Kinderheilkunde

Das Kind in der Naturheilpraxis

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Gudrun und Kindergarten-Freund

Ein ständig krankes Kind zuhause? Bronchiale Leiden, Mittelohrentzündungen, Allergien, Darmprobleme, Kopfschmerzen, Neurodermitis, Ekzeme, Pilze, Würmer, ADHS…

Auch für Kinder kann die Naturheilkunde einiges tun. Zum Einen eine weiterführende Diagnostik. Ob Stuhlanalysen, Urintests für Neurotransmitter, Blutanalysen: Mineralien / Spurenelemente / Vitamine, Unverträglichkeitstest.
Aber auch Schwachstellen mittels Augendiagnose aufdecken. Oder Kinesiologische Austestungen, die Kindern auch meist Spass bereiten.

Man kann auf Spurensuche gehen, und oft überraschend einfache und schnelle Lösungen für die Probleme finden.

Eine Hauptursache ist z.b. eine
Dysbiose im Darm, ein Leaky gut Syndrom und Schleimhautabwehrprobleme in der Darmmucosa. Oft stammt dies aus der Stillzeit durch das mütterliche System, aber auch durch häufige Antibiotikatherapien und natürlich durch Ernährungsfehler.
Mit einer Darmanalyse kann dem auf dem Grund gegangen, und ganz einfach und schnell behandelt werden.

Auch eine
Mikronährstoff/Vitaminanalyse und einer entsprechenden Therapie kann viel erreicht werden. Kinder verbrauchen im Wachstum sehr viele Nährstoffe, die die heutige Ernährung nicht mehr decken kann. Bestehen dann noch Darmprobleme, werden die Nährstoffe auch nicht optimal über die Schleimhaut aufgenommen. Als Folge ergeben sich Symptome vielfältiger Art. Um nur einige wenige zu nennen:

Zinkmangel: Immunprobleme, Nervensystem, Darm, Hautprobleme, Herpes, gestörte Wundheilung, Haarausfall, Nagelveränderungen, Wachstumsstörungen
Magnesiummangel: Muskulatur, neurologische Probleme, Magen/Darmprobleme, Zittern, Übererregbarkeit
Calciummangel: Knochenwachstumsprobleme, Muskuläre Probleme, Krämpfe, Krampfanfälle, Kribbeln, Zuckungen
Eisenmangel: Erschöpfung, Immunprobleme, Herzrhythmusprobleme, unruhige Beine, Antriebslosigkeit, Nervosität, Haarausfall, Atemnot, Appetitlosigkeit
Vitamin D Mangel: Immunschwäche, Knochenwachstumsstörungen, Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depressionen, schlechte Wundheilung, Angst und Panikattacken
Vitamin B Mängel: Nervenschwäche, Energiestoffwechsel, Ängste, Müdigkeit, Kribbeln, Verwirrung, Magen/Darmprobleme


Bei Kindern mit ADHS / ADS / Lernstörungen kann sich eine Neurotransmitter Analyse im Urin lohnen. Hier werden Neurotransmitter wie: Dopamin, Serotonin, Adrenalin, GABA, Glutamat, Glutamin u.a. untersucht. Diese sind massgeblich am Hirnstoffwechsel beteiligt. Gibt es hier ein Ungleichgewicht, kann es zu Störungen im Hirn-und Nervenstoffwechsel kommen. Die Folgen sind vielfältig- zu den oben genannten können auch Depressionen oder ein Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burn out kommen.
Siehe Serie Neurotransmitter


Sehr häufig sind auch
Atlasblockaden. Der 1. Halswirbel hat eine enge Verbindung zum Gehirn und den Inneren Organen, v.a. dem Darm. Es kann zu Störungen des Vagus-Nerv kommen, welches wiederum sehr viele Probleme verursacht, u.a. Neurotransmitter-Störungen.

Zudem kommt es immer häufiger zu Autoimmunerkrankungen beim Kind. Ich habe einige Kinder, die schon früh Hashimoto oder auch Rheumatische Erkrankungen entwickeln. Ursache ist hier oft eine oder mehrere Impfungen.

Möchte man beim Kind nicht unbedingt Blut nehmen, dann eignen sich
kinesiologische Testungen oder Bioresonanztestungen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diese tun nicht weh, und können sogar Spass machen.
Sobald ein Kind auch einigermaßen ruhig sitzt, kann sich auch eine
Augendiagnose lohnen. Hier sieht man konstitutionelle Schwachstellen, die mittels einer stabilisierenden Konstitutionstherapie behandelt wird (Tröpfchenmischungen, Teemischungen..) Kinder sprechen sehr gut darauf an.

Für Kinder auch sehr gut geeignet, ist die Eigenbluttherapie nach Imhäuser. Gerade bei Kinder, die ständig Infekte haben, Hauterkrankungen oder bei Allergien.
Man nimmt hier einmalig einen Tropfen Blut aus dem Finger oder dem Ohr, und dieser wird in der Apotheke potenziert und in eine Eigenblutnosode verwandelt. Ein schonende, kostengünstige und sehr wirksame Therapie!

Als Unterstützung für Zuhause können Techniken wie
Wickel und Auflagen oder Kneippsche Anwendungen vermittelt werden. Diese helfen sehr gut bei akuten Geschehen. Bekannt sind natürlich der klassische Wadenwickel, es gibt jedoch noch einiges mehr, das man machen kann. (über viele Jahre habe ich beim Familienzentrum Lö und Weil oder auch bei den Landfrauen Kurse zu dem Thema angeboten- gerne berate ich dich hierzu)

Bei Haltungsproblemen, Schmerzen am Bewegungsapparat, Fussfehlstellungen aber auch Kieferproblemen oder Kopfschmerzen kann bei Kindern ab 6 Jahren die
PodoOrthesiologische Therapie in Betracht gezogen werden. Bei dieser werden individuelle Schuheinlagen angefertigt, die über die propriozeptiven Muskeln am Fuss auf den ganzen Körper und die Statik einwirken. Es kommt schnell zu einer Verbesserung der Probleme, u.v.a. zur Stärkung des muskulo-skelettalen Systems. Im Gegensatz zu "normalen" Einlagen werden Fuss und Muskeln aktiv trainiert, und nach einiger Zeit kann die Einlage entfernt werden. Man erkennt dann auch an einem neuerlichen Fussabdruck wie die Fussform sich verändert hat.


Auf
seelischer Ebene können Kinder mit Bachblüten, homöopathischen Mischungen, Spagyrik oder Phytotherapeutisch behandelt werden. Aber auch Techniken wie EFT können den Eltern gezeigt werden, und helfen, mit Stress umzugehen.






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Nährstoffe in der Schwangerschaft.


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Gestern hatte ich über Bedarf von
Nährstoffen bei Kindern geschrieben. Heute einen Schritt zurück: in die Schwangerschaft.

Da ich auch gerade wieder einige schwangere Damen in der Praxis habe, den neuen Text:

Anbei auch zwei Bilder aus dem Webinar einer Gynäkologin zum Thema. (Dr. Sabine Barz)

Gerade die Familie der B-Vitamine wird massiv gebraucht.
Diese immer im Verbund geben, nicht einzeln, da sie nur so optimal wirken! (also ein "Vitamin B-Komplex" Präparat)

Vorsicht ist geboten bei der Einnahme von Vitamin A in den ersten 3 Monaten. Vitamin A wird zwar auch sehr benötigt (Neuralrohrdefekte! -> zusammen mit Folsäure), kann aber bei Überdosierungen starke Schäden anrichten. Daher besser auf Vitamin A Vorstufen wie Beta-Carotine gehen. Aber auch da nicht überdosieren!

Generell Vorsicht mit fettlöslichen Vitaminen! Höhere Dosen nur bei nachgewiesenem Mangel und unter Laborkontrolle!

Vitamin C ist sehr wichtig für die Entwicklung und hat keine Nebenwirkungen! Kann also gut subsituiert werden. -> auch wegen Carnitin Produktion (Muskelstoffwechsel)

Sehr wichtig in der Schwangerschaft:
Omega Fette. Viele Studien zeigen die Vorteile: weniger Tod/Frühgeburten. Bessere Entwicklung der Föten und nach der Geburt bessere Entwicklung der Kinder. V.a. was das Nervensystem angeht -> motorische und kognitive Entwicklung weitaus besser als bei Vergleichsgruppen.


Die beste Variante wäre natürlich bei Kinderwunsch vorab "Ordnung" zu schaffen, und Mängel auszugleichen. Bestenfalls über Labortests Mängel aufdecken.


Gerne berate ich euch zu diesem Thema in meiner Praxis, und biete dort auch alle Labortests an.

(in Kooperation mit Bioscientia-Arztlabor Freiburg und Ganzimmun, Mainz)


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Kinder und Mineralien / Spurenelemente/ Vitamine

Vitamin D 3 / Mineralstoffversorgung


Ich werde immer wieder von Müttern gefragt, wie es mit der Versorgung von Mineralien /Spurenelemente / Vitamine bei Kindern aussieht.
Natürlich brauchen gerade auch Kinder eine ausreichende Versorgung. Da sie im Wachstum und vielen äusserlichen Reizen ausgesetzt sind (Überforderung des Zentralen Nervensystems!), brauchen sie sogar recht viel Nährstoffe.
Viele Kinder essen aber auch nicht wirklich gut und ausgewogen. Viele mäkeln am Essen rum.

Am Besten wäre wie beim Erwachsenen bei Kindern eine Blutuntersuchung. Diese führe ich in der Praxis auch durch! Bei Babys nicht unbedingt, bzw. ungern, aber ab dem Kleinkinderalter.
Gerade Zink und Vitamin D 3 sind wichtig! Wie viele Kinder leiden unter rezidivierenden Infekten! Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen, Bronchitiden..

Hier kommt es dann auch oft zu einem Teufelskreis:
Meist wird Antibiotika gegeben (obwohl es oft anders geregelt werden könnte), und dies auch noch mehrmals pro Jahr.
Dieses wiederum schädigt den Darm, das darmeigene Immunsystem, und verhindert so wiederum eine gute Aufnahme von Nährstoffen. Daher: Stuhluntersuchung und evtl Bluttest.

Vitamin D3 : meist reicht die offiziell empfohlene Dosierung (400-500 I.E. für Kinder) bei Weitem nicht aus.
Den niedrigsten je gemessenen Vitamin D 3 Wert in meiner Praxis war sogar beim Kind einer Freundin. Damals 5 Jahre alt.
Um solche Mängel auszugleichen, benötigt man höhere Dosen an Vitamin D3!


Bild eines Jungen, der seit früher Kindheit immer wieder starke Mängel aufweist:


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Ein Bild eines 6-jährigen Mädchens:

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