Entgiften

Lymphmittel Geranium (Tinktur selbermachen)

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Foto: Gudrun Faller
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Müdigkeit ist der Schmerz der Leber

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Detox | Entgiften


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Chlorella im Dunkelfeld (Foto: Gudrun Faller)


Was ist Detox und warum ist es so wichtig?
Toxine finden sich überall in unserer Umwelt. In der Luft, Wasser, Erde, in unserem Essen und den Dingen in unserem Haushalt, wie Kosmetik oder auch Haushaltsgeräte etc.

In den letzten Jahrzehnten haben die Umweltgifte stark zugenommen. Über 80,000 Stoffe sind zugelassen und registriert für den Gebrauch und so gelangen sie in unseren Haushalt und zu guter Letzt auch in den Körper. Kosmetik, Waschmittel, Putzmittel, Möbel, Matratzen, Teppiche, unser Essen aber auch Medikamente (und vieles mehr) sind voller Chemikalien, Zusatzstoffe und anderen Stoffe.

Kein Wunder, dass es in den letzten Jahren zu einem sprunghaften Anstieg von Autoimmunerkrankungen, Krebs, Depressionen, eurodegenerativen Erkrankungen oder Übergewicht kommt.

Die häufigsten Gifte

  • Schwermetalle
  • Bisphenol A (BPA)
  • PVC
  • Phthalate (stört u.a. das Fortpflanzungssystem, Wirkung auf Schilddrüse, Diabetes)
  • Parabene (Endokriner Disruptor)
  • Triclosan (Endokriner Disruptor)
  • Schimmelpilze und Mycotoxine
  • Formaldehyd
  • Pestizide
  • Antiflammschutz (Endokrine Disruptor, Immunsystem, Neurologische Störungen, Krebs)
  • VOC´s (Flüchtige organische Verbindungen)


Wie Toxine auf die Gesundheit wirken

Über Jahrzehnte häufen sich die Gifte im Körper an, bis das System nicht mehr damit umgehen kann, und es zu unerwünschten Wirkungen auf den Körper kommt.
So wird gesagt, dass Gifte zu etwa 80-90 % Ursache für Krebserkrankungen sind.

Doch es kann zuerst auch zu folgenden unspezifischen Symptomen kommen:

  • Verdauungsprobleme
  • Ängste, Depressionen, Schlafstörungen
  • Brain fog, Gedächtnisstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Erschöpfung (Fatique)
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • unerklärliche Schmerzzustände und Muskelprobleme


Wenn Gifte in den Körper gelangen, werden sie als "Feind" erkannt. Manche Gifte kann das System über die Entgiftungsorgane ausleiten: über den Schweiss (Haut), Urin, Stuhlgang (Darm), jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge und nach individueller Kapazität.
Und so verbleibt ein grosser Teil im Körper. Zum eigenen Schutz werden diese Toxine in Fett eingelagert. Ein wunderbare Hilfe, denn dann zirkulieren die Gifte nicht mehr durch den Körper. Aber gesund ist es dennoch nicht.
So verwundert es nicht, dass viele Menschen Probleme haben abzunehmen.
Jedoch: nimmt eine Person viel ab, wird der Körper mit Giften überschwemmt, die plötzlich freigelegt wurden, aber in der Folge nicht abgebaut werden.
Hier kann ein Binder schnell Abhilfe schaffen: Huminsäure, Zeolith oder andere Erden.


Was kann man nun tun?

1. natürlich alle Toxine meiden, sofern möglich, und ersetzen mit alternativen Produkten (z.b. Kosmetik, Putzmittel etc)
2. Was man nicht eliminieren kann, dann zumindest vermindern (z.b. auch elektromagnetische Strahlungen etc)
3. Sanieren der Zähne und anderer Herde
4. regelmässige Detox-Kuren


Detox


  • Fasten (verschiedene Varianten)
  • gesunde, basenreiche Ernährung
  • aktivieren und unterstützen der Entgiftungsorgane
  • geeignete naturheilkundliche Medikamente/Pflanzenstoffe
  • Binder
  • Bürstungen
  • Bäder
  • Wickel
  • Infrarot
  • Sauna
  • Lymphdrainage / Massagen
  • blutiges Schröpfen
  • Infusionen/Injektionen mit geeigneten Therapeutika
  • Darmsanierung
  • genügende Trinkmenge
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Bioresonanz
  • Psychohygiene (Aufarbeiten von neg. Glaubenssätzen, Traumata usw.)


Gerne unterstütze ich dich in und durch den Prozess, auch mittels Austestungen (z.b. Kinesiologisch, Bioresonanz, Dunkelfeld).


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Fasten für Frauen im Einklang mit dem weiblichen Zyklus

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Bild: Teatime, Gudrun Faller

Ein Nachtrag zu meinem
Fastenbeitrag

Frauen sollten beim regelmässigen Fasten eines beachten: ihren hormonellen Zyklus.
Fastet man regelmässig und häufig, kann es zu Zyklusverschiebungen kommen, oder der Zyklus kann gar ganz verschwinden.
Andererseits kann man mit einem sinnvollen Fasten-Regime einen unregelmässigen oder gar nicht bestehenden Zyklus wieder auf Kurs bringen.

Daher mögen Frauen diese Anleitung beachten:

Frauen mit regelmässigem Zyklus

Tag 1-10 des Zyklus: in dieser Zeit kann man gut fasten. Alle Arten Fasten- 16:8, OMAD, oder auch mal 3-5 Tage am Stück

Tag 11-15: Eisprungphase. Der Körper benötigt mehr Energie: nicht fasten! Aber eine gute Zeit um Sport zu machen, v.a. Krafttraining. Hier ist auch Testosteron am höchsten! Frau hat mehr Power, mehr Kraft.

Tag 16-20: gut um zu Fasten

Tag 21-30: Progesteronphase: Nicht Fasten! Frau kennt diese Phase- Lust auf Süss, oder egal was, einfach essen ;) Womöglich noch leicht depressiv oder aggressiv… Hier benötigt der Körper wieder mehr Stoffe, v.a. auch (gesunde!) Kohlenhydrate um den hormonellen Einflüssen gerecht zu werden.


Frauen mit unregelmässigem Zyklus oder keinem Zyklus

wenn du ein gutes Körpergefühl hast, kannst du vielleicht spüren, wo du im Zyklus wärst. Dann fange einfach an, nach obigen Plan zu fasten.
Ansonsten: Einfach beginnen, wenn du dich bereit fühlst. Dann aber in einem fiktiven Zyklus wie oben fasten. Es kann sein, dass sich er Körper wieder reguliert, und du irgendwann deine Tage bekommst. (natürlich nicht, wenn du schon in den Wechseljahren / Postmenopausal bist!)
Oder du kannst den Mond als Anhaltspunkt nehmen. Ab Vollmond Fasten. Und wieder in dem Rhythmus von oben

Postmenopausal

Auch einem Zyklus folgen. Also nicht Woche für Woche fasten! Nimm einfach obigen Plan und fange an. Natürlich wirst du dadurch keinen "echten" Zyklus, inklusive einer Menstruation mehr bekommen- so stark verjüngend wirkt das Fasten dann doch nicht. ;) Die Natur, der Mensch und v.a. Frauen besteht aus Zyklen. Der Körper hat seine Zyklen, und daher ist es gut, solche auch einzuplanen.

Fasten kann auch bei Wechseljahrsproblemen wie Hitzewallungen, Gedächtnisschwierigkeiten, Gewichtszunahme, Depression, Angst und Schlaflosigkeit helfen!

Genauso wie das Fasten nach dem Zyklus sollte/könnte man auch den
Sport nach dem Zyklus beachten. Um den Eisprung geht z.b. auch das Testosteron bei Frauen hoch. In dieser Phase ist man leistungsfähiger und kann mehr Powern. Also auch besser Trainieren. Dieses (leider sehr schmale Zeitfenster) kann man nutzen, um ein effektives Training zu absolvieren. Vor der Periode- sprich der Progesteronphase- sollte man eher auf sanfte Sportarten zurückgreifen- z.b. Yoga, Sport, der gleichzeitig auch entspannend wirkt.


Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust
Frauenheilkunde Teil 9/1 Perimenopause
Frauenheilkunde Teil 9/2: Perimenopause und Hormone allgemein
Das Gehirn in den Wechseljahren, oder: werde ich langsam dement?

Libidoverlust bei der Frau
Libidoverlust beim Mann/erektile Dysfunktion
Hormonanalysen /Therapie
Nebenniere
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Fasten

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Bild: Teatime, Gudrun Faller

Fasten ist eine der Methoden, die uns wirklich heilen können. Wir Menschen sind geschaffen, um regelmässig zu fasten. Doch heutzutage in einem Leben in Wohlstand und Fülle, war das Fasten lange vergessen und vernachlässigt.

Wir leben in der heutigen Zeit in einer schwer kranken Gesellschaft: körperlich und geistig. In einer Zeit, in der (fast) alles machbar ist. Eine Zeit, in der die Medizin auf einem Niveau ist, wie nie zuvor: und doch gibt es kaum noch gesunde Menschen.

Fasten ist eine wunderbare Methode, um Körper und Geist zu heilen.

Seit einigen Jahren wird recht viel zum Thema Fasten geforscht, spätestens nach Valter De Longos Forschungsergebnissen kam es zu einem Revival des Fastens.

Einige Patienten, denen ich das Fasten empfohlen haben, sagten mir, sie könnten nicht fasten.
Jedoch fastet jeder von uns: nachts mindestens 8 Stunden und länger. Hier bietet sich auch die Möglichkeit, tiefer in das Fasten zu kommen, sich an das Fasten heranzutasten: einfach Stunden am Morgen anhängen. Das Frühstück in den Vormittag verschieben. Bis hin zum Mittagessen, sprich das Frühstück ganz weg lassen. Und schon ist man beim Intermittierenden Fasten: die 16:8 Methode. So kann sich auch ein Fastenanfänger an das Fasten gewöhnen.
Von der 16:8 Methode aus kann man sich weiterentwickeln, bis hin zu mehreren Tagen fasten am Stück. Der Körper gewöhnt sich langsam an die Fastenzeiten.

Was sind die Benefits?

+ Fettverbrennung wird aktiviert
+ Autophagie ("aufräumen" defekter Zellen)
+ Stammzellaktivierung
+ Wachstumshormonaktivierung
+ Zuckerstoffwechsel wird stabilisiert
+ Immunsystemregulation
+ Entgiftung
+ Gehirnstoffwechsel wird verbessert; mehr Klarheit
+ "Anti aging" (AMPK, mTOR)
+ Blutdruck regulierend
+ Anti-Entzündlich
+ Darmregeneration
+ Hormonregulation
+ Fettstoffwechselregulierend (Cholesterin/Blutfettwerte)
+ Mitochondriale Aktivierung (Energiestoffwechsel)
+ ein neues Bewusstsein für Nahrungsmittel


Was geschieht nun beim Fasten? (Timeline)
Dies ist natürlich sehr individuell. Abhängig vom eigenen Stoffwechsel und nicht in Stein gemeißelt!

4-6 Stunden
+ Blutzucker sinkt
+ Insulin sinkt
+ Hungerhormone werden aktiviert

6-12 Stunden
+ Glycogen in der Leber wird aktiviert
+ Verarbeitung von gespeichertem Fett beginnt

ab 12 Stunden verstärken sich die metabolische Veränderungen
+ Fettabbau wird stärker aktiviert (auch das gefährliche viszerale Fett)
+ Ketose: eine alternative Energieform für den Körper beginnt zu arbeiten
+ Wachstumshormon wird verstärkt aktiviert
+ Antientzündliche Prozesse beginnen

16-24 Stunden
+ Autophagie beginnt (noch nicht bis ins Detail erforscht, wann genau)
+ Zellreparatur Mechanismen werden aktiviert
+ Zellentgiftung
+ Immunfunktionen werden verbessert

24 Stunden
+ Stammzellen im Darm werden produziert
+ Darmschleimhaut wird erneuert (Darmbakterien werden erneuert/vermehrt, schädliche Bakterien eliminiert)
+ Gluconeogenese wird aktiviert
+ AMPK erhöht sich, mTOR wird herabgesetzt: "anti-aging" Prozesse

48 Stunden
+ Hirnstoffwechsel / Neurotransmitter Reset (BDNF steigert sich)

72-120 Stunden
ab hier wird es wirklich interessant
+ Stammzellaktivierung im ganzen Körper
+ Reset des ganzen Immunsystems
+ neue weisse Blutzellen werden aktiviert, schadhafte Zellen werden "ausgemustert"
+ alle Prozesse, die oben genannt wurde, verstärken sich
+ Schutz vor Nebenwirkungen bei Chemotherapie



Wenn man das Fasten mit einer
Ketogenen Ernährung kombiniert (fastenimitierende Ernährungsform), hat man die grössten Erfolge, v.a. im Bereich der Immunfunktionen: Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, sowie natürlich auch Gewichts-und Stoffwechselprobleme.

Fasten ist ein Lifestyle- keine kurzfristige Diät. Es sollte/könnte ein ganzes Leben lang durchgeführt werden.

Eigene Erfahrung:
Ich selbst faste seit meiner Jugend regelmässig. Von 10 Tagen Buchingerfasten über Basenfasten bis zum Intermittierenden Fasten.

Mein derzeitiger Fastenplan:
1x Woche 24 Stunden (OMAD/"One meal a day")
alle 2 Wochen 36-48 Stunden (je nach Lust und Laune und Zyklus)
alle paar Monate 3-5 Tage

Damit habe ich Autoimmune Prozesse (mit neurologischen Ausfällen und chronischen Schmerzen) und starke Darmprobleme in den Griff bekommen. Damit ich nicht mehr in diese Zustände komme, faste ich weiterhin regelmässig-
allerdings nicht mehr so streng wie zuvor (es gab Monate, in denen ich fast nur OMAD praktiziert habe).

Die Ketogene Ernährung ist für mich "normal". Ab und zu "switche" ich in den Low-carb Modus, damit der Körper nicht ganz verlernt, Kohlenhydrate zu verdauen. So wie ich auch die verschiedenen Fastenstile miteinander kombiniere (Stichwort metabolische Flexibilität!).


Vielleicht möchtest du das Fasten einmal ausprobieren? Gerne berate ich dich dahingehend in meiner Praxis- v.a. auch Frauen, da diese nicht einfach so darauf los fasten sollten (Hormonsystem! Zyklus!)


Beitrag für Frauen Fasten im Einklang mit dem Zyklus

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Entschlacken und Entsäuern

Sommerzeit, viel frisches Gemüse und Obst. Zeit, um sich vollwertig vegetarisch zu ernähren und zu entschlacken.
( Ja, ich weiss, Fleischesser sehen die Sommerzeit eher als Grillzeit
1f609)
Schlacken, Abfallstoffe fallen täglich im Stoffwechsel an.
Heutzutage noch mehr als früher. Ungesunde, einseitige Ernährung, falsche Bewegung und überwiegend sitzende Tätigkeiten, Medikamente, Stress, Wassermangel.... all dies übersäuert den Körper.
Und da den meisten Menschen Puffer zum Neutralisieren der Säuren fehlen- durch Nährstoffmängel!- verschiebt der Körper die Säuren ins Gewebe, Organe, Gelenke, Muskeln, Sehnen etc.
Hier verbleiben sie, wodurch es auf Dauer zu Beschwerden und Erkrankungen kommt.
Die Niere wird überlastet, die Leber, der Darm, die Haut.

Was tun?
1. Schlacken lösen: z.b. durch passende Kräutertees. Oder kurzfristig auch mit Essigkuren (Verdünnten Obstessig trinken).

2. Schlacken neutralisieren: Basenpulver am besten aus Citraten, kurzfristig auch mit Natron (aber nie langfristig!)-
bei entsprechend starken Beschwerden wie Fibromyalgie, CFS, Schmerzen, Krebs etc bieten sich auch Baseninfusionen an

3. Schlacken ausscheiden:
- Basische (Teil)-Bäder, Wickel
- genug Wasser trinken
- Ausleitende Verfahren wie Schröpfen, Blutegel, Baunscheidt, Aderlass, Einläufe anwenden
- Schwitzen

4. Bewegung: aerobe Sporteinheiten

5. und natürlich wie oben geschrieben, basische, vegetarisch orientierte Ernährung, für nicht-veganer: 3/4 des Tellers Gemüse/Obst (basenreich) und 1/4 Säurehaltig (Fleisch, Fisch, Milchprodukte,..)

6. Die Auscheidungsorgane unterstützen, z.b. durch Pflanzenstoffe, Homöopathie, Darmsanierung etc.

Dr. Bircher-Benner sagte wohl einmal, dass man rund 10 % seines Lebensalters an Zeit investieren muss, um wieder ein kindlich reines System haben kann.
Wobei dies für die Kinder heutzutage eher nicht mehr gilt. Auch diese sind schon im frühen Lebensalter überlastet.


Pasted Graphic
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Sauer ist nicht lustig - Übersäuerung des Organismus

Säuren werden unserem Körper tagtäglich zugeführt, bzw. sie entstehen im Stoffwechsel. So werden z.B. durch die Nahrungsaufnahme vermehrt Säuren aufgenommen, durch Medikamente wie Schmerzmittel u.a., oder aber die Bildung von Säuren wird begünstigt durch Stress, mangelnde Bewegug oder übermässig und anaerober Sport, Fasten oder einer Dysbiose (Fehlbesiedelung) des Darmes.
Können Säuren vom Körper auf normalem Weg- über Entgiftungsorgane wie Leber, Niere, Darm, Lunge oder Haut- nicht ausgeschieden werden, geht der Stoffwechsel dazu über, diese zu Beginn in Muskel, Fett-und Bindegewebe (später auch in Organen, Herz und Hirn) abzulagern. Hier kommt es zudem zu einer Basenmobilisation aus den körpereigenen Reserven z.B. Knochen und Zähne, um dem Säureüberschuss entgegenzuwirken. Dies führt natürlich u.a. zu Parodontose oder Osteoporose.
Ein gesunder ausgeglichener pH-Wert ist für den Körper überlebenswichtig. Körperzellen und Blut benötigen einen konstanten pH- Wert um optimal ihrer jeweiligen Funktion nachgehen zu können. Ist dies durch eine Verschiebung des pH Werts in den sauren Bereich (unter pH 6,8) nicht mehr gegeben, kann es auf Dauer zu folgenden
Erkrankungen/Symptomen kommen:
+ Nierensteine
+ Osteoporose
+ Allergien
+ Autoimmunerkrankungen
+ Rheuma, Arthrose, Bandscheibenschäden
+ Migräne
+ Tumore
+ chronische Schmerzzustände, Muskelverspannungen/Verhärtungen
+ Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Dysbiose des Darmes, Geschwüre
+ koronare Herzkrankheit
+ Cellulite
+ Karies
+ brüchige Nägel, Haarausfall
+ Bildung von freien Radikalen (s.
Beitrag über Vitamin C)
+ Lymphstau, Durchblutungsstörungen, vermehrte Entzündungsbereitschaft
+ Pilzerkrankungen (Haut/Nagel/ Darm/ Vaginalpilze)

Der Ausweg aus der Säurelast

Merksätze:
Meide Schädliches!
Iss, trink, tue Nützliches!
Scheide Schädliches aus!
(nach P. Jentuschura, aus "Gesundheit durch Entschlackung")

1. Meide Schädliches
Reduzieren/Vermeide von zuviel Stress oder übertriebenen Sport, Zigaretten. Reduzieren/Vermeiden von säurehaltigen Nahrungsmittel (zuviel Eiweiss, Süsswaren, ungesunden Fetten, Fleisch, Weizen, Kaffee, Alkohol u.a.)

2. Iss, trink, tue Nützliches
Überwiegend basenbildende vollwertig-vegetarische Kost mit viel Gemüse, Obst. Die Ernährung sollte aus:
80% basenbildenden Lebensmitteln
und
20% säurebildenden Nahrungs/Genussmitteln bestehen.
Dazu sollten täglich ca. 2 - 3 l Wasser getrunken werden (genauere Berechnung abhängig von Körpergewicht)
1- 2 l davon können Kräuterteemischungen (z.B. 7 x 7 Kräutertee) sein, die die Ausscheidungsorgane anregen.
Stress sollte durch ausgleichende Methoden/Freizeitbeschäftigungen behoben werden: Meditation, Tai Chi, Yoga, Spaziergänge, schöne Musik, gute Lektüren...

3. Scheide Schädliches aus:
Schlacken sollen aus dem Körper eliminiert werden. Dies geschieht durch geeignete Entgiftungskuren über die entsprechenden Organe. Hier kann man mit verschiedenen Methoden arbeiten. Zum einen eignen sich homöopathische Zubereitungen, pflanzliche Zubereitungen o.a.
Zum anderen bieten sich Bäder, Wickel, basische Strümpfe, Einläufe, Spülungen, Bürstungen, Ölziehkuren, Zungenbürstungen, Lymphdrainage, bewusstes Atmen und mässiges Fasten an.

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Anhang:

Liste der Nahrungs-und Genussmittel, kraftraubender Lebensgewohnheiten, und deren Säureprodukte:
Fleisch/Fleischprodukte -> Harnsäure
Schweinefleisch -> Schwefel/Salpetersäure
Süsswaren/Zucker/Weissmehlprodukte -> Essigsäure
Süsstoff -> Ameisensäure
Softdrinks -> Phosphorsäure
Kaffee/Schwarztee/Rotwein -> Gerbsäure
Schmerzmittel -> Azetylsalicylsäure
Körperliche Überanstrengung/anaerober Sport -> Milchsäure
Stress/Ärger -> Salzsäure


Tagesprofil: pH-Wert im Urin gemessen (messbar z.B. mit Indikatorpapier von Pascoe)


(Bildquelle: Pascoe)


Lebensmitteltabelle
(Bildquelle: Pascoe)







Liste der Basen-Produkte "P. Jentschura": (in meiner Praxis günstig erhältlich)

+
"Meine Base" Badesalz- die Grundlage für Wickel, Bäder, basische Strümpfe, Spülungen etc. Die Entgiftung über die Haut

+
"7 x7 Kräutertee"- bestehend aus 49 Kräutern, löst Schlacken und spült diese über die Niere/Urin aus.

+
"WurzelKraft"- basenbildendes Lebensmittel aus 100 Pflanzen und Blütenpollen. Mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, Aminosäuren, Vitaminen und
Mineralstoffen. Bausteine für Haut, Haare, Nägel, Knochen und Gelenke. Puffert Säuren im Körper.

+
"MorgenStund"- das leckere und gesunde Frühstück aus Hirse, Buchweizen, Amaranth. Mit Früchten, Kerne, Nüssen und Samen.



Bildquellen: Pascoe und P. Jentschura
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