Hormone

Myalgic Encephalomyelitis (ME) und CFS (Chronic Fatigue Syndrom)

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unrest film (Eine Dokumentation von und mit einer Betroffenen)


Myalgische Encephalomyelitis (ME) und CFS -Chronic Fatigue Syndrom

ALLGEMEINES:
Es handelt sich hier um Erkrankungen, die nach wie vor unterschätzt oder auch oft fehldiagnostiziert werden. In Deutschland gibt es lediglich zwei Zentren für Betroffene, und diese nehmen derzeit nicht einmal mehr neue Patienten an.

Es handelt sich bei den Erkrankungen NICHT um ein "stinknormales" chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom! Es ist im Gegenteil eine schwere
Neuro-Endokrine-Immunologische Erkrankung.

Hauptsächlich sind Frauen betroffen (etwas doppelt so viele ); Prävalenz liegt bei 0,2-0,4 %.
In Deutschland leben schätzungsweise 300.000-400.000 Patienten bei einer hohen Dunkelziffer (durch nicht oder falsch gestellte Diagnose!) Weltweit sind ca. 17 Mio. Menschen erkrankt
Meist tritt die Krankheit im Alter von 11- 40 Jahren erstmals auf.

Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt; es gibt zahlreiche Hypothesen so auch die sekundären Mitochondriopathie.
Die Erkrankung beginnt fast immer mit einem meist viralen Infekt, in einer Phase von körperlichem oder mentalem Stress.

Besonders der
EBV-Virus ist oft Auslöser und es kann eine Reaktivierung nachgewiesen werden.

Studien lassen genetische Prägungen vermuten. Ein Grossteil der Erkrankten leiden im Vorfeld unter anderen
Autoimmunerkrankungen. (Forschungsergebnisse weissen darauf hin, dass ach ME und CFS ebenfalls Autoimmunerkankungen sind)
Neben EBV beginnt CFS auch oft mit einem unspezifischen viralen gastrointestinalen oder Atemwegsinfekt. Die Patienten berichten außerdem oft von anderen zusätzlichen Ereignissen wie Operationen, Verletzungen, Tod eines Angehörigen, Schwangerschaft und Entbindung oder andere belastende Ereignisse. Auch das HWS-Trauma (chronische Atlasblockaden!) wird hier häufig genannt!

SYMPTOME:


Die Patienten leiden neben der schweren Fatigue unter neurokognitiven, autonomen und immunologischen Symptomen

  • Typisch ist die sog.
    POST EXERTIONAL MALAISE, eine dramatische Zustandsverschlechterung die teilweise tagelang anhält, nach einer nicht im Verhältnis dazu stehenden körperlichen oder geistigen Anstrengung
  • Weitere typische Beschwerden sind:
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, migräneartige Kopfschmerzen, Symptome des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, orthostatische Intoleranz, geschwollene Lymphknoten, Schlafstörungen, kognitive Störungen, Reizempfindlichkeit
  • Viele Patienten klagen über rezidivierende Halsschmerzen, subfebrile Temperaturen und grippeähnlichem Gefühl
  • Reizdarmbeschwerden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Glutensensitivität (die dann auch den sog. „brain fog“ auslöst) und Allergien sowie Infektanfälligkeit sind bekannt
  • Da die Patienten trotz der Fatigue unter teils schweren Schlafstörungen leiden, Konzentrations-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprobleme haben und kein greifbarer Grund für die Beschwerden gefunden werden kann, werden die meisten Patienten als psychisch krank eingestuft!

DIAGNOSTIK:
ausser der üblichen schulmedizinischen Tests, sollten untersucht werden:
Nebenniere (Cortisol Tagesprofil / Neurotransmitter),
Autoimmun-Check up
Immunologische Tests (Zytokine (T-Helferzellstatus), Zellulärer Immunstatus..
Mineralien/Vitamine,
Erregernachweis (EBV, Chlamydien, Cytomegalie, Herpes, Borrelien, etc),
Hormone (Speichel, Blut)
Zahnärztlicher Status
HWS / Atlas Check

THERAPIE:
Auf allen Ebenen:
- Immunsystem
- Hormonsystem
- Nervensystem
- Psyche

Grundlage ist die
Mitochondriopathie und deren Behandlung

Entfernung aller Auslöser. So z.b. Zahnstörfelder, und andere körperliche Störfelder (Mandeln, Nebenhöhlen etc) Elektrosmog, schädigende Medikamente, Stressen entfernen (Menschen, Arbeit, neg. Gedanken…), Entspannungstechniken, Bewegung nur so viel, wie ertragen wird, kein/Kaum Sport, Unverträglichkeiten / Allergien behandeln, Virale / Bakterielle / Parasitäre chronische Belastungen behandeln, Speicher auffüllen (Mineralien, Vitamine..), gesunde, naturbelassene Ernährung,
usw.


siehe auch meine anderen Beiträge zu
Mikrobiom
Silent inflammation
Hormone
Autoimmunerkrankungen
Zahnherde
Stress & Nebenniere und die anderen Nebennierenbeiträge
EBV / Chronische Virenbelastungen / Borreliose
Immunsystem
Mikroimmuntherapie
Atlasblockaden
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Neurotransmitter- Serie
Mikronährstoffe

extern:
Weitere Informationen



Gemmotherapie. Die Kraft aus der Pflanzenknospe


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Die Gemmotherapie ist eine relativ junge Therapieform. "Gemmo" ist Latein und bedeutet "Knospe". Die Heilmittel werden also aus frischen Knospen hergestellt. Entwickler der Gemmotherapie war der Belgier Dr. Pol Henry.

Knospen sind junge Triebe, in denen sehr viel Energie enthalten ist. Das Wachstum, inkl Wachstumsfaktoren. Somit sind es sehr vitale und starke Inhaltsstoffe, die in die Medizinische Lösung eingehen.

Die Gemmotherapie kann man bei vielerlei Erkrankungen anwenden- auch begleitend und ergänzend zu anderen Therapien. Sie wird überwiegend mittels Sprays angewandt, damit die Wirkstoffe in der Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Die Gemmotherapeutika wirken auf die Makrophagen (Immunsystem) ein, wirken antviral, antibakteriell, antiallergisch; leiten Giftstoffe aus (Entgiftung), und bringen Vorgänge wieder in Fluss.

So wirkt Gemmotherapie auch sehr schön bei Hormonellen Störungen, und kann hier ergänzend zu anderen Therapien eingesetzt werden.



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Bilder: Gudrun Faller

Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia /Weihrauch

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Bildquelle: Welt.de: Wird Weihrauch in Zukunft so wertvoll wie Gold?


Boswellia (Weihrauch)

Schon vor über 20 Jahren -während meiner Assistenzzeit in einer Praxis in Karlsruhe- durfte ich die hervorragende Wirkung des Weihrauch erfahren. Da mein damaliger Chef sehr viel mit Weihrauch arbeitete, hat die sich im Haus befindende Apotheke eine Eigenherstellung an die Patienten verkauft.
Mein Chef verordnete das Weihrauch-Präparat häufig in Pulverform v.a. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aber auch in Kapselform bei rheumatischen Erkrankungen, Schuppenflechte und einigen anderen Erkrankungen mit sehr guten Erfolgen.
Seit damals habe auch ich Weihrauch in meinem Repertoire. Gerade bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zeigen sich teils extreme Erfolge- so können einige Patienten von ihren Schulmedizinischen Präparate Abstand nehmen- oder diese zumindest stark reduzieren, weil die Therapie mit Weihrauch und Begleitmittel so gut wirkt.
Es gibt verschiedene Weihrauch-Arten. Jede hat andere Zusammensetzungen und wirken unterschiedlich. Hauptsächlich genutzt werden: Boswellia carterii aus Afrika und Boswellia serrata aus Indien.

Wirkungen:
Weihrauch wirkt insgesamt
stark entzündungshemmend. Man weiss heute auch, wo genau im Immunsystem die Wirkstoffe ansetzen.
  • TNF-alpha senkend
  • COX-1, COX-2 hemmend
  • entzündlich wirkende Leukotriene senkend
  • TH1 / TH2 System regulierend
  • Interleukin 1,2,4,6 hemmend
  • Aktiviert Produktion von Antikörpern
  • antimikrobiell
  • Analgetisch (Schmerzstillend)
  • Zytotoxisch bei Tumore
  • Vermindert Ödeme

Anwendungsgebiete:
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Autoimmunerkrankungen
  • Schuppenflechte
  • Rheumatische Erkrankungen, Arthritis, rheumatoide Arthritis
  • Lebererkrankungen (Hepatitis)
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Arthrose
  • Hirntumore (Glioblastom, Astrozytom)
  • Asthma bronchiale
  • COPD
  • Akne
  • allgemeine Verdauungsstörungen,
  • Depression

Mittels einer Laboruntersuchung kann man feststellen, ob Weihrauch auf das eigene Immunsystem wirkt, und wenn ja, wie stark.
Weihrauch sollte immer zu einer (fettreichen) Mahlzeit eingenommen werden. Sehr gut wirkt auch die Kombination mit
Curcuma.



Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme


Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcumin/Curcuma

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 4: Curcuma/Curcumin


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Bildquelle: Curcumapflanze Wikipedia

Curcuma ist spätestens seit dem Internet Hype um die "Goldene Milch" in aller Munde.
Die allseits präsente TV- Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim hatte die Goldene Milch in einem YouTube Beitrag kürzlich als unsinnig und unwirksam bezeichnet- trotz aller vorliegenden Studienergebnisse, und das sind mittlerweile Tausende (auf PMC immerhin über 36,000 Suchergebnisse) zum Thema Curcumin.

Curcuma gehört zu den mit am Besten erforschten Pflanzen. Man weiß um die entzündungshemmende Eigenschaften. Auch eine Deutsche Studie konnte vor wenigen Jahren nachweisen, dass Curcuma "gezielt antientzündliche Wirkungen entfaltet" (
Curcumin besser als Kortison?)

In der Ayurvedischen Medizin wird Curcuma traditionell bei Verdauungsproblemen eingesetzt: Blähungen, Völlegefühl, schlechte Verdauungsleistung, es aktiviert den Gallefluss, aber auch bei Nebenhöhlenentzündungen, Ekzemen, Gürtelrose und anderer Beschwerden wurde/wird es eingesetzt.

neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Curcuma folgende Wirkungen hat:

  • entzündungshemmend
  • antiviral
  • antibakteriell
  • antioxidativ
  • hepatoprotektiv
  • antihepatotoxisch
  • tumorhemmend
  • antiallergisch
  • fiebersenkend

Das Problem bei der Einnahme von Curcuma ist die Bioverfügbarkeit. Als reines Pulver/Gewürz ist die Verfügbarkeit nicht sehr hoch (daher ist die Goldene Milch nicht ganz so wirksam?!) Gerade die fettlöslichen wirksamen Bestandteile werden fast kaum aufgeschlüsselt.
Daher gibt es mittlerweile mizellierte Curcuma-Extrakte, die eine hohe Bioverfügbarkeit (über 180fache) aufweisen, und damit hochwirksam sind.

Im Bereich des Immunsystems wirkt es TNF Alpha dämpfend (Entzündungen!), TH1 senkend. (auch hier zahlreiche Studien)


Curcuma sollte nicht eingenommen werden bei einem akuten Verschluss der Gallenwege (z.b. bei Steinen)




Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 5: Curcuma
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 6: Boswellia
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 7: Schwarzkümmel
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 8: Resveratrol / OPC
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 9: Enzyme

Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 4: Relora

Ich möchte in dieser neuen Serie einige Pflanzenstoffe vorstellen, die es als "Nahrungsergänzungsmittel" zu kaufen gibt.
Alle hier vorgestellten Stoffe sind sehr gut erforscht, und sehr wirkungsvoll.

Teil 4: Relora


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Bildquelle: gaiaherbs


Relora ist kein Monopräparat, sondern es beinhaltet zwei Pflanzenextrakte:
  • Magnolia officinalis
  • Phellodendron amurense


Relora wird hauptsächlich bei
Nebennierenerschöpfung / Adrenal fatique verwendet. Kann jedoch natürlich auch unabhängig davon verwendet werden.
Kommt die Nebenniere aufgrund längerer Stressphasen aus dem Takt, kann es zu teils schwerwiegenden Symptomen und Folgeerkrankungen kommen, z.b.:

  • Bluthochdruck
  • Depression
  • Zuckerstoffwechselstörungen
  • Fettleibigkeit (Bauchfett!)
  • Immunsystemdefizite, Infektanfälligkeit
  • Schwere Erschöpfungssymptome
  • Hormonentgleisungen, mit zusätzlichen Beschwerden (Schilddrüse / Sexualhormone)
  • Neurotransmitterentgleisungen, mit zusätzlichen Beschwerden (Serotonin, Dopamin, Adrenalin..)
  • Schmerzen, Muskelschwäche
  • Allergien / Asthma
  • Autoimmunerkrankungen
  • Angstzustände, Panikattacken
  • Libidoprobleme

Relora kann hierbei gute Dienste leisten. Es wirkt auf diesen Stress-Stoffwechsel ein. Wirkt beruhigend und entspannend (auf Geist und Muskulatur). Ängste und Panik werden verbessert oder verschwinden.
Das Ein-und Durchschlafen wird erleichtert.
In einer Studie konnten nachgewiesen werden, dass durch Relora auch Cortisol - Werte gesenkt werden -> Stressreduktion im Stoffwechsel.

Studie:

Results
After 4 weeks of supplementation, salivary cortisol exposure was significantly (p<0.05) lower (−18%) in the Relora group compared to Placebo. Compared to Placebo, the Relora group had significantly better (p<0.05) mood state parameters, including lower indices of Overall Stress (−11%), Tension (−13%), Depression (−20%), Anger (−42%), Fatigue (−31%), and Confusion (−27%), and higher indices of Global Mood State (+11%) and Vigor (+18%).

Conclusion
These results indicate that daily supplementation with a combination of Magnolia bark extract and Phellodendron bark extract (Relora®) reduces cortisol exposure and perceived daily stress, while improving a variety of mood state parameters, including lower fatigue and higher vigor. These results suggest an effective natural approach to modulating the detrimental health effects of chronic stress in moderately stressed adults. Future studies should examine the possible performance and recovery benefits of Relora supplementation in athletes overstressed by the physical and psychological demands of training and competition.

Magnolia Extrakt kann ähnlich wirken wie Diazepam (Valium)- ein starkes Beruhigungsmittel- nur ohne Nebenwirkungen.

Ich selbst gebe Relora ergänzend zu anderen Nebennieren-Medikamenten oder Hormone. Als Begleittherapie.





Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 1: Olivenblatt
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 2: Ashwagandha
Pflanzenstoffe/ Nahrungsergänzungsmittel. Teil 3: Rhodiola
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Männerthema: Prostata.

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Brennnessel als Heilmittel bei Prostataproblemen. Bild: Gudrun Faller

Frauen sind es gewohnt alle Jahre wieder zum Frauenarzt zu gehen um eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.
Männer sind da etwas nachlässiger.
😉 Männer sollten ab Mitte 40 ebenfalls zur Früherkennung von Prostatakrebs regelmässig die Prostata bei einem Urologen untersuchen lassen. Zumindest auch mal per Blutuntersuchung den PSA Wert testen lassen.
(-> diese Blut-Untersuchung kann bei mir in der Praxis im Rahmen anderer Blutuntersuchungen mitbestimmt werden.)

Vor der
Testung des PSA (ca. 3 Tage zuvor):
- bitte kein Radfahren
- Kein Sex, keine Prostatamassage, keine Ejakulation
Sonst sind die Werte verfälscht!

PSA Werte zeigen nicht nur Hinweise auf Prostatakarzinom (Krebszellen produzieren etwa 12x so viel PSA als gesunde Zellen), sondern es steckt sehr häufig hinter erhöhten Werten eine gutartige Vergrösserung oder eine Prostatitis. -> Abklärung Facharzt


"Es sollten Männer, die bereits unter 60 Jahren PSA-Werte von 2 ng/ml oder mehr aufweisen, intensiv gescreent werden. Gleichaltrige mit niedrigerem Wert können sich dagegen vergleichsweise seltener testen lassen. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam aus New York im Rahmen der großen PLCO*-Krebsstudie nach der Auswertung der Daten von 10.968 Männern zwischen anfänglich 55 und 60 Jahren. (*Prostate, Lung, Colorectal, and Ovarian Cancer Screening Trial)" Dr Jacobs


Häufige Ursache bei Prostata-Krebs ist die hormonelle Verschiebung: Östrogen und Dihydrotestosteron erhöht. -> Abklärung der Hormonlage mittels Blut - oder Speichelanalyse

Hinzu kommt als Risikofaktor ein metabolisches Syndrom (Vorstufe zu Diabetes) mit Bauchfett / Leberfettzunahme. -> HbA1c, Triglyceride, Harnsäure, Nüchternzucker, Leberwerte abklären / Ultraschall der Leber.
-> (Hormonanalysen / Blutanalysen können bei mir in der Praxis durchgeführt werden, Ultraschall der Organe beim Internisten)

Das Bauchfett ist wiederum in der Lage, Hormone zu produzieren, und Entzündungen zu forcieren. Oft besteht dann noch eine gutartige Prostatavergrösserung, die jedoch bald entarten kann.
Hinzu kommen manchmal unbemerkte Prostata-Entzündungen, von denen man mittlerweile aus Studien weiss, dass sie zumeist bakteriell sind (und nicht wie früher angenommen abakteriell)

Durch solcherlei Vorbelastungen kann dann über die Jahre ein Karzinom entstehen.


Darmbakterien E. Coli -> bakterielle chronische Prostatitis.
Wie auch bei Frauen mit Blasenentzündungen es oft der Fall ist, kann das Bakterium
E. Coli auch bei Männern chronische Entzündungen hervorrufen- in dem Fall Prostataentzündungen.
Daher ist es - wie bei vielen anderen Erkrankungen, bei denen der Darm "mit schuld" ist, wichtig, auf eine gute Darmflora zu achten. Ab und zu eine
Mikrobiomanalyse durchführen lassen (in der man im Übrigen dann auch gleich für wenig Geld eine Krebsfrüherkennung für Dickdarmkrebs mit einbeziehen kann! (M2PK-Test)-> Zusammenhang Dickdarmkrebs und Prostatakrebs!), und dementsprechend die Darmflora therapieren bzw auch eine Ernährungsumstellung mit in Betracht ziehen.


Nochmals
Dr. Jacobs:
"Prostatasteine enthalten meist Bakterien
99 % der entfernten Prostatae enthalten Prostatasteine, weshalb oft Prostatasteine als klinisch nicht bedeutsam abgetan werden. Die Prostatasteine bestehen meist aus Calciumphosphat und lassen sich mit TRUS-Ultraschall einfach diagnostizieren (Hyun, 2018).
Neben saurem Urin treiben Infektionen die Bildung der Steine voran. Die Steine verhindern vor allem auch eine wirkungsvolle Antibiose, weil sie einen sicheren Rückzugsort für die Erreger bieten. Dies erklärt, warum chronische Prostatitiden so therapieresistent sind.

In einer Studie wurden bei 83 % der entfernten Steine Bakterien nachgewiesen, während gleichzeitig nur bei 26 % der gleichen Fälle ein Harnwegsinfekt nachgewiesen wurde. Auch hier zeigt sich die enorme Dunkelziffer der bakteriellen Infektionen, die das durchgängige Bild bei Prostatitis ist.

Daher sind Prostatasteine als Symptom einer bakteriellen Prostatitis nicht harmlos und sollten frühzeitig erkannt und behandelt werden (Dessombz et al., 2012). Ein Infektionsherd muss saniert werden, denn auf jedem chronischen Herd köchelt die Krebsentstehung.
Da sie einfach mit TRUS auffindbar sind, sind Prostatasteine der einfachste indirekte Nachweis für eine chronische bakterielle Prostatitis."


Tipps:
Prostatapflege schon von jung an praktizieren:

- Trockenbürsten im Unterleibsbereich/ Oberschenkel / Kreuzbeinbereich
- Prostatamassage
- regelmässig Sex und Ejakulation
- kaltes Sitz- Reibebad (jedoch nicht bei akuter Blasen/Prostataentzündung!)
- Darmsanierungen / Gesunde Ernährung



Pflanzenstoffe für die Prostata:

  • Weidenröschen Tee
  • Brennnessel-Extrakt
  • Beta-Sidosterol aus Pinien
  • Sägepalmenextrakt
  • Quercetin
  • Olivenblattextrakt (auch bei Vorstufe zu Prostatakrebs)
  • Kürbiskerne
  • Cranberry
  • Pygeum africanum Extrakt
  • sowie einige Mineralien/Spurenelemente/Vitamine.. (am Besten nach Testung im Blut)






Autoimmunerkrankungen & Hashimoto

Autoimmunerkrankungen haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Warum ist das so?

Hierzu gibt es einige Untersuchungen. Es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren.
Hier im Bild kommen diese sehr gut zum Ausdruck:

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Bildquelle: IMD Labor Berlin
(EMF-> Elektromagnetische Felder; Meines Erachtens fehlen hier noch die Impfungen, die das Immunsystem befeuern)



Allgemeines:
Kurz- ohne zu sehr in die Biochemie zu gehen:
Verschiedene von außen auf den Menschen einwirkende Faktoren (obige graue Wolke) dringen in den Organismus ein. Nun kommt es darauf an, wie das Individuum damit fertig wird, bzw. wie gut das System des einzelnen Menschen funktioniert.
Leider haben aber die meisten Menschen Defizite im System aufzuweisen. Ob das nun Mangelzustände an Baustoffen wie z.b.
Vitamine, Mineralien oder Fettsäuren sind, oder auch einen schlechten Zustand des Mikrobioms im Darm. Auf Zellebene kommt es durch freie Radikale und Nährstoffmängel zu einer Mitochondriopathie, zu Energiedefiziten und Immunentgleisungen.
Dies führt zu einem Teufelskreis. Teile des
Immunsystems reagieren über, andere Bereiche werden herunter geregelt und es kommt dort zur Immunschwäche. -> Dysbalance des Immunsystems.

Volkskrankheit Hashimoto:
Ich habe viele Patienten mit Hashimoto. Überwiegend Frauen, aber auch einige wenige Männer. Grundsätzlich untersuche ich bei Frauen im Laufe der Zeit immer die Antikörper der Schilddrüse. So habe ich in den Jahren einige bisher unentdeckte Hashimoto-Thyreoiditen ans Licht bringen können.
Hashimoto ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen. Frauen sind etwa 10-mal häufiger betroffen als Männer. (Hormonsystem?!)

Ursachen:
siehe Wolke im Bild oben. (Bei Hashimoto-Patienten wurden u.a. auch vermehrt Antikörper auf virale und bakterielle Erreger gefunden: EBV, Yersinien, Borrelien, Coxackie etc.)

Leider werden im hausärztlichen Blutbild selten die Schilddrüsen-Antikörper untersucht- wenn, dann eher bei einem Facharzt. Und so rutschen viele Patienten durch das Raster, und die Schilddrüse entgleist über die Jahre immer mehr, und noch schlimmer- das Immunsystem entgleist immer mehr.

Und damit zum Thema Hashimoto und Immunsystem. Erfahrungsgemäss werden Hashimoto-Patientinnen meist nur mittels Schilddrüsenhormone (oft L-Thyroxin) therapiert. Womit die Schilddrüse selbst in ihrer hormonellen Funktion unterstützt wird. Selten- je nach Arzt- wird auch einmal Selen dazugegeben. Dies ist dann zumindest auch eine kleine Unterstützung des Immunsystems.

Man sollte sich bei Hashimoto immer vor Augen führen:
es sind (mindestens) zwei Baustellen. Einmal die Schilddrüse, die durch die chronische Entzündung immer weniger Hormone produziert. Sprich
hormonell entgleist.
Die andere Ebene ist das
Immunsystem, das in der schulmedizinischen Therapie fast völlig ausser Acht gelassen wird. (ausser bei der Selen-Gabe, die selten genug geschieht).

Mal ganz abgesehen von den auslösenden Faktoren oben in der Wolke, gehören auch anderen Entgleisungen im körperlichen Stoffwechsel angeschaut: Darm (Zusammenhang Glutensensibilität & Hashimoto!), Mineralien, Vitamine, Aminosäuren, Neurotransmitter, Hormonsystem, Zahnherde etc.

Symptome Hashimoto:
Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depression und Angstzuständen, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, Gelenkschmerzen, Haarverlust, brüchige Nägel, trockene Haut, Nesselsucht, Herzstolpern, Blähungen, hoher Blutdruck, Verstopfung, hoher Cholesterinspiegel, verminderte Libido, Zyklusstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Blutarmut, Muskelschmerzen, Ödeme, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Hashimoto kann in der Folge auch zu anderen Autoimmunerkrankungen führen und umgekehrt. Auch sind viele andere Erkrankungen / Symptome Folge einer Hashimoto Erkrankung.



Diagnostik:
Es sollte also u.a. gezielt das
Immunsystem untersucht werden. Dies kann z.b. durch ein Zytokin-Profil geschehen. Dies ist eine spezielle Blutuntersuchung, in der die TH1 und TH2 Immun-Zellen analysiert werden. Bei Autoimmunprozessen kommt es zu einer Dysbalance der verschiedenen Zytokine. Anhand des Befundes kann dann mittels verschiedener Therapien eine Modulation des Immunsystems geschehen.

Natürlich auch die
Schilddrüsenwerte:
TSH, ft3, ft4, TPO-AK, rT3, TG-AK

aber auch:
Vollblutanalyse der Mineralien/Spurenelemente, Vitamine
-> zum Stoffwechsel der Schilddrüse benötigt es verschiedene Baustoffe: Zink, Selen, Vitamin D3, Eisen, Jod, B-Vitamine, Vitamin C / E und die Aminosäure Tyrosin.

Zusätzliche Untersuchungen: evtl.
Mikrobiom - Stuhlanalyse, Glutenunverträglichkeit, Entzündungen im Darm…

Nebennierenprofil bei Stress, Sexualhormone. (man erinnere sich: die Hormondrüsen arbeiten wie Zahnräder- sie greifen ineinander)


Ein Wort zu den Schilddrüsenwerten
Anfang der 2000er Jahre empfahl die "National Academy of Clinical Biochemistry" den oberen Normbereich des TSH Werts auf 2,5 µU/ml herabzusetzen. (offizieller oberer Normbereich liegt bei 4,2 µU/ml)

Bereits ab einem Wert von über 2,5 µU/ml
kann es zu einer Unterfunktion kommen.

Ich habe mehr als genug Patientinnen, deren Werte teilweise über 3 µU/ml liegen, die mannigfaltige Symptome aufweisen und vom Hausarzt immer noch gesagt bekommen: "Schilddrüse alles ok. Alle Werte im Normbereich, an der Schilddrüse kann es nicht liegen".

Hinzu kommt, dass im hausärztlichen Blutbild meisten auch nur der TSH Wert untersucht wird, die Hormone selten. Der TSH Wert alleine reicht jedoch nicht aus, um eine saubere Diagnose zu stellen!

Unter einer Substitution von L-Thyroxin sollte sich der Wert bei 0,5 - 2,0 µU/ml einpendeln. Schlussendlich ist es jedoch sehr individuell, wo der eigene "Wohlfühlbereich" liegt.

Zur Gabe von L-Thyroxin. Die meisten Schilddrüsenpatienten bekommen L-Thyroxin Tabletten verordnet. Unter Umständen wäre es jedoch sinnvoll, ein Kombinationspräparat von T4
und T3 einzunehmen. -> Konversionsstörung der Schilddrüsenhormone.

Wird jedoch (zu) selten verordnet. Noch seltener erfolgt die Gabe von naturidentischen Schilddrüsenhormone, da es 1. teurer ist, und 2. schwerer einzustellen ist. (jedoch gesünder wäre)

Ganzheitliche Schilddrüsen-Therapie:
  • Anpassung der Hormongabe
  • Sexualhormone / Stresshormone regulieren
  • Mängel ausgleichen
  • Ernährungsumstellung (Gluten, Unverträglichkeiten, Insulinresistenz beachten)
  • Immunsystem modulieren
  • Mitochondriale Therapie (siehe auch Nährstoffmängel ausgleichen)
  • Stressfaktoren eliminieren (psychische und körperliche)
  • Leberentgiftung- und stabilsierung
  • Zahnherde behandeln
  • Erregerbelastung (Viren /Bakterien/Parasiten) behandeln



Passende weitere Blogbeiträge zu diesen Themen:
Mikrobiom
Darm und Neurodegenerative Erkrankungen
Arteriosklerose
Mitochondrien
Silent inflammation
Chronische Virenbelastungen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Die Reihe zu den Neurotransmittern:
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4
Schilddrüse und Nebenniere
Stress und Nebenniere
Omega 3 und entzündliche Erkrankungen
Zahnherde
Neuro-endorkine-Immundysfunktion
EBV-Infektionen
Mikroimmuntherapie

Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.



Frauenheilkunde.| Teil 8 : Weiblichkeit, Sexualität & Lust


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Bildquelle: www.metro.de

Weibliche Lust ist anders als die männliche. Frauen ticken anders als Männer- die Sache mit Mars und Venus.
😉 Und so ist auch das weibliche Empfinden ein anderes.

Die Erregungsbildung bei der Frau ist eine komplizierte Angelegenheit. Gefühle, Phantasien und körperliches Empfinden spielen eine Rolle. Damit Frau zum Orgasmus kommt (wobei dieser ja nicht unbedingt das Mass aller Dinge sein sollte), braucht es einiges:

Der Geruch des Partners muss passen, Offenheit, Vertrauen, sich einlassen können, Entspannung und die aktuelle Stimmung. Je mehr Frau an einen Orgasmus denkt, und ihn als das zu erreichende Ziel ansieht, desto weniger erreicht sie den Höhepunkt.

Man (Frau) sollte nicht das Endziel Orgasmus sehen, sondern der Weg ist das Ziel. Eine Entdeckungsreise zusammen mit dem Partner (oder Partnerin).

Frauen müssen Abschalten können. Auch die Kommunikation ist für Frauen wichtig. Was mag Frau, was nicht? Und was mag der Partner. Miteinander reden! Ein spielerisches Herantasten. Nicht unbedingt immer mit dem Endziel der Penetration / Orgasmus.

Viele Männer glauben, dass Frau unbedingt zu einem Orgasmus kommen
muss. Und gehen zielgerichtet an die entsprechende Anatomie (oder auch wenn sie selbst Sex haben wollen, und Frauen dazu animieren möchten- leider oft der falsche Weg). Für viele Frauen ist es eben auch wichtig, ein Vorspiel zu haben. Eingeladen, und nicht überrumpelt zu werden.

Schön wäre, wenn Frau schon bei sich angekommen sei, in sich ruhend, in ihrem Unterleib zu Hause sein würde. Ganz Weib sein.

Doch leider ist es heutzutage nicht mehr so einfach und normal, in der eigenen Weiblichkeit zu leben. Werbung, Medien, es werden Bilder vermittelt, die Frauen ins Aussen drängen, statt nach Innen zu führen. Kosmetik, die die eigene Schönheit zukleistert, androgyner Körperbau, möglichst wenig Rundung, Bauch, Beine, Po müssen in Fitnesskursen wegtrainiert werden, am liebsten ein Sixpack statt Bäuchlein. Eine männlich dominierte Gesellschaft und männliches Denken. Und Frau muss darin bestehen. Auf allen Ebenen, in allen Bereichen.

"Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne"
(aus Arabien)- weiche Rundungen sind Teil der Weiblichkeit, und sollten geehrt werden. Erst wenn Frau sich und ihren Körper völlig annehmen kann, kann wirklich gelebte Sexualität entstehen.

Bei vielen Frauen jedoch besteht eine gestörte Körperwahrnehmung. Der Körper wird abgekoppelt, oft als Feind angesehen, der das Leben blockiert, Chancen zunichte macht, nicht funktioniert und nicht so aussieht wie man es gerne hätte. Wie soll so lustvoll geliebt werden?

Je natürlicher die eigenen Gefühle und Energien fliessen, je bewusster man ist, desto leichter fliesst auch die sexuelle Energie.


In die Weiblichkeit gelangen, Frau-sein ist Arbeit auf vielen Ebenen:

Emotionen: zulassen und heilen, Fühlen dürfen.
Körper: gesunde Ernährung, entgiften, Krankheiten heilen, achtsam mit sich umgehen, den Körper lieben und annehmen ("den Tempel rein halten")
Sinne: alle Sinne öffnen und nutzen
Energien: den Fluss der Energien fühlen und lenken lernen
und: Loslassen & Entspannen. Immer wieder.

Übungen:

Zwei kleine Übungen zum Hineinspüren:

1. in den Unterleib / ins Zentrum kommen / sich spüren
Position 1: Bilde mit den Händen ein Dreieck ("yoni mudra"). Lege die Hände so auf den Bauch, dass der Bauchnabel in der Mitte des Dreiecks liegt und die Fingerspitzen der Finger 2-5 nach unten zeigen, die Zeigefinger berühren sich, die Daumen bilden die Linie oberhalb des Bauchnabels. Atme in deinem eigenen Rhythmus und spüre dich tief in das Dreieck hinein. Spüre die Energie, achte auf deine Empfindungen.
Position 2: rutsche nun mit dem Dreieck weiter nach unten; Fingerspitzen ruhen auf dem Schambein. Atmen und spüren..
Position 3: Umfasse die Vagina locker mit dem Dreieck. Atmen und spüren.. (Becken evtl höher lagern mit Kissen)


2. Die Gebärmutter beseelen & beleben
Komme zur Ruhe und stimme dich ein- einige ruhige Atemzüge. Zentriere dich. Lenke deine Gedanken zur Gebärmutter, zu deinem Unterleib. Lass gute Gefühle und Liebe zu ihr hin fließen. Atme ruhig und langsam in dich hinein. Spüre den Pulsschlag deiner Gebärmutter. Spüre wie sie sich ausdehnt und zusammenzieht. Du kannst die Gebärmutter auch mit Summen befüllen. Summe in der Tonlage, die sich für dich richtig anfühlt / anhört, und lenke die Energie nach unten.


Ein paar Anregungen:

  • Sich Erden. Barfuss gehen, in die Füsse kommen. Den Unterleib mit der Erde verbinden.
  • In die Natur gehen, die Energie der Bäume, der Erde, der Pflanzen spüren.
  • Trommeln, sich zu Trommelmusik bewegen. Stampfen, Tanzen, den ganzen Körper mit einbeziehen. Bauchtanz
  • Yin -Yoga und Yoga Nidra
  • Yoni-Eier- Training (auch ein tolles Training nach Geburten um den Beckenboden zu stabilisieren)
  • Kundalini- und / oder Dynamische Meditation nach Osho
  • Tantramassagen (+ Lingam- / Yonimassage) -> Bücher / DVDs gibt es im Buchhandel oder auch einen Kurs besuchen, oder in einer Praxis geben lassen?!
  • Zeit für Sex einplanen. Erst einmal hört sich das nach Terminplaner und unspontan an, aber es kann viel bringen. Auch wenn vielleicht gerade nicht in Stimmung ist. Es muss auch nicht immer Sex sein. Streicheln, Massagen, gemeinsames Bad..
  • Gesprächszeiten. Einen festen Zeitpunkt ausmachen, und jedem 15-20 Minuten geben um zu reden. Über Bedürfnisse, was stört, was gefällt…
  • alleine und gemeinsam meditieren, gemeinsam Atmen, tantrische Techniken
  • Trampolin: schwingen und hüpfen, den ganzen Körper mit einbeziehen: Arme schwingen, Hüfte kreisen. Locker sein.
  • sich vernetzen mit anderen Frauen. In der weiblichen Energie sein. Frauen sind soziale Wesen. Ein Austausch über Gespräche und gemeinsame Tätigkeiten sind wichtig.


Exkurs:
Ursachen
von Libidoproblemen bei der Frau:
  • Stress/Erschöpfung
  • Hormonprobleme
  • Schlechtes Körpergefühl / Körperwahrnehmung
  • Krankheiten
  • Medikamente (z.b. Antidepressiva, Pille!)
  • Schlafstörungen
  • Beziehungsprobleme und emotionaler Stress
  • sex. Traumata
  • Schmerzen beim Sex


Scheuen Sie sich nicht, solche Themen beim Therapeuten anzusprechen! Viele Frauen haben im Laufe des Lebens Probleme in/mit der Sexualität. Meistens gibt es eine Lösung. Ob nun durch eine Gesprächstherapie oder durch Gabe von naturidentischen Hormonen, Absetzen eines Medikamentes, das das Empfinden verändert, oder auch verschiedene naturheilkundliche Therapien- Möglichkeiten gibt es genug.

Einen separaten Blogbeitrag über
Libidostörungen der Frau finden Sie hier. Einen zum Thema Mann hier.

Auch hier nochmals die Buchtipps aus
Teil 2 der Serie Frauenheilkunde
Meine Büchertipps zum Thema Weiblichkeit / Sexualität: (Click auf Bild)

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Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.

Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 7 : Wechseljahre

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Bild: Gudrun Faller

Unter Wechseljahre (Klimakterium) versteht man die Zeit im Leben einer Frau, in der eine Umstellungsphase des Hormonhaushaltes stattfindet. Die Zeit der Fortpflanzung nimmt ein Ende, die Hormonproduktion der Eierstöcke nimmt ab.
Man kommt von der körperlichen Mutterschaft in die geistige Mutterschaft. Weise werden. In früheren Kulturen und auch heute noch in einigen Kulturen werden weise Frauen wertgeschätzt, ihren Rat angehört. Bei uns dominiert vorwiegend das Anti- aging. Mit Cremes und Pillen oder gar Operationen. Man muss auch als reife Frau noch mithalten mit 20- oder 30- jährigen Frauen.
Und: Die Wechseljahre sind keine Krankheit!


Es kommt bei den meisten Frauen zu vielfältigen Symptomen: die so genannten Wechseljahrsbeschwerden.

Typisch hierfür sind u.a. :

  • Hitzewallungen
  • Schweissausbrüche
  • Herzklopfen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Depressive Verstimmung, Nervosität, Reizbarkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • u.v.a.m.

Die Wechseljahre können sich über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren erstrecken. Das Alter des Eintritts variiert zwischen 40 und 60 Jahren.

Schon ab Mitte 30 kommen viele Frauen in die Prämenopause. Meist besteht hier noch ein regelmässiger Zyklus, jedoch kann es auch zu Unregelmässigkeiten kommen. Die Fruchtbarkeit nimmt ab. Es gibt immer mehr Zyklen ohne Eisprung.
Durch das Absinken von Progesteron kommt es zu verschiedenen Symptomen (siehe auch
Webseitenbeitrag hier).

  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen, Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Gewichtszunahme
  • Libidoverlust
  • Müdigkeit, Erschöpfungszustände
  • Unregelmässiger Zyklus, Zyklusveränderungen (längere Mens, kürzere Mens, Zwischenblutungen, zeitliche Verschiebungen..)
  • Brustschmerzen
  • Wassereinlagerungen
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen
  • Haarausfall, brüchige Nägel
  • Trockenheit der Schleimhäute
  • u.v.m.

Mittels
Hormonanalysen kann man erkennen, wo man steht. Dies kann über Blut- und Speichelanalysen erfolgen. Anhand der Ergebnisse kann eine Therapie eingeleitet werden.

Das Klimakterium kann von Frauen mit einem guten Selbstwertgefühl positiv als Umstimmungsprozess angesehen werden, ein neuer, spannender Lebensabschnitt, der viele neue Möglichkeiten bietet, oder aber -von Frauen mit geringem Selbstwertgefühl- als "Hormonmangelkrankheit", das Altwerden, das "Ende" der Jugend, gegen die man mit vielerlei "Anti-aging" Produkten zu Leibe rücken muss. Zuallererst mit Hormonersatzpräparaten.

Hierbei werden Östrogen- oder Östrogen/Gestagenpräparate (Pille oder Pflaster) verabreicht. Leider hat diese Therapie auch
eine Reihe Nebenwirkungen. In Studien wurde beobachtet, dass vermehrt Brustkrebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Darmkrebs sowie Osteoporose auftraten. Gerade Osteoporose sollte durch die Gabe von Hormonen eingedämmt werden. Doch weit gefehlt. Die Studie wurde frühzeitig abgebrochen (statt 15 Jahre 8,5 Jahre). Das Risiko für die Frauen war zu hoch. Frauenärzten wurde daraufhin nahegelegt, nur noch nach ausführlicher Risiko-NutzenAnalyse ein Hormonpräparat zu verordnen.

Doch Frau muss auf eine gute, und vor allem
gesunde und nebenwirkungsfreie Therapie nicht verzichten. Die Naturheilkunde kann bei Wechseljahrsbeschwerden auf vielfältigste Art helfen und die Frau unterstützen.
Ob die n
aturidentische Hormontherapie, oder mittels homöopathischen, pflanzlichen, mineralischen Präparaten oder Organpräparate- es gibt eine Menge natürlicher Stoffe, die die unerwünschten Begleiterscheinungen mildern oder gar ganz "wegzaubern".

Zudem gibt es noch so wichtige und wirkungsvolle Therapien wie Akupunktur, Aderlass, Schröpfen oder Blutegel u.v.m., die den Prozess unterstützen.
Auf seelischer Ebene eignen sich u.a. die Psychokinesiologie oder auch Hypnose zur Unterstützung.

Zudem kann ein
Ernährungsumstellung nützlich sein, die Vitamin - und Mineralstoffversorgung sollte unter Kontrolle gehalten werden (z.B. mittels Laboruntersuchungen und darauffolgende Einnahme/Injektion der Stoffe), für ausreichend Bewegung (Walking, Trampolin) sollte gesorgt werden, und ausreichend getrunken werden.

Mit etwas
Lebensfreude und der Unterstützung der Natur können die Wechseljahre einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt sein- eine Zeit der Ruhe und unbeschwerten Jahre.
Ein Zurückschauen auf die geleistete Arbeit, auf Erlebnisse und Erfahrungen können helfen, stolz auf sich zu sein, und sich auf die Zeit vor sich zu freuen, in der Frau wieder mehr Zeit für sich haben kann.

Das Thema ist nicht VERLUST sondern LOSLASSEN. Raum für Neues schaffen.

Fragen:
Was habe ich im Leben bisher erreicht /gemacht?
Wo könnte es besser laufen?
Was will ich nicht mehr (im Leben haben)?
Wie soll mein Leben in 10 Jahren aussehen? Was will ich noch machen/erreichen?
Was will ich erleben?
Was will ich Neues erschaffen?


Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.

Teil 8 Sexualität & Lust folgt!


Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust


Frauenheilkunde. Hormone | Teil 6 : Infektionen

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Bild: Gudrun Faller, Völkerschlacht Leipzig.

Häufige Infektionen bei Frauen

1. Candida Infektionen (Pilz)

2. Chlamydien (bakteriell)

3. Trichomonaden (Einzeller)

4. Herpes genitalis (viral)



Allgemeine Anzeichen von Infektionen im Genitalbereich:

  • verstärkter Ausfluss: riecht oft unangenehm, ist verfärbt
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Brennen, Jucken
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Rötungen

Risikofaktoren
an Infektionen zu erkranken:

eine unausgeglichene Scheidenflora. Hormonprobleme, ungeschützter Geschlechtsverkehr. Wechselnde Sexualpartner, Mangelnde / falsche / übertriebene Hygiene. Immunprobleme. Darmprobleme


ad. 1 Candida Infektion:

Symptome:

Jucken, Brennen, gelblich-weisser-bröckeliger Ausfluss, rot-geschwollene Schleimhäute, manchmal Schuppen oder Bläschen.

Faktoren, die Candida begünstigen:

vorangegangene Antibiose, Dysbiose des Darmes oder Pilzbefall in Darm, Stress, Immunschwächen, Hormonelle Störungen, Schleimhautprobleme durch extreme Hygiene. Fehlbesiedelung des Vaginalschleimhaut

Therapie:

spezielle Anti-Pilzmittel. Als Zäpfchen oder Creme.

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau / Pilze im Darm behandeln. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten / Mikroimmuntherapie
(ansonsten kann es zu permanenten Rückfällen kommen!)


ad 2. Chlamydien:

Symptome:

Chlamydien machen nicht immer Symptome, wenn dann kommt es zu Ausfluss aus der Harnröhre und Vagina. Und auch zu Jucken, Brennen und Schmerzen v.a. beim Wasserlassen.
Chlamydien können sich im Körper ausbreiten. Dann oft mit Fieber. Sie können Zwischenblutungen oder auch sehr starke Regelblutungen auslösen.

Sie können auch den Enddarm befallen: Meist Symptomlos oder symtomarm. Aber auch starke Beschwerden wie schleimig-eitriger Ausfluss, Schmerzen, Juckreiz, Durchfall, entzündlicher Ausschlag.

Unbehandelte Chlamydien-Infektionen können zu Unfruchtbarkeit oder Bauchhöhlen/Eileiterschwangerschaften führen ! In der Schwangerschaft kann eine Chlamydieninfektion zu Frühgeburten oder einer Infektion des Neugeborenen führen.

Übertragung:

durch Geschlechtsverkehr (oral, vaginal, anal), Sex-Spielzeug, über die Hände. Unter der Geburt auf das Kind
Chlamydien befinden sich auf der Schleimhaut im Rachen, Harnröhre, Enddarm. Gebärmutterhals, Vagina.


Therapie: Antibiose.

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten / Mikroimmuntherapie / Nosoden



ad 3. Trichomonaden:

Symptome:

oft keine Beschwerden.
Scheidenausfluss, quälender Juckreiz, Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr, unangenehmer Geruch. Ausfluss oft grünlich und etwas schaumig.

Übertragung:

Petting, Geschlechtsverkehr

Therapie:

Antibiose

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten. Nosodentherapie


ad 4 Herpes genitalis:

Symptome:
oft starke Beschwerden. Anschwellen der Schamlippen, Bläschenbefall (auch teilweise auf er angrenzenden Haut), Ausbreitung auch in die Scheide bis Muttermund oder Harnröhre. Brennen, Schmerzen. Angeschwollene Lymphknoten im Leistenbereich, evtl allgemein Krankheitszeichen wie Fieber, Kopf-Gliederschmerzen (meist bei Erstbefall, bei Rezidiven seltener).

Herpesviren können dann auch auf Lippen, Rachen, Enddarm übertragen werden: Sexualpraktiken.

Komplikationen: Superinfektionen durch Pilze oder Bakterien, wenn die geplatzten Bläschen die Schleimhaut öffnen -> Eintrittspforte für andere Erreger.
Starke Komplikation: Wenn Herpes-Viren in die Blubahn und von dort in das Gehirn gelangen- Herpesenzephalitis (Gehirnentzündung)
Übertragung unter der Geburt auf das Neugeborene möglich!

Therapie:
Symptome lindern. Cremes, Zäpfchen, Tabletten. Virostatika-Therapie (Verhinderung der Virusvermehrung)

Naturheilkundliche Therapie: oft besser und wirksamer als die schulmedizinische Therapie! Es gibt einige sehr gute naturheilkundliche Viren- und Immunmittel auf dem Markt. Pflanzlich oder homöopathische Komplexmittel. Heilpilze. Nosoden. Sprays. Aminosäuren Mineralien/Vitamine!

Danach sollte jedoch ein konsequenter Immunaufbau erfolgen!:

Naturheilkundliche Nachsorge: Aufbau der vaginalen Schleimhaut mit speziellen Zäpfchen. Darmaufbau. Aufbau des Immunsystems mit speziellen Präparaten. Nosodentherapie. Mikroimmuntherapie





Weiter Infos siehe auch:

Mikrobiom
Immunsystem oder hier oder hier und weiter Blogbeiträge
Mikroimmuntherapie
Injektionskuren
Vitamin C Hochdosisinfusionen
Hormontherapien und andere Beiträge auf der Webseite und im Blog
Stress und Nebenniere




Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
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Teil 7: Wechseljahre folgt demnächst


Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 5 : Schilddrüse und Sexualhormone

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Bild: Gudrun Faller, Insel Mainau


Alle Hormondrüsen hängen miteinander zusammen. Nebenniere, Schilddrüse, Sexualdrüsen- Zentralorgane Hypothalamus-Hypophyse.

Kommt eines aus dem Gleichgewicht, haben auch die anderen ein Problem. Man sollte sie nicht isoliert betrachten!


Bildschirmfoto 2020-05-15 um 19.32.44Bildquelle: Hexal


Schilddrüse und Sexualhormone allgemein
  • ein niedriger T3 Spiegel führt auch zu Progesteronmangel und damit zu allen Symptomen hierzu (Symptome siehe Link).
  • T3 Mangel führt (indirekt) ausserdem zu: Knochenschwund, schlechten Spermien, Gefühlskälte, bzw. Liebe nicht empfinden zu können; Depression, Schlafstörungen, Blutfetterhöhungen. Erklärung: T3 ist beteiligt an den Rezeptoren für Serotonin, LDL, Calcitonin, Melatonin, Luteinisierendes Hormon (LH), Oxitocin.
  • Schilddrüsenmedikamente wirken teilweise innerhalb des Zyklus anders. Auch bei einem Östrogenüberschuss (z.b. um den Eisprung). Dort passt dann die übliche Dosierung des Schilddrüsenmedikaments unter Umständen nicht. Lösung: Östrogendominaz behandeln- Progesteron korrigieren. Östrogenabbau fördern: Leberstoffwechsel aktivieren, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel. Schilddrüsenmedikamente dem Zyklus anpassen.
  • Hashimoto/ Entzündung der Schilddrüse hat ebenfalls eine Auswirkung auf die Sexualhormone.
  • Unter- und Überfunktion der Schilddrüse haben einen Einfluss auf den Zyklus und die Fruchtbarkeit! Bei Kinderwunsch sollte auch immer die Schilddrüse untersucht werden
  • Östrogendominanz führt zu einer Erhöhung der Bindungshormone, die dann auch Schilddrüsenhormone binden, und diese nicht an den Organen wirken können.
  • Progesteronmangel führt zu Fehlfunktion der Schilddrüsenhormon. Progesteron Therapie fördert die bessere Verwertung der Schilddrüsenhormone.
  • Eine Schilddrüsenüberfunktion wirkt sich auf die Androgene aus : SHBG ist erhöht und es wird mehr Östrogen aus Testosteron umgewandelt. -> Östrogendominanz mit Progesteronmangel sind die Folge.

  • Schilddrüsenstörungen führen zu:
Störungen der Zykluslänge
Störungen der Blutungsstärke
Zyklen ohne Eisprung
Endometriumveränderungen
Oligomenorrhoe und Amenorrhoe



  • Frauen mit Autoimmunerkrankungen (Hashimoto) und / oder Schilddrüsenunterfunktion haben ein höheres Risiko, keine Kinder zu gebären oder eine Fehlgeburt zu erleiden.
  • Frauen mit PCO-Syndrom haben auch ein erhöhtes Risiko an Hashimoto zu erkranken.

Libidoverlust und Schilddrüse.
  • unzureichende Hormonproduktion der Schilddüse hat Auswirkung auf den Energiestoffwechsel wodurch die Nebenniere zwischengeschaltet wird, die dann statt Sexualhormone mehr Cortisol produziert. Durch den Rückgang von Testsosteron kommt es zu Libidoverlust.
  • T3 ist dafür verantwortlich, dass bestimmte Rezeptoren arbeiten. Ein Mangel an T3 führt dazu, dass Serotonin und Oxytocin nicht andocken können- Folge: Keine Freude an Sex.


Eu-Thyroid Sick Syndrom:

  • Niedriger TSH, schlechte freie Werte
  • niedriger TSH gute freie Werte, hohes rT3
  • niedriger TSH, sehr hohes T3 hohes rT3

  • Symptome dann die einer Hypothyreose bei einem guten TSH! -> wird dann nicht als Schilddrüsen-Krankheit erkannt.

  • Schilddrüse reagiert auf permanenten Stress (Nebenniere!) mit Hormonveränderung -> Stoffwechselreduktion

  • im Stress wird von T3 Form auf rT3 gewechselt. (kann Labortechnisch gemessen werden- wird leider selten gemacht),

  • es kommt auch zu einer verminderten Abbau von Steroidhormonen -> Östrogendominanz , das Immunsystem wird ungünstig verändert dadurch antriggern von chronischen Infekten wie EBV (Reaktivierung)!

-> T4 wird in T3 (aktive Hormon-Form) umgewandelt zu 60 % in
Leber, 20 % im Darm und dann noch im peripheren Gewebe.

-> die Hormonproduktion benötigt:
Eisen, Jod, Tyrosin, Zink, Selen, Vitamine E, B2, B3, B6 C, D


Diagnostik Schilddrüse: TSH, Ft3, Ft4, rT3, TPO-AK, TAK, TRAK, Mineralien

evtl. zusätzlich:
Darm
(Mikrobiom), Leberwerte, Vitamine/Mineralien, Aminosäuren, Neurotransmitter, Unverträglichkeitstest, Gluten…

Bei
Autoimmunerkrankungen auch das TH1 / TH2- Zytokin Profil (Immunsystem). Oder auch Erreger-Serologie (EBV!). Leider wird dies schulmedizinisch nie betrachtet.


Therapie:


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Teil 6 Infektionen folgt

Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 4 : Schwangerschaft & Geburt


Siehe auch: Frauenheilkunde
Teil 1: Die Pille Teil 2: Post Pill Syndrom Teil 3: Kinderwunsch


Schwangerschaft & Geburt (Vorbereitung)
Ich möchte hier nicht auf die üblichen Themen der Schwangerschaft eingehen - z.b. wie entwickelt sich das Kind… was passiert in den einzelnen Schwangerschaftswochen etc.,
sondern was kann die
Naturheilkunde leisten bei Problemen in der Schwangerschaft? Und Hilfe vor der Geburt und unter der Geburt. Zumindest mit einer kleinen Auswahl.
Alles andere findet sich zuhauf in Büchern und im Netz.
(siehe auch Buch/Linktipp unten)


Bildschirmfoto 2020-06-28 um 11.11.10
Bild: Gudrun Faller.

Grundlagen / Allgemeines:
  • Was wichtig war und ist: dafür sorgen, dass genug Nährstoffe bei der Mutter vorhanden sind (am Besten schon vor der Schwangerschaft Nährstoffdefizite auffüllen)
  • Progesteronmängel ausgleichen, wenn nicht schon geschehen. Progesteron ist wichtig in der ersten Zeit der Schwangerschaft. Progesteronmangel kann zu Abgängen der Frucht führen.
  • gesunde ausgewogene, basenüberschüssige, nährstoffreiche, naturbelassene Ernährung! Natürlich wäre es sinnvoll, dies auch so schon generell im Leben integriert zu haben. ;)
  • den Partner mit einbeziehen. Gemeinsame Zeit planen. Sich Gutes tun. - auch hier plädiere ich für tantrische Begegnung.
  • Vertrauen. Mut. Bauchgefühl.
  • eigene Bedürfnisse beachten und nicht übergehen. Achtsam mit sich umgehen.
  • Genussvoll sein. Alle Sinne mit einbeziehen

auch die letzten Punkte sollten generell gelten und nicht erst während der Schwangerschaft. :)


Einige Beschwerden während der Schwangerschaft:

1.
Schwangerschaftsübelkeit
  • Aromaöl nach Stadelmann : "Andere Umstände" oder "Konzentrationsöl" oder "Neroli". In Duftlampe oder einige Tropfen in den Nacken oder auf den Handgelenkspuls auftragen. Oder als "Riechfläschlein" bei sich tragen und ab und zu am Fläschlein riechen.
  • Ingwer kauen, Ingwer Tee. Oder auch eine Teemischung mit Kamille, Melisse Ingwer. (Kamille: "Matricaria chamomillae" = "Mutter", "Kraut der Mutter", "Mutterkraut"
  • Verzicht auf Kaffee, und Magenschleimhautreizende Substanzen (scharf)
  • Sodbrennen: Heilerde, Bullrich Salz Sodbrennen, Ulmenrinde
  • Autogenes Training , Atemübungen
  • Homöpathie: klassisch Homöopathisch sollte durch den Therapeuten behandelt werden, Komplexmittel in niedriger Potenz gehen aber immer.
  • Fussbäder. (z.b. mit obigen Aromaöle)
  • Ernährungsfehler aufdecken und Ernährung anpassen
  • In der Praxis: Akupunktur, Fussreflexzonentherapie, Massagen, Moxibustion

2.
Kreuzschmerzen
  • Yogaübungen / Dehnübungen / sanftes Sportprogramm (Mittlerweile gibt es gute Programme speziell für Schwangere.)
  • sanfte Massagen durch den Partner (oder den Therapeuten)
  • Voll- Bäder
  • Aconit-Schmerzöl Wala einmassieren

3.
Schwangerschaftsstreifen
  • Auch hier bietet die Produktpalette von Stadelmann spezielle Öle: "Schwangerschaftsstreifenöl". Sanft einmassieren! Oder auch Öle der Firma Weleda.
  • Mineralreiche Ernährung.. und zusätzlich z.b. Silicium- Kieselerde-Gel
  • bei Brustschmerzen: Brustmassageöl Weleda

4.
Blähungen / Verstopfung / Darmprobleme
  • Das Mikrobiom der Mutter ist auch entscheidend für das Immunsystem des Kindes. Daher sollte möglichst schon vor der Schwangerschaft auf die Darmflora geachtet werden. -> Stuhlanalyse und Darmsanierung! Auch während der Schwangerschaft sollte auf eine gesunde Darmflora geachtet werden. Erst recht dann während der Stillzeit! Ansonsten kann auch der Säugling keine gesunde Darmflora aufbauen und damit auch kein gutes Immunsystem! Bis zum 3. Lebensjahr ist es extrem wichtig, auf die Darmflora zu achten. In diesem Alter Antibiotika zu geben, schädigt für das ganze Leben. In diesem Alter entsteht durch den Darm das Immunsystem, v.a. die TH1 / TH2 Balance. Diese ist zuständig für die virale, bakterielle, parasitäre Abwehr (Fremdkörper/ Erreger), und für Autoimmunerkrankungen.
  • Verstopfung: auch hier ist die gesunde Darmflora das Wichtigste. Dann natürlich Präbiotika: Ballaststoffe, Flohsamen, Leinsamen, Inulin… Sanfte Bauchmassage. Atemübungen, Teemischungen
  • Blähungen: Dysbiose (v.a. Fäulnisflora) und Lagerung des Kindes mit Druck auf den Darm. Atemübungen, ANO Darmpessar (ein tolles Hilfsmittel!)

5.
Krampfadern & Hämorrhoiden
  • Auf Bewegung achten. Schwimmen, Radfahren, sanftes Trampolintraining (darauf wippen reicht!)
  • Kneipp-Anwendungen, Kniegüsse, Wechselgüsse, Wassertreten, Wickel
  • Auf gute Darmtätigkeit achten -> Darmsanierung! Keinen Druck ausüben müssen beim Stuhlabsatz. Ernährung!
  • Atemtraining
  • Leberentlastung, Bitterstoffe, Lymphaktivierung
  • Früh genug Stützstrümpfe tragen
  • öfter Hinlegen, Beine hochlagern.
  • Beine nicht überkreuzen im Sitzen
  • Falls doch Krampfadern entstehen: später Blutegeltherapie!


Früher hiess es "Jedes Kind kostet ein Zahn" oder auch starke Haarverluste waren und sind bei vielen Frauen an der Tagesordnung.
-> Diese Probleme kamen/ kommen v.a. durch schlechte Ernährung, zu wenig Nährstoffe, Hormonstörungen. Daher sollten- wie oben schon geschrieben- schon
vor der Schwangerschaft Hormonstörungen und Mangelzustände behoben werden. Auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit darauf achten, und ggf behandeln! -> Laboranalysen decken auf.

Es gibt natürlich noch viel mehr Beschwerden während der Schwangerschaft, aber dies würde den Rahmen sprengen. Gerne können Sie mich ansprechen und gezielt behandelt werden. Ich vermeide hier auch die Empfehlung von Arzneimittel. Diese sollte individuell ausgewählt werden.


Nun zur Geburtsvorbereitung.
Ich beginne mit meinen Patientinnen ca 6 Wochen vor der Geburt mit einer gezielten Homöopathischen Therapie (meist Komplexmittel). In der Praxis dann
Akupunktur, Moxibustion und Fussreflextherapie (und bei Bedarf Hypnose). Diese Kombinationen haben sich bewährt.
Homöopathisch gibt es einige Mittel, die aber recht individuell zu geben sind.

Für daheim:
  • Damm-Massageöl von Weleda.
  • Brustmassage- Öl (auch von Weleda)
  • Ernährung: Ausgewogen in Kohlenhydrate-, Fette-, Eiweisszusammenstellung - gesunde Fette (Omega Fette), Eiweiss (pflanzlich und tierisch),genug Mineralien- all dies wird für das Nervensystem und die Muskeln unter der Geburt gebraucht! Nüsse, Quarkspeisen, Quinoa, Buchweizen, Haferflocken,Kraftbrühe, Gemüsesuppen.
  • Geburtsvorbereitungstee (ab Woche 36):
  • Zutaten: 35 g Himbeerblätter, 30 g Frauenmantel, 5 g Calendulablüten, 10 g Rotbuschtee, 20 g Melissen­ blätter und 10 Rosenblüten­ knospen. 1 EL dieser Mischung mit 1 Liter kochendem Wasser über­ gießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt bis zu 3 Tassen trinken. Als Süßungsmittel eignet sich Ahornsirup besonders gut.
  • zu straffer Muttermund: Kupfer Salbe Weleda oder Wala. Über der Symphyse einmassieren (lassen). Entspannungsbad mit Melissen- Öl. Oder auch Massagen mit Melissen-Öl.
  • Vermeiden von Dammrissen: als ich in den 90er Jahren im Kreißsaal mein Praktikum absolviert habe, stand bei jeder Frau eine Thermoskanne heissen Wassers oder Kaffee. Nicht zum Trinken sondern für Damm-Auflagen. Obige Kupfersalbe kann auch hinzugezogen werden! (übrigens ist Kupfersalbe auch toll bei Bettnässern!



Mein Buchtipp:
Ein Buch, das durch die ganze Schwangerschaft führt. Geschrieben von einer alten erfahrenen Hebamme, die naturheilkundlich, alternativ arbeitet.
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Und weitere Tipps: (click auf Bild)

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Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
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Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone folgt

Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
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Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 3 : Kinderwunsch

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Bild: Gudrun Faller

Schwanger werden ist manchmal gar nicht so einfach. Die Ursachen sind vielfältig. Wie im vorherigen Post beschrieben, kann es
  • an einen Post-Pill-Syndrom liegen, aber auch:
  • an generellen Hormonstörungen
  • bei vielen ist es auch der Stress
  • es kann am Mann liegen
  • Umweltbelastungen, Toxine im Körper (Schwermetalle!)
  • ungenügende Nährstoffversorgung
  • Belastungen mit Viren, Bakterien, Pilzen: das Immunsystem / die Schleimhaut
  • das Alter

1. Post-Pill- Syndrom: siehe vorherigen Beitrag
Nach Absetzen der Pille nach teils jahrelanger Pilleneinnahme kann es zu - meist vorübergehenden- Hormonstörungen kommen.

2. Hormonstörungen / Unterleibsstörungen
Häufige Hormonstörungen sind:
-
Östrogendominanz / Progesteronmangel
-
Schilddrüsenprobleme (meist mit obigem kombiniert) neuer Beitrag zu Schilddrüse folgt demnächst!
- Ovarielle Schwäche, Hypophysenschwäche
- PCO, Endometriose, Myome, Zysten, Eileiterverschlüsse
- chronische
Infektionen und Belastungen im Bereich der Vagina/ Gebärmutter (Schleimhautveränderungen)
- generelle Entzündungsreaktionen im Körper / Immunsystem / Neurotransmitterstörungen


3. Stress
Stress privat, beruflich, generelle Überlastung durch unsere Lebensgewohnheiten heutzutage. Keine Work-Life-balance usw.
-> Nebennierenschwäche & Stress: Siehe hier und hier
Viele Paare machen sich auch Stress, weil sie unbedingt schwanger werden wollen. Es wird jegliche Spontaneität genommen. Unter diesen Umständen kann es schwer sein, zu empfangen. Loslassen ist die Devise! :)
Psychische Belastungen auch aus der Vergangenheit -Kindheitstraumen, Familienprobleme all dies kann auch eine Schwangerschaft verhindern. Oder wie Dr Klinghardt sagt: jede Frau sollte vor dem Muttersein mit ihrer eigenen Biographie arbeiten.


4. Der Mann
seit einigen Jahren hat die Spermienqualität stark nachgelassen. In der Diskussion stehen Handystrahlen (viele Männer tragen ihr Handy in der Hosentasche nähe Hoden), zu viele (Xeno)Östrogene in der Umwelt / Nahrungsmittel . Hierzu dieser Blog-Beitrag.


5. Umweltbelastungen
zum Einen:
auch bei der Frau: zu viele Östrogene in der Nahrung und Umwelt führt zu einer
Östrogendominanz und zu (vermeintlichen) Progesterondefiziten (Verhältnis der beiden zueinander stimmt nicht mehr). Hier noch Blogbeiträge dazu Nr 1 und Nr 2 diese Probleme können auch zu Libidoproblemen führen.
dann:
Schwermetallbelastungen oder andere Toxine im Körper. Die
Matrix -der Zwischenzellraum- ist oft "verschlackt" und eine reinste "Müllkippe" . Es ist aber auch gerade der Bereich, in dem Hormonsystem, Nervensystem und Immunsystem miteinander verbunden sind.

6. Nährstoffversorgung
Das Hormonsystem ist ein komplexes System. Damit Hormone produziert werden können, braucht es viele "Bausteine" und Hilfsstoffe: Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, Aminosäuren. Das Hormonsystem ist auch gekoppelt an die Neurotransmitter, an das zentrale Nervensystem. Ein Blick in diese Richtung lohnt sich.

7. Die Schleimhäute / Das Immunsystem
Sind die Schleimhäute im Unterleib durch wiederkehrende Infektionen oder bestehende Infektion gestört, ist es nicht einfach schwanger zu werden. (und sicher nicht gesund). Nicht selten haben Frauen z.b. chronische Chlamydieninfektionen, Herpes genitalis, Pilzbelastungen. Da sollte das Milieu behandelt werden, inkl Darm.
Auch generelle Entzündungen und Belastungen mit Viren/Bakterien im Körper, Autoimmungeschehen sind ein Hemmschuh. Ein Blick ins das Immunsystem hilft Probleme aufzudecken.

8. Das Alter
Die biologische Uhr tickt. Erst Karriere, sich ausleben, nicht der richtige Mann- es gibt einige Gründe, das Kinderkriegen zu verschieben. Allerdings wird es ab Mitte/Ende Dreissig schwieriger, ein Kind zu empfangen.
Gegen Ende dreissig beginnt bei vielen schon die Perimenopause. Die Hormonproduktion ist nicht mehr so wie sie einmal war. In den vielen Jahren, in denen ich mit Hormontests arbeite (sicher über 15 Jahre), hatte ich so gut wie keine Frau Mitte/Ende 30, die genügend Progesteron produziert. Östrogene sind jedoch noch genug vorhanden. Aber das Verhältnis der beiden zueinander stimmt nicht mehr.
Progesteronmangel - unter vielen anderen Problemen, die es dadurch gibt:
1. es ist schwieriger schwanger zu werden;
2. es kann häufiger zu einem Abgang der Frucht in den ersten 2 Monaten kommen

Allgemeine
TIPPS hatte ich schon im vorherigen Post gegeben, was kann eine Frau für sich zu Hause tun (nach unten scrollen).

Weitere Informationen:
Eine schöne Webseite ist diese hier:
www.kinderwunschhilfe.de

Teil 4 : Schwangerschaft & Geburt folgt


Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.

Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 2 : Die Pille: Post- Pill- Syndrom

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Bild: Gudrun Faller

Seit Anfang der 70er Jahre gibt es die Pille auf dem Europäischen Markt, damals noch sehr stark dosiert. Über die Jahre wurden die Pillen weiterentwickelt, und
scheinbar harmloser. Was natürlich nicht der Fall ist.

Es wurde und wird jedoch suggeriert, dass es ungefährlich sei, jahrelang die Pille einzunehmen. Wo früher noch zu
Pillenpausen geraten wurde, heisst es heute, man solle keine Pausen einlegen, und es sei gesünder, die Pille über Jahre hinweg dauerhaft zu nehmen. Bloss keine Unterbrechungen!

Die
Nebenwirkungen sind natürlich da und diese kann man auch im Beipackzettel lesen, und sind vielen bekannt, was jedoch unerwähnt bleibt, sind die Folgen nach dem Absetzen der Pille. Und dies geschieht spätestens dann, wenn eine Frau schwanger werden möchte.

Laut Statistik haben ca. 1-2 % der Frauen (viele Millionen Frauen!) länger als 6 Monate eine Amenorrhoe (keine Regel)- das sind meist Frauen, die dazu neigen: Untergewichtige, Hormoninsuffiziente, Frauen mit seltenem Eisprung..

Bei den meisten
gesunden Frauen reguliert sich der Zyklus innerhalb weniger Monate wieder.

Aber viele Frauen haben doch das Problem, dass sie z.b.
nicht schwanger werden, unter Zyklusstörungen oder schwerer PMS und Regelschmerzen leiden, aber auch generelle gesundheitliche Störungen, die mit dem Hormonsystem verbunden sind, so auch Schilddrüsenprobleme, Depressionen etc. Das sind meist Frauen, die jahrelang die Pille nahmen, und die auch sehr früh mit der Pilleneinnahme begonnen haben.

Was kann man also tun?
Man sollte zuerst schauen wo man steht:
Hormontests. Zum einen eine Speichelanalyse, sowie Blutanalysen. Jeweils an bestimmte Zyklustagen.
So sieht man, wo genau im Hormonsystem die Probleme liegen. Zusätzlich sollten auch die
Schilddrüsen- und Leberwerte gecheckt werden. Wie sieht es mit Schleimhautproblemen aus? -> Wiederkehrende Candida- Infektionen, Blasenentzündungen etc.
Natürlich wird in der Anamnese den generellen Status ermittelt. Wo gibt es Probleme, chronische Erkrankungen,
Entzündungen? Autoimmunprozesse, wie sieht der Darm aus (Histamin? -> greift in den Hormonstoffwechsel ein!), die Vitamine & Mineralien? -> an Kupfer und Zink erkennt man schon, ob Hormonprobleme vorliegen, Stressphasen? u.s.w..

Therapien:
Je nachdem, wo dann die Problematik liegt, setzt die
Therapie an.
Dies kann über
Phytotherapeutische (Pflanzen) Mischungen geschehen, mittels naturidentischer Hormone, Homöopathische Mittel, Mineralstoffe, Entgiftung
Zusätzlich helfen auch Therapien wie
Akupunktur, Schröpfen / Baunscheidt / Blutegel über Reflexzonen, Fussreflexzonentherapie, Chiropraktik bei Blockaden, Massagen im Beckenbereich/ Oberschenkel, Moxibustion, Seelenarbeit wie Psychokinesiologie , Reiki u.a.

Und als Hausaufgaben: (die Tipps sind nicht nur für Frauen mit Post-Pill-Syndrom, sie sind generell für viele Frauen gut)
Den eigenen weiblichen Körper wieder kennenlernen! Sich selbst näher kommen, sich mit der Weiblichkeit beschäftigen.

Tantrische Techniken (u.a. Atemtechniken),
Selbstmassagen,
Tantramassagen / Yonimassagen,
Trockenbürsten für die Durchblutung,
Kneipp-Anwendungen
Schröpfkopfmassagen mit einem feinen Öl,
Austausch mit anderen Frauen/Freundinnen über Weiblichkeit
Tanzen, Bauchtanz
Yin Yoga
gesunde Ernährung



Meine Büchertipps zum Thema Weiblichkeit / Sexualität: (Click auf Bild)

Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.21.24Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.22.46Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.24.22Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.25.39Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.27.15


Kein reines Frauenbuch, aber sehr schöne Übungen auch für Frauen:

Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.29.39


Siehe auch diesen Blog-Beitrag und andere Beiträge aus der Rubrik "Frauenheilkunde" und "Hormone"


Teil 3 der Serie Frauenheilkunde | Hormone : Kinderwunsch


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Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
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Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
Frauenheilkunde Teil 8 Weiblichkeit, Sexualität & Lust

Frauenheilkunde. Hormone | Teil 1 : Die Pille


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Bild: Gudrun Faller

Heute Teil 1 einer neuen Reihe zum Thema Frauenheilkunde | Hormone


Wirkung:

Die "Pille" enthält (meistens) zwei
künstliche (synthetische) Hormone: Östrogen und Gestagen. Sie bewirken, dass im Hypothalamus die Ausschüttung eines anderen Hormons (Gonadotropin) gestoppt wird. Dadurch werden die Eierstöcke nicht mehr durch die beiden Hormone FSH und LH stimuliert. Es reift keine Eizelle heran und es findet kein Eisprung statt. Somit kann kein Ei befruchtet werden, und Frau wird nicht schwanger.
Zudem ist die Pille noch in der Lage, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu unterdrücken, womit eine befruchtete Eizelle sich nicht einnisten kann.
Die sog. "Minipille" enthält nur Gestagen, was durch die Eindickung des Schleimes, der den Gebärmuttermund verschliesst, eine Schwangerschaft verhindert.
Oder es verhindert den Eisprungs (je nach Art des Gestagens).

Risiken:
  • keine Lust auf Sex
  • Hirnschlag, Herzinfarkt, Thrombosen, Embolien
  • Krebs
  • Leberschaden
  • Chronische Müdigkeit
  • Depressionen, Ängste/ Panik
  • Diabetes
  • Unfruchtbarkeit
  • Vitalstoffmangel
  • Osteoporose
  • Störungen der Schilddrüse
  • Schwaches Immunsystem
  • Gallensteine


Grundsätzlich wird zu oft die Pille verordnet. Zu häufig auch aus anderen Gründen als Schwangerschaftsverhütung: Unreine Haut, Gewichtsprobleme, Regelschmerzen, unregelmässiger Zyklus, oder auch um keine Periode zu bekommen.

Leider verändern die
synthetischen Hormone insgesamt viel zu viel im Körper. Auch das Empfinden. Manche Frauen empfinden sich nicht mehr. Der Körper und die Gefühle sind wie fremd.

Da viele sehr junge Frauen schon die Pille bekommen- teils 13-15 jährige- bekommen diese Frauen nie wirklich einen
Bezug zu ihrer natürlichen Sexualität und ihrem Zyklus. Das Zur- Frau- werden / Frau-sein ist ein anderes als ohne Pille.

Und es IST ein anderes Gefühl ohne Pille!

Ich selbst habe massiv Probleme durch die Pille bekommen. Die positive Wirkungen waren- schöne Haut und keine Regelschmerzen (zumindest zu Beginn- später hatte ich auch mit Pille Regelschmerzen-
s. Progesteron )

Die Nebenwirkungen jedoch ab ca. 20 Jahre: wöchentliche Migräneattacken- und das, obwohl ich das Wort Kopfschmerzen bis dahin nicht kannte.
Nachdem ich die Pille dann abgesetzt hatte, verschwanden die Migräneattacken, jedoch nie ganz- bis heute nicht. Wetterwechsel, Stress, Zyklusschwankungen lösen immer noch Attacken aus.
Dann Gewichtszunahme, Schilddrüsenprobleme, Wassereinlagerungen, depressive Phasen, keine Lust auf Sex (obwohl man ja die Pille nimmt, um sorglos Sex zu haben
😉)
Im Lauf der Jahre, in denen ich immer mal wieder die Pille genommen habe, und immer wieder absetzte, habe ich bemerkt, was die Pille mit mir macht. Das bemerkt man meist erst, wenn man Pausen einlegt, und sich auch mit dem Körpergefühl beschäftigt.
Ich habe verschiedene Pillen ausprobiert, inkl. Verhütungspflaster und dem Ring. Alle mit den gleichen (Neben-)Wirkungen.

Ich bin kein Pillen-Freund. Und ich würde raten, sich lieber früh genug mit einer natürlichen Empfängnisverhütung zu beschäftigen. Es gibt ja heutzutage Apps und Geräte, mit denen das gut gelingt! Ansonsten, wie früher: Temperaturmessen, Zervixschleimbeobachtung.
Ich habe damals - Anfang 20- mit dem Buch von
Prof. Rötzer gearbeitet. Empfohlen wurde es mir während eines Praktikums auf der Gynäkologie und dem Kreißsaal von einer Hebamme- sie arbeitete schon einige Jahre damit, bei sich selbst und mit anderen Frauen. Und das mit Erfolg (in beide Richtungen: zum Verhüten und bei Kinderwunsch)

Webseite Prof. Rötzer

Buch:

Bildschirmfoto 2020-06-27 um 13.03.03

Neuauflage des Buches




Teil 2: Post- Pill- Syndrom



Kurzer Film über Schäden durch die Pille:

Bildschirmfoto 2020-06-27 um 11.53.16

Risiken der Pille: Film


Teil 2: Post-Pill-Syndrom


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Frauenheilkunde Teil 1 Die Pille
Frauenheilkunde Teil 2 Post Pill Syndrom
Frauenheilkunde Teil 3 Kinderwunsch
Frauenheilkunde Teil 4 Schwangerschaft & Geburt
Frauenheilkunde Teil 5 Schilddrüse & Sexualhormone
Frauenheilkunde Teil 6 Infektionen
Frauenheilkunde Teil 7 Wechseljahre
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Anti-Aging | Good- Aging | Well- Aging


“Anti-Aging” ist das Schlagwort der vergangenen 30 Jahre. Anti Aging ist in aller Munde. Doch mittlerweile sollte auch der letzte erkannt haben, dass man das Altern nicht so einfach ausschalten kann, wie man noch vor einiger Zeit gehofft hat.
Der Alterungsprozess ist ein natürlicher Vorgang, der als solcher vom Menschen auch akzeptiert werden sollte. Die Natur zeigt sich in allem als ein Werden und Vergehen. Nimmt man diese Prämisse an, kann man auch gesund alt werden. Wenn man jedoch der Jugend nachweint, und mit allen machbaren Mitteln versucht, sie wieder zu erlangen, wird man unweigerlich scheitern- nicht zuletzt an seinem Geiste.
Ein gesundes Altern beginnt im Kopf- mit der inneren Einstellung.
Ein aktives gesundes Altern ist Einstellungssache. Welche Vorteile hat für Sie persönlich das Alter? Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht?
Was bedeutet Altern eigentlich?


Körperliche Merkmale des Alterns:
Wasserverarmung, Elastizitätsverlust und Faltenbildung der Haut
Verändertes Aussehen
Reduzierte Regenerationsfähigkeit
Abnahme der Leistungsfähigkeit aller Organe
Verlangsamung geistiger Abläufe, Vergesslichkeit
Zunehmende Brüchigkeit der Knochen
Vermehrte Empfänglichkeit für Tumorerkrankungen
Schwäche des Herz-Kreislaufsystems
Erkrankungen des Nervensystems


Dies ist meist zurückzuführen auf ein Nachlassen von körpereigenen “Reparaturmechanismen”.



Die Mechanismen alters- und degenerationsbedingter Vorgänge sind Schäden durch:
Freie Radikale/oxidativer Stress
Entzündungsvorgänge
Protein-Verzuckerung
Verminderte Entgiftung des Körpers v.a. über die Leber

Wussten Sie z.B.,dass ein Diabetiker um den Faktor 10 schneller altert als ein Nicht-Diabetiker?


Was kann man tun?

Realistisch ist eine Unterstützung der körpereigenen Reparatur - und Regenerationsmechanismen.

Dies geschieht durch eigenes Zutun in Form von Einhaltung der notwendigen
Ruhezeiten/ Guter Schlaf (der Körper braucht Erholungszeiten, um sich zu regenerieren), gesunde Bewegungsabläufe im Alltag integrieren (z.B. Nordic Walking/Walking, Trampolin, Kraftsport/Muskelaufbau), gesunde naturbelassene Ernährung, sowie durch Therapeuten unterstützte Entgiftung (Regulationsmechanismen wieder intakt setzen), Reparaturstoffe in ausreichender Quandität und Qualität zuführen (z.B. mittels gezielter Injektionen und Infusionen, aber auch die orale Einnahme von Stoffen), sowie den Aufbau der Körperfunktionen durch geeignete Therapien.

Was kann man erwarten?
Das Ziel: Durch das Ausnutzen eigener, individueller genetischer Anlagen kann man
Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter erlangen
körperlich fit sein
geistig fit sein

Um dies zu erreichen, sollte man seine Ressourcen kennen und bestmöglich nutzen. Wie reagiert ihr Körper? Wie ist der derzeitige Zustand?

Durch Laborleistungen (Blut, Speichel, Urin; Stuhl) lassen sich Rückschlüsse ziehen. So ist z.B. über das Blut schon lange vor dem Auftreten einer Diabeteserkrankung eine Tendenz zur selben zu sehen. ebenso bei anderen Laborleistungen.



Untersuchungen:

zum Beispiel:

- Hormone / Neurotransmitter
- Vitamine/Mineralien/Aminosäuren/Fettsäuren
- Darm: Mikrobiom/ Entzündungen / Krebsvorsorge
- Organcheck: Herz, Gefässe, Niere, Leber, Fette, Zuckerstoffwechsel, Entzündungen etc


Auch die Augendiagnose zeigt die Anlagen und den derzeitigen Zustand, und gibt zudem Prognosen. Ebenso zeigt die Dunkelfelddiagnostik z.B. Durchblutungsstörungen und andere Stoffwechselgeschehen.
Daraus und der eigenen Problematik lässt sich ein individuelles Therapiekonzept erstellen, das zu den gewünschten Ergebnissen führt.


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Neurotransmitter Teil 4: GABA, Glutamin, Glycin, Taurin

GABA

  • "Gamma-Aminobuttersäure"
  • Zentrales Nervensystem
  • hemmende Wirkung auf die Neuronen
  • Hemmung auf Cortisolausschüttung
  • Hemmung von Glucagon- Gegenspieler von Insulin- These: Insulinresistenz durch GABA Mangel
  • Abbau von Alkohol
  • Regeneration der Muskulatur, Aufbau Muskelmasse

Diagnose:

Laboranalyse des Urin

Einsatzgebiete:

  • Unruhe
  • ADHS
  • Stress
  • Angstzustände
  • Panikattacken
  • Muskelprobleme
  • Schlaflosigkeit

Glutamin / Glutaminsäure

  • Aktivierender Neurotransmitter
  • Aus Glutamin wird Glutaminsäure gebildet
  • Gedächtnis, Gehirnentwicklung
  • Bewegung, Wahrnehmung, Lernen
  • zu viel Glutamat/Glutamin: Überaktivierung, Übererregung (ADHS!), Absterben von Zellen
  • Glutamin kann in GABA umgewandelt werden , überwindet Blut-Hirnschranke

Diagnose:

Laboranalyse des Urin

Einsatzgebiet:

  • als Vorstufe von Glutathion
  • zur Entgiftung
  • Antientzündlich
  • Leaky-gut Syndrom
  • gegen Geschwüre im Magen/Darmtrakt
  • wird oft in Kombination mit anderen Aminosäuren gegeben


Glycin

  • v.a in Hirnstamm und Rückenmark
  • wirkt auf Glutamat Rezeptoren
  • entkrampfend und entspannend
  • Aktiviert Antikörperfreisetzung
  • Erhöht T-Helferzellen
  • Entgiftend (Vorstufe von Glutathion)
  • Leberregeneration
  • Anregung der Gehirnleistung

Diagnose:

Urinanalyse

Einsatzgebiete:

  • Angstzustände /Panik
  • Stress
  • Verkrampfungen
  • Allergien
  • Infektanfälligkeit
  • Als Zellschutz
  • Gicht



Taurin

  • Antioxidans
  • Entgiftend (Schwefelhaltig)
  • Schwermetallentgiftung
  • Erhöhte Ausschüttung von Interleukinen, Aktivierung von Phagozyten
  • Antioxidans für die Mitochondrien
  • Leberregeneration
  • Herzschutz

Diagnose:

Aminosäurenprofil im Serum

Einsatzgebiete:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinsuffizienz
  • Arteriosklerose
  • Makuladegeneration
  • Grauer Star
  • Diabetes
  • Nephrose
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Lebererkrankungen
  • Epilepsie



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Neurotransmitter Teil 3: Serotonin

Serotonin

  • für gute Stimmung (Ausgeglichenheit, Wohlbefinden, Zufriedenheit)
  • reguliert Stimmung, Antrieb und Bewusstsein
  • Einfluss auch auf Darmtätigkeit, Thrombozyten und Gefässe
  • der grösste Teil wird im Darm gebildet

Wirkung:

  • Körpertemperatur
  • Gefühle
  • Belohnungssystem
  • Stimmung und Antrieb
  • Schlaf-Wachrhythmus (aus Serotonin wir Melatonin gebildet -> Schlafhormon)
  • Schmerzbewertung
  • Körpertemperatur
  • Appetit
  • Weite der Blutgefässe
  • Blutgerinnung
  • Wirkung auf Bronchien


Lebensmittel und Serotonin

manche Lebensmittel enthalten Serotonin oder Serotoninvorstufen wie Tryptophan (Aminosäure). Schokolade
😀 Bananen, Nüsse, Käse ("Sucht", Lust auf diese Lebensmittel -> Nutella löffeln aus dem Glas 😉) -> dies kann auf einen Mangel hinweisen, bzw Mangel an Hilfsstoffen wie Aminosäuren, Mineralien..

Symptome bei Mangel von Serotonin

  • Depressionen, Neurosen, Ängste, Panikattacken, Stimmunsschwankungen
  • Aggressivität
  • Erschöpfung
  • Kopf- und Muskelschmerzen
  • Reizdarm
  • Bluthochdruck
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • kaum Sättigungsgefühl


Diagnostik

Urinuntersuchung der Neurotransmitter (Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin), sowie den beteiligten Co-Faktoren (Aminosäuren, Mineralien, Vitamine..)

neurotransmitter_syntheseBildquelle Hp Posdzech


Therapie

man arbeitet hauptsächlich mit den Vorstufen:
L-Tryptophan oder 5-HTP

sowie den Co-Faktoren/ Baustoffe des Serotonin / Melatoninstoffwechsels:
Mineralien, Spurenelemente, Vitamine (B-Vitamine, Zink, Folsäure, Eisen, Magnesium, Kupfer, Vitamin C)


Achtung Wechselwirkung mit Antidepressiva!


Teil 4:
GABA, Glycin, Taurin, Glutamin




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Neurotransmitter Teil 2: Acetylcholin

Acetylcholin

  • Neurotransmitter des Zentralen Nervensystems- Sympathikus und Parasympathikus
  • Schnittstelle zwischen motorischen Nerven und Skelettmuskeln

  • wichtig für:
  • Aufmerksamkeit
  • Erregbarkeit des Gehirns
  • Schlafen / Wachen
  • Verdauung
  • Lernprozesse / Plastizität des Gehirns
  • Erinnerungen
  • kommt nach GABA und Glycin am häufigsten im Gehirn vor.

  • entsteht unter anderem aus Cholin
  • Alzheimer Krankheit entsteht u.a. durch vermehrter Abbau von Acetylcholin
  • Hornissen, Wespen, Bienen, sowie Brennnesseln enthalten Acetylcholin


800px-Cholinergic_synapse-de.svgBildquelle: Wikipedia



Acetylcholin, Bedeutung in der ganzheitlichen Medizin:

Viele Patienten haben Probleme im vegetativen Nervensystem. Ursachen ist meist chronischer Stress, aber auch Blockaden der oberen Halswirbel (Atlas!), Nährstoffmängel, Mitochondropathien u.a.
Cholincitrat (Baustoff von Acetylcholin und als Ampullen verfügbar) bietet da eine sehr gute Hilfe um Störungen auszugleichen.

Einsatzgebiete:

  • stressbedingte Störungen
  • Schlafstörungen
  • Wechseljahrsbeschwerden (u.a. Hitzewallungen)
  • Tinnitus, Hörsturz, Migräne
  • zerebrale und periphere Durchblutungsstörungen
  • Potenzprobleme
  • Prostataprobleme
  • Störungen nach Operationen/Narkosen: nicht urinieren können, oder Stuhlverhalt (tolle Wirkungen!!)
  • Depressionen
  • Bluthochdruck
  • Merk-und Denkstörungen
  • Verdauungsprobleme (Verstopfung..)
  • Bauchspeicheldrüsenstörungen und Leberstörungen
  • Burn out


Cholincitrat ist seit Jahrzehnten als Ampullen auf dem Markt. Früher als "Neurotropan" bekannt, heute meist als Spezialrezepturen verschiedener Pharmazeuten. Es ist sehr sicher und gut erforscht.
Ausser ein paar wenigen Kontraindikationen (u.a. Bradykardie, akuter Asthma-Anfall, akuter Herzinfarkt) hat es keine Beschränkungen und ist ungefährlich.

Was man wissen muss:
in dem Moment, in dem Cholincitrat in die Vene gelangt (man kann es nur i.v. injizieren), beginnen die Reaktionen, die sich recht seltsam anfühlen. Diese sind u.a.
  • Augen: Akkomodationsstörung (als hätte man Augentropfen bekommen- alles unscharf)
  • Atmung wird tiefer
  • Schwitzen
  • Schwindelgefühl
  • Speichelproduktion nimmt zu

Diese vergehen jedoch innerhalb weniger Minuten, sind völlig harmlos und normal. Therapeuten sollten den Patienten
zuvor darauf hinweisen. Ansonsten erschrickt sich der Patient, bzw. kann Angst bekommen.
Nach der Infusion ist man wieder voll leistungsfähig, kann auch Auto fahren usw.
Man ist jedoch entspannt (ist ja auch gewollt bei z.b. Stressproblemen).

Ich arbeite seit über 20 Jahren mit Cholincitrat und durfte schon viele positive Erfahrungen machen, und noch nie negative.

Auf jeden Fall einen Versuch wert auch als Unterstützung bei anderen Therapien!




Teil 3 Neurotransmitter: Serotonin



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Neurotransmitter. Teil 1 Allgemeines & Histamin

Neurotransmitter- Kommunikation zwischen Zellen

Allgemeines:
- Neurotransmitter sind Botenstoffe, durch die Nervenzellen miteinander kommunizieren.


Synapse_Neurotransmitter Bildquelle: Arnika Apotheke, München

Im Synaptischen Spalt reagieren Neurotransmitter und interagieren mit Rezeptoren im Schlüssel-Schloss-Prinzip.
Dies geschieht von Zelle zu Zelle bis zum Empfängerorgan.

Neurotransmitter (Auswahl):

Biogene Amine:
- Acetylcholin
- Noradrenalin
- Adrenalin
- Dopamin
- Serotonin
-
Histamin (s. unten)

Aminosäuretransmitter:
- GABA
- Glycin
- Taurin
- Glutaminsäure

Neuropeptide:
- Insulin
- Glucagon
- Endorphine

Jeder dieser Neurotransmitter erfüllt individuelle Aufgaben im Körper und ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.


Histamin

Ich habe extrem viele Patienten, die unter einem Histaminproblem leiden, und ist dadurch eine der häufigsten Therapien, die ich durchführe.
Histamin kann viele Symptome auslösen, und bestehende Erkrankungen/Entzündungen "anheizen".
Am bekanntesten ist Histamin wohl den Allergikern (Heuschnupfen, Urticaria, Ekzeme..) - diese bekommen therapeutisch sog. "
Antihistaminika" ("Lorano" , "Cetirizin", Cortison)

Symptome:

Hier die beste Aufstellung aller Symptome, die ich je im Netz gefunden habe:
www.mastzellaktivierung.info (scrollen- weiter unten auf der Seite beginnt die Auflistung)
Sie stammt von der Schweizer Selbsthilfevereinigung der Histamingeschädigten.
Ich verzichte hier bei mir im Text auf die Aufzählung aller Symptome, da es zu viel Text ist. Bitte externe Seite anschauen! Lohnt sich!
Dort erkennen sich viele meiner Patienten wieder in ihren Problematiken.
Leider wird Histamin häufig unterschätzt, bzw. nicht beachtet.

Ursachen:

- Mastzellaktivierung (Immunsystem!) -> Histaminaktivierung
- Darmprobleme: Leaky gut, Dysbiose/Fäulnisflora, Proteinverdauungsstörungen, Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, Zöliakie)
- Ernährung
- chronische Entzündungen
- Leber / Bauchspeicheldrüsenprobleme
- Zu geringe Aktivität von DAO (Diaminoxidase)
- Umwelteinflüsse / Chemische Reize / Physikalische Reize
- bestehende Allergien (IgE)
- Psychische Faktoren (Stress!)
- HPU / KPU
- Gendefekte
- hormonelle Störungen


Pasted Graphic 1 Bildquelle: Labor IMD-Berlin


Diagnostik:

Anamnese
plus
Labor:
Stuhluntersuchungen, Bluttests
(u.a. auch wieder die Mineralstoffanalyse: einige Mineralien/Spurenelemente braucht der Körper, um Histamin einzudämmen)


Therapie

-
Ernährungsumstellung (histaminarm) für eine gewisse Zeit (Alleinige Histaminarme Ernährung ist nur "die halbe Miete" - man muss die Umstellung unbedingt mit den untenstehende Massnahmen kombinieren, sonst bringt sie nichts, genauso bringt es wenig, lediglich eine der folgenden Massnahmen durchzuführen. Leider sollte man tatsächlich einige Zeit histaminarm leben- aber keine Sorge- nie auf Dauer! Und man sollte Massnahmen immer kombinieren!)
-
Darmsanierung (inkl evtl Leaky gut, Pilze, Entzündungen etc behandeln- je nach Befund)
-
Mängel beseitigen (Mineralien , Vitamine..)
- medikamentöse
Unterstützung der Verdauungsorgane (Bitterstoffe, Enzyme..) -> die ideale Unterstützung sieht man auch mittels Augen/Zungendiagnose!


Manche Patienten denken, die Einnahme von "DAOsin" und anderen Präparate wäre die Lösung. Dies ist nicht Sinn der Sache! Solche Präparate sind Nothelfer. Bei Einladungen, wenn man Histaminhaltiges Essen zu sich nimmt, zum Beispiel.

In den letzten Jahren durfte ich vielfach beobachten, wie alleine die Therapie von Histaminüberschuss eine Vielzahl von Symptomen zum Verschwinden brachte, und Krankheiten ausheilen hat lassen.



Teil 2:
Acetylcholin


folgt demnächst!






Gerne können Sie sich bei mir in der Praxis melden, um Störfaktoren aufzudecken und zu behandeln. Ursachenforschung ist wichtig, und mit gezielten Labortests und anderen Diagnosemethoden kommt man dem Problem auf die Spur, und kann die Sache therapeutisch angehen!
Vertrauen Sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Ganzheitsmedizin und profitieren Sie von über 15 Jahren mit Naturidentischer Hormontherapie.



Hormone: Schilddrüse & Nebenniere: Zusammenhänge

Wir leben in einer Zeit extremer Überforderung (v.a. Ansprüche, die wir an uns selbst stellen! Perfektion)
Oft ist die Folge ->
Nebennieren Überforderung

(Nebenniere = unser "Stressorgan") :

Bildschirmfoto 2020-05-15 um 19.23.46Bildquelle: Christian Grimm, PhD

->
Symptomauswahl Nebennierenfehlregulierung: Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslos, Gefühl Krank zu sein, Gewichtsprobleme (meist Zunahme), Heisshunger auf Süss, Herzrasen, Schwitzen, Überforderung, kein erholsamer Schlaf, Entzündungsneigung, Bänder/Sehnenproblemen, Behaarungsveränderungen


Ursachen der Nebennierenfehlfunktion z.B:

-> Unverträglichkeiten / Allergien
-> Chronische Erkrankungen und (Virale / bakterielle Infektionen (Borreliose,
EBV!)
-> emotionale Belastungen
-> Gifte, Umwelt
-> Mängel: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Proteine..
-> Autoimmun Erkrankungen



-> Die Hormondrüsen hängen miteinander zusammen.
Nebenniere, Schilddrüse, Sexualdrüsen- Zentralorgan Hypothalamus-Hypophyse.
Kommt eines aus dem Gleichgewicht, haben auch die anderen ein Problem. Man sollte sie nicht isoliert betrachten!

Bildschirmfoto 2020-05-15 um 19.32.44Bildquelle: Hexal


->
Eu-Thyroid Sick Syndrom:

Niedriger TSH, schlechte freie Werte
niedriger TSH gute freie Werte, hohes rT3
niedriger TSH, sehr hohes T3 hohes rT3

Symptome dann einer Hypothyreose bei einem guten TSH! -> wird dann nicht als Krankheit erkannt.
plus aber dann Symptome einer Nebennierenfehlfunktion!


Zusammenhänge:

-> Schilddrüse reagiert auf diesen teilweise permanenten Stress mit Hormonveränderung -> Stoffwechselreduktion

-> im Stress wird von T3 Form auf
rT3 gewechselt. (kann Labortechnisch gemessen werden- wird leider selten gemacht),
es kommt auch zu einer verminderten Abbau von Steroidhormonen ->
Östrogendominanz , das Immunsystem wird ungünstig verändert dadurch antriggern von chronischen Infekten wie EBV (Reaktivierung)!

-> T4 wird in T3 (aktive Hormon-Form) umgewandelt zu 60 % in
Leber, 20 % im Darm und dann noch im peripheren Gewebe.

-> die Hormonproduktion benötigt:
Eisen, Jod, Tyrosin, Zink, Selen, Vitamine E, B2, B3, B6 C, D

-> Die Nebennierenrinde braucht auch das SD-Hormon T3, fehlt dies durch den Stress, reagiert die Nebenniere nicht mehr richtig- Entgleisung und Fehlfunktionen sind die Folge


Bildschirmfoto 2020-05-15 um 20.21.22

Stadien der Nebennierenfehlfunktion. Völliges Versagen ist sehr sehr selten. Eine Erschöpfung (Stadien 1-3) sehr häufig.


Diagnostik:

-> "normale" Routine-Laboruntersuchungen zeigen dies Problem leider nicht- man bekommt gesagt, man sei gesund (oder "Psychosomatik")

->
Diagnostik Nebenniere: verschiedene Labortests: Cortsiol-Tagesprofil, DHEA, Cortisol Nachtprofil, Melatonin nachts, Adrenalin/ Noradrenalin (Neurotransmitter-Profil)

->
Diagnostik Schilddrüse: TSH, Ft3, Ft4, rT3, Mineralien, TPO-AK

evtl. zusätzlich: Darm
(Mikrobiom), Leberwerte, Vitamine/Mineralien, Aminosäuren, Unverträglichkeitstest, Gluten…





Therapie:

-> entsprechend der Diagnose.
Nebenniere / SD gemeinsam behandeln, Auslösende Faktoren behandeln, Leber /Darm stabilisieren, Auffüllen von Defiziten

Schön wären bei der SD mehr auf Kombipräparate T3/T4 umzusteigen, oder reines T3 nachts geben, T3 only Therapie im circadianen Rhythmus (wird aber praktisch nie gemacht), natürliche SD-Hormone (auch fast nie verschrieben), pflanzliche Stoffe, Reinsubstanzen

-> Nebennierenernährung. Unverträglichkeiten meiden (Cave: Gluten, Milch, Soja)

->
Sport: Muskelaufbau, alles was Spass macht, keine Überforderung, Kein Ausdauersport (steigert rT3!) es darf keine Müdigkeit nach dem Sport geben!




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Männerthema: Libidoverlust beim Mann; erektile Dysfunktion

Mythen:

- Männer haben immer Lust auf Sex
- Erektionsstörungen haben nur alte und kranke Männer
- Sex und Erektionsfähigkeit haben nichts mit Gesamtgesundheit zu tun

Bildschirmfoto 2020-05-12 um 20.24.14
-> immer mehr junge Männer sind betroffen! (Umweltgifte?! Elektromagnetische Strahlung!)




Ursachen:

- Störungen der Zellelastizität (Smooth muscle cells im Penis)
- Störungen des arteriellen Abflusses
- Wenig freies Testosteron
- Abfall der Testosteronproduktion
- Psyche


->

1.)
Zellelastizität
Nächtliche Erektionen sind Training des Körpers für die Zellelastizität (Smooth muscle cells)
je mehr Sex, desto besser. Auch für die Hormone (Testosteron erhöht sich bei neuen Sexualkontakten-> mehr Sex)
-> Tantra-Massage / Lingam Massage!
-> Omega 3 Fette!
-> Artemisia Annua (einjähriger Beifuss!)
-> PRP Therapie

2.)
Arteriosklerose - "Der Penis weiss es zuerst" - Früherkennung der Verkalkung in Gefässen!
- Höhere Rate an kardiovaskulären Ereignissen innerhalb der nächsten 10 Jahre
- Lebensstil! / Ernährung
- Autoimmun?
-> Omega 3 Fette
-> Grüntee
-> Niacin Flush (erweitert Gefässe, gut für das Endothel)
-> OPC

3.)
Nitrat und Stickoxid
Starke Verminderung ab dem 40. Lebensjahr
a) Mund :
Mundflora gestört (zuviel Mundwasser!).
b) Magen:
Magensäure zu wenig (übrigens häufiger als Übersäuerung!)
c) Aminosäurendefizit (Arginin / Citrullin), Leberprobleme

-> Zink!

4.)
Vermindertes freies Testosteron
beständig absinkend im Alterungsprozess
-> Kaffee trinken verschlimmert! Verzichten, oder so wenig wie möglich
-> Leberunterstützung
-> Giftstoffe vermeiden (Umweltgifte: BPA!!, Phenol, Teflon, Xenoöstrogene, Phytoöstrogen, Schwermetalle)
-> Brennnesselwurzeln Extrakt einnehmen hilft! (gut erforscht)

5.)
Verminderte Testosteronproduktion:
Ursachen:
- zu wenig Cholesterolzufuhr, Chrolesterinsenker (Statine)
- Alterungsprozesse
- Blockade durch Östrogene (Soja!!) / Giftstoffe
- Pregnenolon- fehlt durch Stress
- zu wenig Kompetitiver Sport (sich messen mit anderen Männern ist wichtig für Männer.. Ringen, Boxen…)
- elektromagnetische Strahlung! in diversen Studien bestätigt!

Ausdauersport eher schlechter als Kraftsport

-> Sauna, Sex, Sonne,
Schlaf (-> Anti-Stress!)


Diagnose:

diverse Labortests. Im Blut, Speichel, Urin.


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Frauenheilkunde- Libidoverlust bei der Frau



40 % aller Frauen klagen über teilweisen oder vollständigen Libidoverlust
20 % fühlen sich dadurch stark gestört
3 von 10 Frauen suchen deswegen einen Arzt auf


Ursachen für Libidoverlust:

  • Stress/Erschöpfung
  • Homonsystem
  • Schlechtes Körpergefühl / Körperwahrnehmung
  • Krankheiten
  • Medilkamente (z.b. Antidepressiva)
  • Schlafstörungen
  • Beziehungsprobleme und emotionaler Stress
  • sex. Traumata
  • Schmerzen beim Sex

oft ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten

Sex ist gesund und es gibt Vorteile dadurch:

  • Bessere Hormonausschüttung - auch z.b. Oxytocin ("Kuschelhormon) und Endorphine (Glückshormone)
  • Fettverbrennung (Sex ist Sport ;) )
  • Schmerzlinderung
  • Beckenbodentraining
  • Blutdruckharmonisierung
  • Immunsystemverbesserung (S-IgA)
  • Weniger Verstopfung
  • Bessere Gesamtgesundheit
  • Halbierung des Herzinfarktrisikos
  • Weniger Unruhe/Ängstlichkeit
  • verbesserter Schlaf

das gilt (leider) nur bei glücklichem Sex! Und nicht bei "Pflichterfüllung".

Das sexuelle Empfinden verändert sich im Laufe des Lebens! Sexuelle Erfüllung ist auch noch im Alter möglich, und oft sehr viel tiefer als in jungen Jahren.

Ursachen genauer betrachtet:

Stress und Frauen

Frauen sollen alles können und alles leisten. Dies führt oft zu Überforderung. Im Beruf funktionieren und Karriere machen, eine gute Mutter und Ehefrau sein, den Haushalt in Ordnung halten etc.
Dies führt zu Nebennieren-Probleme. Cortisonerhöhung, Schilddrüsenfehlregulation, schlechte Ansprechbarkeit von Neurotransmittern, Insulin und Melatonin und einer schlechten Sexualhormonproduktion.


Bildschirmfoto 2020-05-08 um 22.27.31Hormonsynthese


Lösungen:
- was ist mir wirklich wichtig?
- Nein sagen
- zuerst um sich selbst kümmern. Dann die anderen- Selbstfürsorge. Das hat nichts mit Selbstsucht/ Egoismus zu tun. Wenn es mir nicht gut geht, kann es auch den Nächsten nicht gut gehen
- Sport (der gut tut!)
- Saubere gesund Ernährung
- Östrogenogene Lebensmittel meiden sofern Östrogendominanz
- evtl Unterstützung der Nebenniere (Medikamente)


Hormonsystem:

  • Östrogendominanz
  • Klimakterium
  • Verlust von Unterleibsorganen
  • Testosteronmangel
  • Verhütungsmittel


Störungen:


1.) Östrogendominanz (s. auch Beitrag zuvor)
-> Progesteronmangel, Xenohormone (Umweltgifte: BPA Kosmetika etc), Phytohormone, Übergewicht, genetisch, "Pille" u.a. Verhütungsmittel

-> eine Hormon-Speichel/oder Blutuntersuchung deckt das Problem auf.

-> Therapie:
- entsprechend des Befundes.. z.b. Progesteroncreme/Kapseln ,Pregnenolon, Pflanzenstoffe..
- Meiden von Östrogenergen Lebensmitteln, Pflanzen, Milch, Bier etc. Umweltbelastungen mit Östrogene..
- Normalgewicht anstreben
- Muskelmasse trainieren
- Stressregulation


2.)
Klimakterium

-> Progesteronanfall ab 35. Lebensjahr, später auch Östrogene, Testosteronprobleme

-> Therapie:
- Pflanzliche Präparate und/oder naturidentische Hormone Physiotherapie alleine reicht meist nicht aus. Zumeist nicht im vollen Klimakterium. Zu Beginn funktioniert es noch einigermassen. DHEA, Pregnenolon, Progesteron, Estriol, Estradiol, Testosteron
- Muskelaufbau!
- Leberunterstützung


3.)
Entfernung von Organen

-> viele Frauen gelangen dann verfrüht in die Wechseljahre
-> Zysten sind meist hormonell


4.)
Sexuelle Aktivität
je weniger Sex,
- desto weniger Hormonproduktion und:
- Veränderung an der Vagina
- Schwäche des Beckenbodens


5.)
Begehren

- Viele Frauen Begehren durch Trigger-Reize. Massagen, Streicheln, Verwöhnt werden,…
ist aber Gehirn abhängig-> sehr anfällig auf Stress-Reize. Bei Stress kann auch berühren, Massagen etc nicht mehr reichen

Lösung evtl.:
- Geplanter Sex mit viel zeit
- Körperlichkeit ohne Ziel Sex
- verwöhnen.
- Stressreduktion


6.)
schlechtes Körpergefühl

- "Selbstliebe-Programme" (sich unattraktiv fühlen, zu dick, zu dünn..)
- Kraftsport
- Gesunde Ernährung
- Achtsamkeit für den Körper im Laufe des Zyklus (sich selbst wahrnehmen)
- Tantra-Techniken
- Yoni Eier-Training o.ä.


7.)
Krankheiten:

- Schilddrüse
- Diabetes
- chronische Schmerzen
- Neuropathien
- Beckenbodenschwäche (Taubheit)
- Herz/Kreislauferkrankungen…
- Endometriose
- Depression

8.)
Medikamente, die einwirken

- Antidepressiva / Psychopharmaka
- Blutdruckmittel
- Antihistaminika
- Chemo
- Schlaftabletten
- Epilepsiemittel
- Pille

9.)
Partnerschaftliche Themen

-> Kommunikation! Zeit miteinander, Berührung, Wünsche..
Paare, die reden haben mehr (und besseren?) Sex!


Eine Wunderpille gibt es leider nicht! Es ist oft ein komplexes Thema, das es anzuschauen gilt.



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Auch hier nochmals die Buchtipps aus Teil 2 der Serie Frauenheilkunde
Meine Büchertipps zum Thema Weiblichkeit / Sexualität: (Click auf Bild)

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Stress & Nebenniere. Kurz und bündig

In Anbetracht der derzeitigen Lage und v.a. der Folgen, die da noch auf uns zukommen, sollte man mal wieder den Blick auf die Nebenniere richten. Die Nebenniere ist unser Stressorgan. Über die Nebenniere und Adrenal fatique habe ich schon auf meiner Webseite geschrieben- ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit den Hormonen und auch der Nebenniere.

Nun mal in aller Kürze:


Welche Symptome?
u.a.

  • Erschöpfung
  • Schlaflosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Libidoverlust
  • Kraftlosigkeit
  • Depression
  • Merk-und Denkstörungen
  • Aber auch körperliche Symptome wie: Schmerzen, Darmprobleme, Entzündungen, plötzlich auftretende Allergien…


Wie kann man diagnostizieren:

Verschiedene Labortests können zur Diagnose herangezogen werden. Zum einen ein Cortisol-Tagesprofil über einen Speicheltest und/ oder ein Urintest für die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Dopamin.
Dann kann man auch, bei Bedarf , GABA, Glutamin, Glutamat, Glycin, Taurin oder Histamin messen.
Aber auch die Sexualhormone könnten angeschaut werden! Progesteron ist Baustoff für das Cortisol! Aber auch DHEA als Nebennierenhormon

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Da die Nebennierentätigkeit sehr eng an die Mineralstoff/Spurenelemente/Vitamin-Versorgung gebunden ist, lohnen sich auch Tests in dieser Richtung.

Therapie:

Eine Änderung der Lebensweise, wie z.b.:
  • für guten Schlaf sorgen
  • Stressoren aus dem Leben entfernen (auch Menschen!)
  • Meditation, Achtsamkeit, Atemtechniken üben
  • Ruhepausen über den Tag einplanen
  • Hobbys pflegen
  • in die Natur gehen
  • Sport /Bewegung- aber kein Leistungssport! Alles was gut tut
  • auf Computer, Tablet, Handy, TV Konsum achten, und möglichst reduzieren
  • gesunde ausgewogene Ernährung pflegen, Unverträglichkeiten beachten (Labortests!)
  • einfach Nichtstun?!
  • Nein-sagen lernen

und:

Wirbelsäulenprobleme wie Atlasfehlstellungen beheben. Oder auch Zahnärztliche Therapie wie Aufbisskorrekturen und "Knirscherschiene" . Kiefergelenksprobleme lösen (Physiotherapie, Osteopathische Techniken..)
Entgiftungstherapien (Schwermetalle) (aber Achtung! Nicht immer geeignet, muss man abwägen wie stark das Immunsystem ist, ansonsten noch stärkere Schäden)

Zusätzliche, medikamentöse Therapie:
  • Mängel ausgleichen
  • Adaptogene Substanzen zuführen, wie z.B. Rhodiola, Ashwagandha, Ginseng und andere Pflanzenstoffe
  • Entgiftungsorgane unterstützen.
  • Mikrobiom aufbauen
  • Aminosäuren
  • Bioidentische Hormone
  • Konstitutionstherapie (anhand Augendiagnose)

Das alles wird individuell zusammengestellt. Eine Einheitstherapie gibt es da nicht.


Hier noch mehr dazu




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Neuro-Endokrine-Immun-Dysfunktion

Frauenheilkunde / Hormonanalysen- & Therapie

Seit fast 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Hormontherapie. Zu Beginn habe ich mit einer Yamswurzel-Creme einer amerikanischen Firma gearbeitet, die es damals schon in Deutschland/Schweiz zu kaufen gab. Später habe ich dann die reine Progesteron-Creme über Biovea entdeckt, und habe viel mit dieser Creme gearbeitet. Mittlerweile gibt es auch andere Möglichkeiten des Bezuges- nicht zuletzt gibt es immer mehr Ärzte, die dem Thema gegenüber offen sind, und Rezepte ausstellen, um die Creme vor Ort bei den Apotheken zu beziehen.
Ich denke, immer mehr Ärzte sehen sich mit Frauen konfrontiert, die sich über das Internet informieren und über die Naturidentische Hormontherapie gelesen haben, und so behandelt werde möchten. Vor einige Jahren war es in der Region keine Handvoll Ärzte, die damit gearbeitet haben.

Bevor es an die Therapie geht, sollte jedoch eine Diagnostik erfolgen. Dazu bieten sich entweder eine Blutuntersuchung- oder meines Erachtens, und meiner Erfahrung nach (auch im Vergleich beider) - besser die Speichel-Analyse der Hormone an.
Da streiten sich die Geister. Viele Ärzte bevorzugen die Blutuntersuchung.
Sollte man eine Blutuntersuchung machen (was ich hin und wieder auch mache) , dann sollten nicht nur Östrogen und Progesteron gemessen werden, sondern auch SHBG und das DHEA , evtl Testosteron.
Getestet werden beide Varianten (Speichel oder Blut) an bestimmten Tagen im Zyklus- sofern noch ein Zyklus besteht.

Im Speichel sieht man die freien Kapazitäten der Hormone. Im Blut die gebundenen Hormone.

Meine Erfahrung ist, dass die Speicheluntersuchung besser widerspiegelt, was tatsächlich im Körper vor sich geht. Und es passt auch besser zu dem Empfinden der Frauen- ihr Gefühl, ihre Symptome. Oft haben die Frauen ganz klare Symptome, die auf eine Hormonstörung hinweisen- aber laut Blutbefund ist (anscheinend) alles in Ordnung. Erst die Speichelanalyse zeigt das Problem.

Hier ist als Beispiel so ein Speicheluntersuchung (Saliva) Befund.

hormone


Synthese der Hormone:


Bildschirmfoto 2020-05-08 um 22.27.31

(Man sieht hier auch schön, wie wichtig die Cholesterine für die Gewinnung der Hormone ist. Daher Vorsicht bei zu wenig Chrolesterol , bzw. Cholesterin-Senkern.)


Es gibt verschiedene Konstellationen bei der Östrogendominanz (mit die häufigste Störung bei vielen Frauen):


Hohes Östrogen mit wenig Progesteron (oder normal Progesteron).

Wenig Östrogen und wenig Progesteron

Normales Östrogen wenig Progesteron


Je nach Konstellation und Beschwerden der Patientin, kann man entsprechend therapieren.

Ob mit einer Progesteron-Creme / Progesteron Kapseln- oder natürlich auch mittels Heilpflanzen/Tinkturen/Mischungen/Spagyrik/Kräuter. Oder / und auch mit Ernährungsumstellung. Auch sollten Östrogenquellen in der Ernährung vermieden werden (Soja?! Hülsenfrüchte, Getreide, Lektine..) oder auch Aromatasehemmer bevorzugt werden (z.b. Brokkoli, Omega 3 Fette, Grüntee..)

Unterstützend können auch Therapien wie Akupunktur oder auch Infusionen und Injektionen genutzt werden. Ebenfalls sollte der Vitamin/Mineralstoffspiegel im Auge behalten werden (u.a. Zink! Kupfer! Magnesium, B-Vitamine!)


Viele Kollegen arbeiten mit homöopathischem Progesteron. Ich habe noch nie erlebt, dass damit Progesteron-Werte ausgeglichen wurden. (meine Beobachtung! Es gibt sicher auch Kollegen, die da andere Erfahrungen haben) - dann doch besser mit Pflanzenstoffen!
Nichts gegen Homöopathie! Aber um Mängel auszugleichen braucht es Substanz. Ob nun bei Mineralien, Vitaminen oder Hormonen. Da bringen potenzierte Arzneimittel wenig. Ich bin auch der Meinung, dass man mit Schüssler-Salz Nr 7 keinen Magnesium-Mangel ausgleichen kann- wofür dieses wirklich gut hilft: es verbessert die Aufnahme von reinem Magnesium in den Zellstoffwechsel.

Genauer betrachten sollte man auch den Zusammenhang mit der Schilddrüse und / oder der Nebenniere. Man beachte, dass das Progesteron Ausgangsstoff für die körpereigene Cortisolproduktion ist.

Für mehr Informationen oder einem Hormon-Test dürfen Sie mich gerne kontaktieren.

weitere Information

Nebenniere



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