehlung gegeben, Omega Fette einzunehmen-> Keine Standard Therapie!


Zusätzliche wären noch zu nennen (Orthomolekular):
Alpha-Liponsäure als Nervenregeneration-Stoff!
Bei MS natürlich noch alle B-Vitamine.
Q10
Selen
Zink
L-Carnitin
Vitamin E
Vitamin D und A (selbe Rezeptoren!)
etc






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Das Mikrobiom | Die Darmflora

Das Mikrobiom

Seit auch die Wissenschaft und die Schulmedizin die Darmflora im Blick hat, musste ein neuer Begriff her. So wurde aus der schnöden Darmflora das moderne Mikrobiom.
Schlussendlich ist es das, was es schon immer war. Eine Darmfläche, grösser als die äussere Haut (2 qm), etwa so gross wie ein Tennisplatz, ca 400-500 qm.
Dort tummeln sich sehr viele Bakterienstämme- über 1000 Bakterienspezies. Diese wiegen ca 2- 2,5 kg. Das gesamte Mikrobiom besteht aus ca 100 Billionen Zellen und 2 Millionen Gene. Dazu gehören auch die Haut und Schleimhaut (Vaginal, Mund, Nasenschleimhaut, etc)
Ein Quadratzentimeter Darminhalt enthält mehr Bakterien, Pilze und Viren als es Menschen auf der Erde gibt

Krankheiten und Darm
Der Darm ist unser 1. Gehirn, daraus entwickelte sich das eigentliche Gehirn. Störungen der Darm-Hirn-Connection führen zu vielen Erkrankungen. Auch auf seelischer Ebene- Depression, Essstörungen, Autismus, Schizophrenie, Demenz etc. Aber auch Herzerkrankungen, Diabetes und Übergewicht.

  • Windpocken und Gürtelrose (diese Viren verstecken sich in Darmnervenzellen (Reaktivierung macht z.b. auch Verstopfung)
  • Colitis ulcerosa / Morbus Crohn
  • Divertikulitis (viele frittierten Fette aktivieren dies)
  • Depressionen
  • Bipolare Störungen
  • Schizophrenie
  • Autismus
  • Parkinson (Dopamin)
  • Multiple Sklerose
  • Demenz
  • Alzheimer (Diabetes Typ 3; Silent inflammation! und Fehlernährung)

Leaky gut Syndrom
->Eine löchrige Darmbarriere.
durch Stress, Gefahr-> Cortisolausschüttung öffnet Tight-Junctions
Gluten kann Entzündungen auslösen ohne erhöhte Entzündungswerte im Blut -> zb auch Hashimoto
Unverdaute Nahrungsbestandteile und Erreger kommen in die Blutbahn -> Silent Inflammation!
Antibiotika stören Darmflora, töten "gute" Bakterien, die Mucosa ernähren

ATI (Alpha-Amylase-Trypsin Inhibitoren)
in Glutenhaltigen Pflanzen
werden nicht aufgespalten bei gestörtem Darm und bei reichlichem Verzehr dieser Nahrungsmittel.

Autoimmunkrankheiten

Hashimoto, Allergien, Multiple Sklerose, Chron. Entzündungen (Rheuma etc) haben oft eine Ursache im Darm!

Depression
ein grosser Teil des Serotonins wird im Darm gebildet.
und: zu wenig Serotonin im Darm -> gestörte Peristaltik -> Erreger werden langsamer ausgeschieden (Immunsystem!)

Medikamente mit Wirkung auf Darm/Schleimhäute

Schmerzmittel (NSAR) bei häufiger Einnahme

PPI: Magensäureblocker (meist leiden die Menschen an einem Magensäuremangel NICHT am Überschuss)
->reduziert Magensäureproduktion
->Reduziert Calciumaufnahme
->Verändert pH Wert im Darm
->Resorptionsstörung von Magnesium (mit vielen Folgen!)
->Dysbalance des Mikrobioms

Statine: Cholesterinsenker (kein direkter, nur indirekter Darmzusammenhang)
-> Hemmung von Q10 -> Mitochondrien
-> Stress-> Mikrobiom gestört

Abführmittel
->Stören Elektrolytversorgung
->Aufnahme Folsäure gestört ->Entzündungen in Mund/Magen/Darm



Dysbalance des Mikrobioms

Eine Verschiebung der Zusammensetzung der Darmflora.

Dies kann man für rund 40 Euro in einer Stuhluntersuchung im Labor testen lassen. Entsprechend des Ergebnis lässt sich gut eine Therapie einleiten.




darm1


darm2


Da viele Erkrankungen auf der Fehlzusammensetzung des Mikrobiom basieren, lohnt sich diese Untersuchung immer. Nicht nur wenn Symptome direkt im Darm vorliegen; Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Verstopfung, Durchfall. Nein, auch entzündliche Prozesse wie Rheuma, Hautentzündungen, Akne, Neurodermitis, Gelenkprobleme, aber auch chronische Kopfschmerzen, Migräne, Hormonstörungen, psychische Probleme und viele andere Symptome / Krankheiten haben ihren Ursprung oder eine Teilursache im Darm.

Daher kann eine Ernährungsumstellung und ein Darmaufbau fast bei jeder Erkrankung helfen.

Nicht zuletzt sitzt ein grosser Anteil des Immunsystems im Darm.

-> Krankheitserreger im Darm + Dysbalance im Darm -> Immunzellen im Darm schütten Zytokine aus -> Entzündungen im Körper
-> Über Vagus-Nerv können Immunzellen aus dem Darm in das Gehirn gelangen. -> Alzheimer
-> Bakterien im Darm können Gifte produzieren, die Pathogene Keime abtöten oder am Wachstum hindern


Übrigens: der Wurmfortsatz, der oft mit Blinddarm herausoperiert wird, ist ein sehr wichtiges Organ für Immunzellen und gleicht einem Vorratslager für probiotische Bakterien!

Tipps:
+ gut gekaut ist halb verdaut
+ Trinken : nicht zum Essen (verdünnt Magensäure!)
+ Kein Alkohol zum oder nach dem Essen
+ Stress reduzieren!
+ für guten Schlaf sorgen
+ Sport und Bewegung im optimalen Pulsbereich
+ Zuckerkonsum reduzieren
+ keine industriell gefertigten Nahrungsmittel
+ Ballaststoffanteil erhöhen
+ fermentiertes Essen (ausser bei Histaminunverträglichökeit/Überschuss)






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Das Immunsystem.

Stärkung des Immunsystems – so wichtig wie noch nie!
Ein gesundes und intaktes Immunsystem ist gerade wichtiger denn je. Doch wie funktioniert unser Immunsystem, welche Organe spielen dabei eine wichtige Rolle und mit welchen Lebensmitteln und vor allem Mikronährstoffen können wir unser Immunsystem stärken? Jeanette Aininger gibt in dieser Spezialfolge einen Überblick über das komplexe Thema und unterhält sich mit dem Experten Michael Wäger darüber.


Click zum Anhören.

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Ein Haustee Rezept zum Virenschutz

Rezept: Antiviraler Kräutertee (nach Margret Madejsky)

  • Cistrosenkraut 50 g
  • Storchschnabelkraut 30 g
  • Taigawurzel 40 g
  • Thymian 20 g
  • Walnussblätter 30 g

Mischen. 2 TL pro Tasse mit heißem Wasser überbrühen, 8 bis 10 Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf längerfristig 3 bis 4 Tassen täglich trinken.

Diesen Tee können Sie in Ihrer Apotheke mischen lassen.




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Bodyguards für das Immunsystem

Bodyguards fürs Immunsystem

Um die Schutzkraft von Heilpflanzen zu steigern, werden im Drogeriealltag oft mehrere pflanzliche Mittel kombiniert. Das Resultat sind Naturheilmittel und Methoden, welche die Abwehrkraft steigern.

Textauszug entnommen von:
vitagate.ch

Einige dieser Naturheilpfanzen sind auch wissenschaftlich sehr gut erforscht- so konnte z.B. bewiesen werden, das "
Umckaloabo" genau auf den Teil des Immunsystems wirkt, der mit Virenabwehr beschäftigt ist.

Johanniskraut wirkt antiviral.

Dann natürlich
Zwiebeln und Knoblauch (beide roh).

Zistrose- ebenfalls in Studien bewiesen, dass sie gegen Viren wirkt- gibt es z.B. als Tee oder Lutschtabletten.

Auch
Propolis ist sehr gut erforscht.
Honig und Propolis als Nasenspülung wirken sehr gut bei Nasennebenhöhlenaffektionen und Schnupfen!

Geranium ebenfalls gut erforscht.. gibt es z.b. als Tropfen von der Firma Ceres.

Und nicht fehlen darf auch
Curcuma.

…soweit eine kleine Auswahl natürlicher Viren-und Bakterienkiller..

Bleibt gesund!


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Zum Thema Viren

Viren…

Viren gibt es viele. Wir sind umgeben von Viren. In unserem Körper- unserer DNA sind Viren. Von Geburt an.
Unser Immunsystem muss damit umgehen lernen. Oder auch nicht- dann erkrankt ein Mensch eben.
Es gibt schlimme Virenarten, von denen wir ständig umgeben sind.
Viren, die schwerste (chronische) Erkrankungen auslösen.
Man nehme einmal die Retroviren. Wer spricht schon von ihnen? Niemand. Ein paar Forscher und Fachärzte vielleicht.
Retroviren kommen über verschiedene Wege in unseren Körper (z.b. auch über Flöhe und Mückenstiche).

Ausgelöst werden können diese Erkrankungen:

  • MS
  • ALS
  • Leukämien
  • Non Hodgkin Lymphome
  • ADHS
  • Autismus
  • Schizophrenie
  • Brustkrebs
  • Autoimmunerkrankungen
  • Diabetes Typ 1
  • Vaskuläre Erkrankungen
  • Rheumatoide Arthritis
  • Sjögren Syndrom
  • Lupus
  • AIDS

Und das sind nur die bisher erforschten Erkrankungen.

Darüber kann man mal nachdenken. Ich glaube, man bekommt oft bei der Diagnosenstellung auch nicht gesagt, dass die Erkrankung z.b. von einem Retrovirus ausgelöst wurde. Vielleicht wird es auch nicht immer untersucht.

Übrigens können auch Herpes Viren wie
Epstein Barr ein paar der obigen Ekrankungen auslösen. Und wer regt sich auf, wenn man Pfeiffersches Drüsenfieber hat- weder der Arzt noch die Umgebung. Prinzipiell müsste man auch EBV- Erkrankte isolieren- da aber die Erkrankung selten untersucht wird (per Labor), geschieht dies jedoch nicht- so ist Durchseuchung in Deutschlang immens hoch. Wie bei allen Herpes-Arten.
Ich habe in der Praxis viele Patienten mit chronischer EBV - mit vielfältigen Symptomen. Man kann es testen- und man kann etwas dagegen tun. Angesichts der obigen Erkrankungen sollte man auch etwas tun.



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Vitamin C Infusionen- Der Kick fürs Immunsystem

Info zur Vitamin C- Hochdosisinfusion: https://www.naturheilkunde.de/vitamin-c-infusion.html

Vitamin C Hochdosisinfusionen sind Immunsystem-Booster!


Vitamin C Hochdosis Infusionen sind aus meinem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Die antientzündliche/antioxidative
Wirkung des Inhaltsstoffes hilft bei
rheumatischen Erkrankungen, Allergien, akuten viralen und bakteriellen Infekten, chronischer Müdigkeit, Immundefizite, Neurodermitis u.v.m.
Ich möchte heute auf die Bedeutung der Vitamin C Infusionen bei Allergien eingehen. Da die Heuschnupfen-Saison gerade am Beginnen ist, ist die Problematik der Allergie momentan wieder sehr aktuell.
Bei einer Allergie belastet die chronische Entzündungsreaktion den Organismus über Maßen. Ein Teil der Entzündungsreaktionen gehen von oxidativem Stress aus. Freie Radikale heizen Entzündungen im Körper an. Gerade Allergiker haben einen hohen Anteil an reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) (in diesem Fall ist der Sauerstoff aggressiv und nicht gesund!) , und hier vor allem Heuschnupfengeplagte, da die Pollen ein Enzym enthalten, das die ROS synthetisiert.
Hier bietet die antioxidative Therapie mit Vitamin C einen geeigneten Ansatz zur Bekämpfung der Erkrankung. Durch unsere heutige Lebensweise, fehlerhafte Ernährung, zu wenig Bewegung an frischer Luft, Luftverschmutzung, chronische Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes, ergibt sich im Körper einen erhöhten Oxidativen Stress, d.h. es fehlen hier Stoffe - sog. Antioxidantien- welche die reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) abfangen. Diese zerstören dann auf Dauer Gewebe- bis hin zu Krebs.
Der Vitamin C Bedarf ist bei Allergien daher stark erhöht. Chronische Entzündungen der Atemwege verbrauchen permanent Vitamin C- so legt sich z.B. Vitamin C in bestimmte Zellen der Nasenschleimhaut, und schützt vor Gewebeschäden.
Achtung: Ein Vitamin C Mangel bei chronischen Entzündungen ist
nicht durch orale Vitamin C Gaben zu beheben- Egal was hierzu diverse Networkmarketing- Firmen den Kunden suggerieren wollen. Die Menge, die über den Magen/Darmtrakt aufgenommen werden kann, ist stark begrenzt. Aus therapeutischen Gründen empfiehlt es sich daher, eine Infusion durchzuführen.
Vitamin C verbessert die Lungenfunktion, wirkt antientzündlich, senkt das Histamin (wird bei Allergien im Körper ausgeschüttet), und spart Kortisonpräparate ein.
In die Infusion werden, je nach Erkrankungsbild, verschiedene andere Medikamente oder Vitamine beigemischt, ausserdem wird die Infusion mit Therapien wie z.B. der Eigenbluttherapie kombiniert.

Der Vitamin C Bedarf ist erhöht bei:
+ Infektionen
+ Entzündlichen Erkrankungen
+ Verletzungen
+ Allergien
+ Arteriosklerose
+ Rauchern
+ Leistungssportlern
+ Belastungen der Leber
+ Ständige Stress-Situationen

Vitamin C
+ ist ein Radikalfänger
+ Bildet und erhält Knochen und Bindegewebe
+ wirkt Abwehrsteigernd
+ ist an Prozessen von Hormon- und Nervensystem beteiligt
+ reguliert den Fettstoffwechsel
+ regt das Entgiftungssystem an
+ beschleunigt Heilungsprozesse von Wunden und Kochenbrüchen
+ u.v.m.


Praxis zertifiziert für Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen


Gegenanzeigen / Anwendungsbeschränkung:

Vitamin C Infusion sollte nicht angewendet werden bei Oxalat-Urolithiasis und Eisen- Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), Niereninsuffizienz
Den Text hatte ich schon hier im Blog 2007 veröffentlicht…

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Mitochondrientherapie

"Schlapp und krank: muss nicht sein!
Mitochondriopathie.


Mitochondrien- die "Kraftwerke der Zelle“ geben uns Energie und halten uns gesund.
Vielen Erkrankungen liegt der Zusammenbruch der Kraftwerke zugrunde: Burn out, Fibromyalgie, Entzündungen, Autoimmunprozesse, ADHS u.v.m.
Mitochondrien-Therapie ist Grundlagentherapie fast aller Erkrankungen."

So der Titel meines Vortrags, den ich unlängst 2x nacheinander gehalten habe. Das Thema stieß auf reges Interesse.
Für mich ist die Mitochondrien Therapie seit vielen Jahren tatsächlich Grundlagentherapie. Da Nährstoffmängel gravierende Probleme nach sich ziehen können, lohnt es sich, diesen auf den Grund zu gehen. Eine Reihe Nährstoffe sind auch "Material" für den Zellstoffwechsel, ohne die die Energieproduktion irgendwann fehlerhaft verläuft, oder gar eingestellt wird. Wodurch Symptome und Krankheiten entstehen.

Störungen im Zellstoffwechsel können zu folgenden Problemen führen:

Pasted Graphic
Bild: Dr.B.-M. Löffler


Symptome einer Mitochondrialen Dysfunktion können sein:
  • kurze Essintervalle
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Alzheimerähnliche Symptome
  • Alkoholintoleranz.
  • Durch-/Einschlafstörungen (RLS,Tachykardie, Atemnot, Angstträume, Schwitzattacken, Speicheln, Zähneknirschen, Anschwellen der Nasenschleimhaut)
  • Aufwachen zwischen 2 und 4 Uhr.
  • Lange Anlaufzeit morgens, fühlt sich zerschlagen, Gelenksteife, Kreuzschmerzen.
  • Appetitlosigkeit am Morgen
  • Fressattacken auf Süßes mittags/nachmittags
  • Gelenk/Muskelschmerzen („Alles tut weh“-bes. morgens), Migräne (Kopfweh)
  • Sensibler auf Geräusche, Gerüche etc. Gangunsicherheiten. Multitasking nicht möglich Lesen/Sehen erschwert
  • Histaminempfindlichkeit (und andere Unverträglichkeiten)

Auslöser und Verstärker sind u.a.:

  • Chronische Entzündungen
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Toxische Belastungen (von aussen und innen)
  • Chron. Infektionen (Borreliose, EBV, Herpes, Zähne etc)
  • (Dauer)stress

Sie wollen dem auf den Grund gehen? Ich biete Ihnen die gängigen Laboruntersuchungen an, die Störungen im Zellstoffwechsel anzeigen. Oxidativer Stress, Nitrosativer Stress, Nährstoffmängel etc.
Ebenfalls sinnvoll:
Dunkelfeldanalyse, HWS-Behandlungen, Störfelder-Analyse, Parasiten/Viren/Bakterienbelastungen u.a. zu untersuchen/behandeln.

Sprechen Sie mich an!
Herzlichst,
Gudrun Faller

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Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie

„Die Mikroimmuntherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der, wie der Name bereits sagt, zum Bereich der Immuntherapie gehört und zum Ziel hat, das Immunsystem im Einklang mit den natürlichen Mechanismen des Körpers zu regulieren und auszubalancieren.
Charakteristisch für diese Therapiemethode ist die Anwendung immunregulierender Substanzen in niedrigen Dosierungen (low & ultra-low-doses), die den physiologischen Konzentrationen entsprechen oder sogar unter diesen liegen. „
(megemit- Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie)

Diese Therapieart nehme ich seit einigen Jahren gerne und hauptsächlich in Anspruch bei chronischen Virusinfektionen.
Allen voran der
EBV (Epstein Barr Virus) und anderer Herpesviren-Arten. Dort bietet die Mikroimmuntherapie wirkliche und nachhaltige Hilfe.

Die Mikroimmuntherapie moduliert das Immunsystem. Es hilft dem Körper zur Selbstheilung, indem es u.a. verschiedene Zytokine aktiviert, die im Zusammenhang mit bakteriellen, viralen oder parasitären Erkrankungen stehen.
Es wird die "Kommunikation" der Immunzellen untereinander wieder hergestellt und optimiert. Das ganze mit natürlichen Stoffen und in abgeschwächter Form.


Zuvor kann man- muss man aber nicht- eine Blutuntersuchung des Immunsystems vornehmen, wobei eine Lymphozytentypisierung oder/und die Untersuchung der Immunglobuline vorgenommen wird.

( Solche Immunsystems-Spezialuntersuchungen ziehe ich auch gerne hinzu bei Autoimmunerkrankungen, wie Hashimoto oder Rheuma heran- da man hier dann genau sieht, welchen Teil des Immunsystems man gezielt behandeln sollte- nicht nur mit Präparaten der Mikroimmuntherapie- auch andere Stoffe können dabei herangezogen werden. )

Die Dauer der Therapie hängt von der Schwere und Dauer der Erkrankung ab- zwischen wenigen Wochen bis zu vielen Monaten.
Die Präparate (von Labolife) werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, da sie so direkt in den Kontakt mit dem Immunsystem und dem Lymphsystem gelangen.

Zur Verfügung stehen über 40 Kombinationsmittel für (oder besser gegen) verschiedene Erreger und Krankheitsbilder, sowie fast 20 Einzelmittel.
Sie bestehen aus Zytokinen, Nukleinsäuren sowie Verdünnungsstufen von Erregern (viral/bakteriell/parasitären Ursprungs).

Die Mikroimmuntherapie kann mit anderen Therapie kombiniert werden- ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich.


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