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Entgiftung. DIe drei Phasen

Entgiftung: Die Phasen der körpereigenen Reinigung und ihre Unterstützung durch Supplements

Unser Körper ist täglich Schadstoffen ausgesetzt – aus der Umwelt, der Nahrung und sogar durch Stoffwechselprozesse. Die körpereigene Entgiftung hilft, diese Substanzen abzubauen und auszuscheiden. Sie erfolgt in drei Phasen, die hauptsächlich in der Leber stattfinden. Doch auch Darm, Nieren, Haut und Lunge spielen eine Rolle. Hier erfährst du, wie die einzelnen Entgiftungsphasen funktionieren und wie du sie mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen kannst.
Sehr viele Menschen leiden unter genetischen Entgiftungsstörungen z.b. MTHFR oder COMT Störungen, die verhindern, dass diese Personen die Giftstoffe ordnungsgemäß verarbeiten und ausscheiden können.
Diese Menschen brauchen mehr Unterstützung, damit sie sich entgiften können. Ansonsten lagern sich die Gifte ein, oder werden mobilisiert aber nicht ausgeschieden, was zu vielfältigen Symptomen führen kann. Daher ist es ratsam eine Entgiftung mit therapeutischer Hilfe durchzuführen. Nicht selten kommt es zu schweren Begleiterscheinungen bei unsachgemässer oder zu stark forcierter Entgiftung.

Phase 1: Umwandlung von Giftstoffen

In der ersten Phase werden fettlösliche Giftstoffe mithilfe von Enzymen in reaktive Zwischenprodukte umgewandelt. Diese sind oft noch toxischer als die ursprünglichen Substanzen. Wichtige Enzyme wie die Cytochrom-P450-Familie sorgen für diese chemische Umwandlung.

Unterstützung durch Supplements:
• Antioxidantien (Vitamin C, Vitamin E, Glutathion): Fangen freie Radikale ab, die in dieser Phase entstehen.
  • B-Vitamine (insbesondere B2, B3, B6, B9, B12): Unterstützen die enzymatischen Prozesse.
  • Mineralien und Spurenelemente: Zink Selen, Eisen
• Kräuter wie Mariendistel und Kurkuma: Fördern die Leberfunktion und die Enzymaktivität.

Phase 2: Neutralisierung und Bindung

Die in Phase 1 entstandenen reaktiven Stoffe werden nun durch verschiedene biochemische Prozesse (z. B. Sulfatierung, Methylierung, Glucuronidierung) wasserlöslich gemacht. Dadurch können sie leichter über die Nieren oder den Darm ausgeschieden werden.

Unterstützung durch Supplements:
• Glutathion: Eines der wichtigsten Entgiftungsmoleküle des Körpers.
• Aminosäuren wie Glycin,
Taurin und Cystein: Unterstützen die Bindung von Giftstoffen.
• Schwefelhaltige Verbindungen (z. B. MSM, NAC): Fördern die Sulfatierung und Glutathionproduktion.
  • Cholin und Betain: Unterstützen die Methylierung und den Fettstoffwechsel in der Leber.
  • Molybdän

Phase 3: Ausscheidung

Nun werden die entgifteten Stoffe aus dem Körper transportiert. Dies geschieht über Urin, Stuhl, Schweiß und Atem. Eine gute Darmfunktion, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und körperliche Aktivität sind entscheidend.

Unterstützung durch Supplements:
• Ballaststoffe (z. B. Flohsamenschalen, Inulin): Binden Giftstoffe im Darm und verhindern deren Rückresorption.
• Probiotika: Fördern eine gesunde Darmflora, die an der Entgiftung beteiligt ist.
• Brennnessel, Mariendistel und Löwenzahn: Unterstützen Leber/Galle und Nieren und fördern die Harnausscheidung.
  • Huminsäure, Zeolith, Chitosan: Helfen, Schwermetalle und andere Substanzen zu binden und auszuscheiden.
  • Phosphatidylcholin

Fazit

Unser Körper ist grundsätzlich in der Lage, sich selbst zu entgiften. Doch durch Umweltgifte, Stress und eine unausgewogene Ernährung kann diese Fähigkeit eingeschränkt sein. Die gezielte Unterstützung mit Supplements kann die Entgiftungsprozesse optimieren. Wichtig ist eine ganzheitliche Herangehensweise: Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, genügend Schlaf und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sind essenziell für eine effektive Entgiftung.




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